Schlussfolgerung
Den hohen Investitionskosten in den Neubau eines Ferienparks wie in Thale stehen, bezogen auf die angenommene Nutzungsdauer, mindestens eben so hohe Betriebskosten gegenüber, die vor dem Hintergrund permanent steigender Energiekosten nur durch die konsequente Einbindung regenerativer Energien abgefangen werden können. Einen pauschalen Königsweg, welche dieser Energiequellen dabei als die optimale anzusehen ist, gibt es allerdings nicht, denn zu stark variieren sowohl die örtlichen Gegebenheiten und der Ausbaustandard als auch die Nutzung / Belegung solcher Ferienanlagen. Die Planung und die Kombination verschiedener Systeme setzt daher immer eine projektbezogene, ergebnisoffene Einzelfallbetrachtung voraus, wie sie im „Ferienpark Bodetal“ zum Tragen kam.
An diesem Praxisbeispiel wird aber zugleich deutlich, dass komplexe Energiegewinnungs- und –Verteilungssysteme weder unüberschaubar noch mit einem nachfolgend überdurchschnittlich hohen Wartungs- und Serviceaufwand verbunden sein müssen – wenn bereits im Vorfeld der Planung in enger Abstimmung zwischen Architekten, TGA-Fachplanern und nicht zuletzt den später bauausführenden Fachhandwerksunternehmen ein ganzheitlicher Lösungsansatz entwickelt wird, der sich einerseits am betriebswirtschaftlich Wünschenswerten, mindestens ebenso stark aber am technisch Machbaren orientiert.




