Härte in Zahlen
Die Wasserhärte ist ein Maß für die im Wasser gelösten Erdalkalien. Dies sind in erster Linie Magnesium- und Calcium-Ionen. Angegeben wird die Konzentration in Härtegraden (°dH, Grad deutscher Härte), wobei 1 °dH einer Menge von 10 mg Calciumoxid (CaO) pro Liter Wasser entspricht. Praxisüblich ist die Einteilung verschiedener Trinkwasserqualitäten in Härtebereiche:
| Härtebereich I | 0 - 7 °dH | weiches Wasser |
| Härtebereich II | 8 - 14 °dH | mittelhartes "ideales" Wasser |
| Härtebereich III | 15 - 21 °dH | hartes Wasser |
| Härtebereich IV | über 21 °dH | sehr hartes Wasser |
Dass das weiche Wasser nicht als ideal eingestuft wird, hat seinen Grund: In den Rohrleitungsnetzen der Versorger, die zum Teil aus metallischen Werkstoffen bestehen, schützt eine dünne Schicht aus Kalk die Rohrmaterialien vor Korrosion. Korrosion ist die Zersetzung von Materialien durch Umwelteinflüsse. In einem geschlossenen Heizungssystem ist dieser Schutzmechanismus unbedeutend, da für die Korrosion im Allgemeinen Sauerstoff benötigt wird. Der nach der Befüllung im Wasser gelöste Sauerstoff reagiert innerhalb kürzester Zeit und die daraus resultierenden Korrosionsvorgänge kommen zum Stillstand. Hierin ist auch der langjährige, unproblematische Einsatz von Heizkörpern aus Stahlblech begründet.
Wie die Wasserhärte von der Region abhängt, erfahren Sie auf der nächsten Seite.




