light + building Frankfurt 2008: ecopower: Energieversorger profitieren von Mini-BHKWs
Intensivere Zusammenarbeit mit Energieversorgern / Hocheffiziente Mini-BHKWs vorteilhaft / Innovative Energietechnik auf Gasbasis / Kunden sparen Kosten und CO2 / Höherer Gasabsatz durch Stromproduktion / 50 Mini-BHKWs mit 5.000 in Bayern gefördert / Contracting ermöglicht Stromverkauf zu Marktpreisen
Frankfurt / Gera Ihre Zusammenarbeit mit den deutschen Energieversorgern für den Vertrieb des leistungsmodulierenden ecopower Mini-BHKWs will die PowerPlus Technologies GmbH in diesem Jahr weiter intensivieren. Dies meldete das Unternehmen zur light + building Frankfurt 2008. Bereits im vergangenen Jahr sei hier der Einstieg durch erfolgreiche Kooperationen mit verschiedenen, namhaften Akteuren der Gaswirtschaft geschafft worden. Auf Basis dieser Erfahrungen sei es nun das Ziel des Herstellers aus Gera, auf breiter Ebene neue Partner zu gewinnen und so die Verbreitung gasbetriebener Mini-BHKWs bei allen Endkundengruppen deutlich voranzutreiben. Wir wollen die Gasversorger davon überzeugen, das es sich bei Mini-BHKWs um eine zukunftsfähige, ausgereifte Technik handelt von der alle Beteiligten profitieren, erläutert Hartmut Meißner, Vertriebsleiter des Unternehmens. Dabei liegen die Vorteile nicht nur im höheren Gasabsatz aufgrund der zusätzlichen Stromproduktion. Vielmehr können die Gasversorger Ihren Kunden damit auch eine innovative, hocheffiziente Energietechnik anbieten, die mit Erd- oder Flüssiggas betrieben wird und beträchtliche Kosten- sowie CO2-Einsparungen ermöglicht.
So habe die Erdgas Südbayern GmbH, einer der größten Erdgas- und Wärmedienstleister in Bayern, Anfang des Jahres eine Förderinitiative exklusiv für Mini-BHKWs gestartet. Die Resonanzen auf ein zusammen mit der TU München initiiertes For-schungsprojekt, bei dem wir 8 Mini-BHKWs vergeben haben, waren derart überwältigend, dass wir hier einfach nachsetzen mussten, berichtet Projektleiter Andreas Ludeck. Deshalb haben wir noch einmal 50 Anlagen mit einem Investitionszuschuss von 5.000 gefördert. Da die Mini-BHKWs vornehmlich in großen Ein- und Zweifamilienhäusern sowie im Kleingewerbe installiert würden, habe man bei der Vergabe des Zuschusses besonders auf die Wirtschaftlichkeit geachtet. Aus diesem Grund sei das Förderprogramm auch auf Empfehlung der TU München von vornherein nur für leistungsmodulierende Mini-BHKW-Anlagen ausgelobt worden.
Eine weitere attraktive Möglichkeit, von der dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung mit Mini-BHKWs direkt zu profitieren, stelle das Contracting dar. Hier böten beispielsweise die Stadtwerke Aalen ihren Kunden sowohl für den Ein- als auch für den Mehrfamilienhausbereich verschiedene Modelle an. Damit endet unsere Dienstleistung nicht mehr wie bisher an der Hausgrenze, sondern wir liefern Wärme und Strom direkt bis in die Wohnungen, erläutert Geschäftsführer Cord Müller. Als Unternehmen gewinnen wir auf diese Weise ein neues Geschäftsfeld hinzu und sichern uns so besser gegenüber Marktschwankungen ab.
Darüber hinaus verdienten die Stadtwerke auch in vollem Umfang an dem vom Mini-BHKW erzeugten Strom, der zu einem etwas günstigeren Umwelttarif direkt vor Ort verkauft werde. Allein dadurch werde das Contracting als Geschäftsmodell sehr interessant. Gerade als städtisches Unternehmen sei aber auch der Imagegewinn durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze und den Einsatz umweltschonender Technik wichtig. Seit der Einführung des Contractingangebots hätten die Stadtwerke sehr viele Anfragen besonders aus der Wohnungswirtschaft und von Architekten erhalten. Hier würden sich vor allem die positiven Auswirkungen der Mini-BHKW-Technik auf den Primärenergiebedarf eines Gebäudes in Zusammenhang mit dem neuen Wärme-gesetz in Baden-Württemberg bemerkbar machen.



