Nachhaltiges Bauen spart auch später noch Geld
Weniger als 600 Euro Verbrauchskosten pro Jahr im neuen „EnergieWertHaus“Im idyllischen Örtchen Forsbach bei Rösrath ist das neue Zweifamilienhaus von Familie Hermann ein echter „Hingucker“. Die schlanke, gradlinige Architektur mit bodentiefen Fenstern, einem „schwebenden“ Vordach und den in weinrot abgesetzten Fassadenbereichen steht auf den ersten Blick für Wohnkomfort und Moderne. Genauso bemerkenswert sind aber auch die „inneren Werte“: Bei dem Neubau handelt es sich um ein so genanntes „EnergieWertHaus“. Insgesamt benötigt es nur 34,79 Kilowattstunden Energie pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2). Noch viel niedriger ist der so genannte Endenergiebedarf, also die Energie für Wärme und Warmwasser: Der Wert liegt bei nur 13,4 kWh/m2 im Jahr!
Entscheidende Voraussetzung für dieses Energie sparende Wohnen ist die in jeder Hinsicht hohe Qualität der Bauausführung. So wurde das zweigeschossige Haus zum einen in klassischer Bauweise aus Ytong Porenbeton-Steinen gebaut. Die 36,5 Zentimeter starken Steine haben einen besonders guten Wärmedämmwert (U-Wert) von nur noch 0,21 W/m²K. In Verbindung mit der Dreischeibenverglasung der Fenster kann also fast keine Wärme mehr durch die Gebäudehülle nach draußen „verschwinden“.
Außerdem hat der Prüfdienstleister DEKRA den gesamten Bauablauf begleitet. So wurde beispielsweise ganz besonders auf fehlerfreie Übergänge von Fenstern und Türen an das Mauerwerk oder die sorgfältige Dämmung des Ytong-Massivdaches geachtet. Außerdem testeten DEKRA-Mitarbeiter zwei Mal mit einem besonderen Verfahren die Luftdichtheit des Hauses. Auch dies, um von Anfang an unerwünschte Wärmeverluste definitiv auszuschließen. nächste Seite




