Übergreifende Systemlösung für optimierte Strom- und Wärmeproduktion
Modulares System für dezentrale Energieversorgung / Modulierende Ansteuerung bestimmter Gas-Brennwertgeräte / Übergabe geregelter Vorlauftemperaturen über genormte Schnittstelle / Bessere Wirtschaftlichkeit durch höhere Strom- und Wärmeproduktion / Detaillierte Hydraulik- und Regelungsschemata / Vereinfachte elektrische Anschlusstechnik
Frankfurt / Gera – Eine herstellerübergreifende Systemlösung für die dezentrale Energieversorgung mit dem leistungsmodulierenden ecopower Mini-BHKW stellte die PowerPlus Technologies GmbH in Kooperation mit Vaillant im Rahmen der ISH 2007 vor. Herausragendes Merkmal sei dabei die optimierte Strom- und Wärmeproduktion durch die modulierende Ansteuerung der Gas-Brennwertgeräte ecoTEC, ecoVIT und ecoCRAFT. Weiterhin seien gemeinsame, detaillierte Hydraulik- und Regelungsschemata anhand einer Vielzahl von Anlagenbeispielen einwickelt worden. „Auf Basis der neu eingeführten Technik- und Regelungsstandards können unsere Fachpartner nun auf ein flexibel einsetzbares, modulares System zurückgreifen, bei dem alle Komponenten vom Mini-BHKW über den Wärmespeicher bis hin zum Spitzenlastkessel optimal aufeinander abgestimmt sind“, so Geschäftsführer Michael Boll. Für die Fachbetriebe bedeute dies eine deutliche Vereinfachung von Planung und Installation sowie die zusätzliche Sicherheit eines einheitlichen Ansprechpartners für alle verwendeten Systemkomponenten.
Die modulierende Ansteuerung der Gas-Brennwertgeräte des Remscheider Unternehmens sei über die bekannte und genormte Schnittstelle 7-8-9 realisiert worden. Mit dieser können nach Herstellerangaben geregelte Vorlauftemperaturen direkt vom Mini-BHKW an das Heizgerät übergeben werden. Bei hohen Wärmeanforderungen sei es dem Mini-BHKW daher möglich, den Spitzenlastkessel modulierend anzufahren und dem Heizsystem die benötigte Energie so kontrolliert und schonend zuzuführen. Auf diese Weise würde eine übermäßige Belastung durch hohe Temperaturspitzen – wie sie beim Zuschalten eines leistungsstarken Spitzenlastkessels im Volllastbetrieb vorkommen können – sicher und zuverlässig vermieden. Dies bedeute sowohl in Bezug auf das hydraulische System als auch die Steuer- und Regelungstechnik eine wesentliche Erleichterung, da starke Temperaturschwankungen innerhalb des Heizkreislaufs praktisch ausgeschlossen würden. So sei ein ruhiger, gleichmäßiger Betrieb der gesamten Heizungsanlage sowohl bei geringerem Energiebedarf, wenn nur das Mini-BHKW arbeitet, als auch bei höheren Wärmelasten, wenn das Gas-Brennwertgerät hinzugeschaltet wird, gewährleistet.
Da die Heizgeräte des Herstellers aus Remscheid durch die modulierende Ansteuerung nur so viel zusätzliche Wärme produzierten wie tatsächlich benötigt werde, verbessere sich auch die Wirtschaftlichkeit des Mini-BHKWs spürbar. Die Vermeidung von Temperaturspitzen verhindere ein Heruntermodulieren oder gar Abschalten der Anlage aufgrund eines Wärmeüberschusses im Heizsystem und führe so zu deutlich längeren Jahreslaufzeiten. Somit decke das Mini-BHKW einen größeren Anteil des jährlichen Wärmebedarfs ab und produziere auch entsprechend mehr Strom, was sich für die Endkunden direkt in höheren Energiekosteneinsparungen bemerkbar mache.
Den Fachpartnern des Unternehmens aus Gera biete das optimierte Zusammenspiel der Produkte beider Hersteller darüber hinaus weitere Systemvorteile. So stünden nun für die Anlagenplanung eine Vielzahl von detaillierten Hydraulik- und Regelungsschemata zur Verfügung, die in ihren Standardkonfigurationen eingehend geprüft worden seien. Ferner sei der Installationsaufwand durch die Einführung der farblich kodierten und verwechslungssicheren elektrischen Anschlusstechnik System ProE noch einmal deutlich reduziert worden, so dass man den Fachbetrieben nun ein vollständiges System für die dezentrale Strom- und Wärmeversorgung mit optimal aufeinander abgestimmten Komponenten aus einer Hand anbieten könne.



