Chemische Wasserzusätze
Möglichkeit 1
Seitdem die negativen Auswirkungen von hartem Heizungswasser bekannt sind, drängt eine nahezu unüberschaubare Zahl von Anbietern mit den unterschiedlichsten Produkten auf den Markt. Dabei gibt es auch viele Verfahren, die eher zweifelhaft zu bewerten sind.
Chemische Zusätze für das Heizungswasser gehören zu den gängigen Methoden, die Kalksteinbildung und Korrosionsschäden in der Heizanlage verhindern sollen. Allerdings ist vor der Anwendung sicherzustellen, dass die Zusatzstoffe von den Herstellern der Heizgeräte getestet wurden. Installationsanleitungen sind unbedingt zu beachten.
Für Vaillant Heizgeräte sind zum Beispiel bei Inhibitoren mit den Handelsnamen Sentinel und Fernox bislang keine Unverträglichkeiten bekannt geworden – fachgerechte Anwendung vorausgesetzt. Die Wirksamkeit der Zusätze hat der Heizgerätehersteller jedoch nicht geprüft und er übernimmt grundsätzlich auch keine Haftung für Schäden und etwaige Folgeschäden durch den Einsatz von Frost- und Korrosionsschutzmitteln.
Der Einsatz von Wasserzusätzen, die nicht vom Heizgerätehersteller zugelassen sind, ist nicht zu empfehlen. Ungeeignete Chemikalien können Dichtelemente oder andere Bauteile angreifen – auch im übrigen Heizsystem. Der Einsatz von Wasserchemikalien gehört in jedem Fall in die Hand des Fachhandwerkers.




