Betriebssicherheit durch Modulbauweise
Die unmittelbar von der Bedarfsanforderung abhängige Kesselleistung wird nach einem rechnergesteuerten „Zufallsprinzip“ gleichmäßig auf die einzelnen Module verteilt. Dadurch ist sichergestellt, dass eine prinzipiell unwirtschaftliche Betriebsweise durch eine zu hoch liegende untere Modulationsgrenze oder ungleichen Verschleiß der einzelnen Brennräume des Gerätes ausgeschlossen sind. Zudem stellen die vier Kessel mittlerer Leistung, die nur bei Bedarf zusammengeschaltet werden, die Sorge um die Betriebssicherheit völlig außer Frage. Denn sollte eines der Module einmal ausfallen, wird – vom Anlagenbetreiber unbemerkt – ein anderes Modul als Ersatz dazu geschaltet.
Die Regelungstiefe der stufenlosen, selbstmodulierenden Kaskadenschaltung wird dabei durch ein internes Kesselmanagement gewährleistet, das bei unterschiedlicher Wärmeanforderung möglichst gleichmäßig verschiedene Brennermodule mit reduzierter Leistung zuschaltet. In Abhängigkeit zu den Laufzeiten und unter Berücksichtigung einer ausgewogenen Leistungsverteilung werden dabei jeweils die Module mit den geringsten Laufzeiten angesteuert, um übermäßigen Verschleiß einzelner Komponenten zu vermeiden.




