Mini-BHKW nach BAFA-Anforderungen geprüft und zertifiziert - ecopower mit überdurchschnittlichen Wirkungsgraden
- Unabhängiges Prüfinstitut bestätigt überdurchschnittliche Primärenergieeinsparungen und Jahresnormnutzungsgrade
- Anforderungen für Investitionszuschüsse aus dem Impulsprogramm werden in vollem Umfang erfüllt
- Alle Mini-BHKW-Versionen geprüft und zertifiziert
- Jahresnormnutzungsgrad von 96 Prozent gemäß DIN 4702-8
- Hohe elektrische Wirkungsgrade erhöhen Wirtschaftlichkeit
Frankfurt am Main / Gera, 10. März 2009 – Die Leistungskennzahlen sowie die Abgasemissionen der ecopower Mini-Blockheizkraftwerke (Mini-BHKW) wurden jetzt von einem unabhängigen Prüfinstitut getestet und zertifiziert. Damit erfüllen die Mini-BHKWs des Herstellers PowerPlus Technologies sämtliche Anforderungen, um Fördermittel aus dem Klimaschutz-Impulsprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch nehmen zu können. Die umfangreichen Prüf- und Messverfahren wurden von der Forschungsstelle der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) durchgeführt. Das Ergebnis sind überdurchschnittliche Wirkungsgrade der Mini-BHKWs sowohl bei der Strom- als auch bei der Wärmeerzeugung. Bei den durchgeführten Prüfungen haben alle Geräte die geforderten Leistungskennzahlen von mindestens 10 Prozent Primärenergieeinsparung und mindestens 80 Prozent Jahresnutzungsgrad weit überschritten. Bei den Schadstoffemissionen blieben die Blockheizkraftwerke deutlich unter den geforderten Grenzwerten. Darüber hinaus hat die Prüfer auch der selbst im Teillastbetrieb sehr hohe elektrische Wirkungsgrad der Geräte überzeugt.
Investitionszuschüsse für effiziente und umweltfreundliche Mini-BHKWs
Im Rahmen des Klimaschutz-Impulsprogramms zur Förderung von kleinen KWK-Anlagen erhalten wärmegeführt betriebene Mini-BHKWs hohe Investitionszuschüsse, wenn sie bestimmte Leistungsvorgaben und Ausstattungsmerkmale (Basisförderung) erfüllen sowie besonders geringe Schadstoffemissionen (Bonusprogramm) aufweisen. Um eine gerechte und zielorientierte Mittelverteilung zu gewährleisten, schreibt das BAFA seit kurzem eine allgemeine Muster-Prüfung für KWK-Geräte nach Leistungsklasse und Brennstoffart vor. Bei Nichteinhaltung bestimmter Leistungs- und Abgaswerte sowie Unterschreiten des geforderten Nutzungsgrades entfallen die Fördermöglichkeiten für das jeweilige Gerät.
Überdurchschnittliche Wirkungsgrade
Das leistungsmodulierende Mini-BHKW des Unternehmens aus Gera steht in zwei Geräteversionen (e3.0 mit 3 kW elektrischer und 8 kW thermischer Leistung sowie e4.7 mit 4,7 kW elektrischer und 12,5 kW thermischer Leistung) zur Verfügung. Die Aggregate können dabei jeweils entweder mit Erdgas oder mit Flüssiggas betrieben werden. Für alle Varianten wurde jetzt im Auftrag des Herstellers die obligatorische Musterprüfung durchgeführt. Die überdurchschnittlichen Wirkungsgrade wurden dabei bestätigt. So betragen die Jahresnormnutzungsgrade in Anlehnung an die Vorgaben der DIN 4702-8 bei den Geräten bis zu 96 Prozent und stellen damit gegenwärtig den höchsten Wert in ihrer jeweiligen Klasse dar. Auch bei den ermittelten Abgasemissionen konnten die Aggregate durch den geringen Ausstoß von belastenden Schadstoffen an die Umwelt die strengen Kriterien voll einhalten.
Ein weiteres für den wirtschaftlichen Betrieb des Mini-BHKWs entscheidendes Merkmal ist der hohe elektrische Wirkungsgrad in allen Leistungsbereichen, der jetzt noch einmal durch die Prüfstelle der DVGW bestätigt wurde. Da die Regelung der Motordrehzahl über die elektrische Last des Generators und nicht über die Drosselklappe des Motors erfolgt, bleibt diese auch bei niedrigen Drehzahlen vollständig geöffnet. Die Geräte erreichen so über den gesamten Modulationsbereich sehr hohe elektrische Wirkungsgrade zwischen 23 und 25 Prozent. Bemerkenswert ist dies vor allem in Hinsicht auf das kleinere Mini-BHKW, da gerade bei Anlagen im niedrigeren Leistungsbereich der Anteil der Stromerzeugung häufig geringer sei. Daraus resultiere eine deutlich höhere Stromproduktion, die entsprechend positive Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit einer Mini-BHKW-Anlage hat.



