Bayreuther Eremitage erblüht mit Kaskaden-Wärme von Vaillant
Die Gärtnereibetriebe der Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth-Eremitage versorgen eine Vielzahl von Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen mit Sommerblumen und Stauden. Um die dafür notwendige Wärme ganzjährig auch unter widrigsten Umständen sicherzustellen, wurde eine Gas-Brennwert- Kaskade aus zwei Vaillant ecoCRAFT Kesseln mit zusammen 560 kW Leistung installiert.Unter Musikfreunden wird die Operette aufgrund ihrer spielerischen Beschwingtheit nicht selten etwas respektlos als leichtfertige kleine Schwester der Oper bezeichnet. Auf die Kulturgeschichte übertragen trifft das zweifellos auch auf die Abgrenzung vom Rokoko zum Barock zu. Dort, im Barock, das Monumentale, der Pathos. Hier, im Rokoko, im Spätbarock, das Zarte, Zierliche, bisweilen sogar Frivole. Eine der ausdrucksstärksten Parklandschaften, die dieses Lebensgefühl widerspiegeln, ist dabei die Eremitage in Bayreuth. Wenige Kilometer vor der Stadt auf einem Hügel gelegen atmet der Lustgarten der preußischen Prinzessin Wilhelmine mit seinen Alleen, Wasseranlagen, Grotten, der Orangerie sowie dem zentralen Sonnentempel gewissermaßen noch immer den Geist des 18. Jahrhunderts.
Ein 45 Hektar großes Gesamt-Kunstwerk, das nicht zuletzt von der Liebe zum Detail, beispielsweise in der Bepflanzung, lebt. Zehntausende von Blumen müssen jedes Jahr gezogen und gesetzt werden, um im Zusammenspiel mit Büschen, Hecken und Bäumen Sichtachsen zu unterstreichen oder pointierte Farb-Akzente im Schatten Jahrhunderte alter Eichen und Blutbuchen zu setzen.
Verantwortlich für diese Pracht zeichnet der Gärtnereibetrieb der Schloss- und Gartenverwaltung Bayreuth-Eremitage. Nur wenige hundert Meter von der Eremitage entfernt gelegen ziehen die sieben Mitarbeiter auf rund 4.000 Quadratmeter Gewächshaus- und Freifläche jedes Jahr rund 240.000 Pflanzen an, die dann im Hofgarten der Eremitage ebenso gepflanzt werden wie in der Rosenau von Coburg, der Plassenburg in Kulmbach oder im Park Fantaisie in Dorndorf, um nur einige der Anlagen zu nennen.
240.000 Pflanzen, von denen aber nicht nur das Erscheinungsbild an markanten Stellen im Frankenland abhängt, sondern die natürlich zugleich einen erheblichen Wert darstellen. Rund 40.000 Euro Schaden entstehen, schätzt Gärtnermeister Georg Bauer, wenn in den vier Gewächshäusern die Temperatur auch nur kurzzeitig unter 5 °C sinken würde.
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