Exakte Einregulierung
Dass diese Werte nicht nur als überzeugende Verkaufsargumente errechnet, sondern in der Praxis auch erreicht werden, dafür sorgte über die Anlagenplanung hinaus die präzise Feinjustierung des Systems nach der Inbetriebnahme. 24 Stunden am Tag fernüberwacht wurden dazu die exakten Bedarfswerte für Heizwärme, Warmwasser und Elektrizität in Diagrammform festgehalten und detailliert ausgewertet, um darauf aufbauend die BHKW-Anlage genau einzuregulieren und effizienzreduzierende Spitzenlasten abzufedern.
Sollte sich das Nutzerverhalten irgendwann verändern, ist man auch dafür gerüstet: Per Datenfernübertragung werden die wesentlichen Kennzahlen der Anlage künftig automatisch an die Zentrale des BHKW-Herstellers in Dresden weitergeleitet. Selbst bei geringfügigen Abweichungen von den Sollwerten kann dann in die Steuerung eingegriffen und beispielsweise die Vorrangschaltung der Speicher, das Leistungsverhalten der beiden Mini-BHKWs und des Gas-Brennwertkessels untereinander oder aber eine Heizkennlinie angepasst werden.
Sollte diese Fernparametrierung nicht ausreichen, gibt es darüber hinaus in wenigen Kilometern Entfernung einen qualifizierten Bereitschaftsdienst, der bei einer eventuellen Störmeldung kurzfristig ausrückt, um beispielsweise ein defektes Bauteil auszutauschen. „Die Fernüberwachung“, weiß Timm aus Erfahrung, „gibt damit dem Investor und letztlich auch allen Wohnungseigentümern sowie Mietern die beruhigende Gewissheit, dass die bei aller Überschaubarkeit doch komplexe Technik genau so betriebssicher und zuverlässig funktioniert wie jede andere, bei weitem aber nicht so wirtschaftliche Heizungsanlage auch.“




