Metamorphose eines Baudenkmals
Solinger „Lichtturm“ – vom maroden Wasserspeicher zum freien „Denk-Ort“Der Weg zu freiem Denken, zu mehr Kreativität ist schmal, gewunden und 100 Stufen steil. Doch wer ihn geht, wird mit einem fast schon körperlichen Aha-Erlebnis belohnt! Zu finden ist dieser Weg in Solingen, in der Metamorphose eines Baudenkmals: Auf einer Anhöhe, mit absolut freier Sicht über das Bergische Land, steht dort der Gräfrather Wasserturm von 1904. Nach einer Konzeption von Johannes Dinnebier ist aus ihm ein „zukunftsweisender Ort“ geworden, in dem auch die Leuchtensysteme der Manufaktur „Licht im Raum“ angemessen inszeniert sind.
Zukunftsweisend, weil hier im Rahmen von Tagungen beispielsweise Ideen zur Schonung der Ressourcen entwickelt werden. Hoch über allen Dächern. Unter der Transparenz der Glaskuppel, die auch die Gedanken weit schweifen lässt. Das realisierte „Gegengewicht“ dazu findet sich bis zu 100 Meter tiefer – als Erdsonden, von denen die Erdwärmepumpe geoTHERM mit Energie zur Beheizung des „Lichtturms“ versorgt wird.
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