Wasserenthärtung
Möglichkeit 2
Uneingeschränkt empfehlenswert ist der Einsatz von enthärtetem oder entsalztem Wasser in der Heizungsanlage. Bei der Enthärtung mit Ionentauschern werden die Härtebildner Kalzium und Magnesium im Wasser gegen Natrium-Ionen ausgetauscht.
Zur Befüllung von Heizungsanlagen gibt es spezielle Ionentauscher wie die Wasserenthärtungspatrone von Vaillant, für die der Heizgerätehersteller auch Granulat zum Nachfüllen anbietet. Die Patrone wird in der Zuleitung zwischen Systemtrenner und Heizgerät installiert. Klare Empfehlung von Vaillant ist die Enthärtung ab einer Wasserhärte von 16,8 °dH, wie sie auch die VDI-Richtlinie 2035, Blatt 1 fordert.
Für den Kalkschutz gibt es noch viele weitere Produkte auf dem Markt, z.B. physikalische Verfahren, die das Wasser mit Magneten oder elektrischen Feldern beeinflussen sollen. Ob diese alternativen Geräte tatsächlich Ablagerungen verhindern, ist jedoch bis heute Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich moderne Heizanlagen auch in Hartwassergegenden sicher und zuverlässig betreiben lassen. Aus den vielen Möglichkeiten zum Schutz vor Kalkablagerungen ist aus heutiger technischer Sicht der Wasserenthärtung durch lonentauscher jedoch unbedingt der Vorzug zu geben.




