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Kontrollierte Wohnungslüftung wird für Hausbesitzer wichtiger - recoVAIR: DIN 1946-6 bringt den Markt in Schwung

- Gebäudedichtheit macht Lüftungstechnik notwendig
- Schon Fenster- und Türentausch kann im Baubestand Lüftungstechnik erforderlich machen
- Reduzierung Gebäudeheizlast um 20 Prozent durch kontrollierte Wohnungslüftung

 

Frankfurt am Main/Remscheid, 10. März 2009 – Der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist Vaillant Group hat anlässlich der ISH 2009 in Frankfurt auf gravierende Änderungen bei der kontrollierten Wohnungslüftung durch die voraussichtlich noch im ersten Quartal 2009 erscheinende DIN 1946-6 hingewiesen. Nach dieser Norm ist die Gebäudedichtheit für die Notwendigkeit von lüftungstechnischen Maßnahmen maßgeblich. Die Gebäudedichtheit wird durch ein Berechnungsverfahren nachgewiesen. Besitzt das Haus eine entsprechend dichte Gebäudehülle, so ist die Einhaltung eines nutzerunabhängigen Mindestluftwechsels verpflichtend, um den Gebäudeschutz zu gewährleisten. „Dass eine derartige Vorschrift unabdingbar sein würde, kann man dem aktuellen Bauschadensbericht der Bundesregierung entnehmen: Bereits 22 Prozent aller deutschen Wohnungen sind mit Schimmelpilzproblemen behaftet", erläutert Andreas Christmann, Leiter Produktvermarktung Vaillant Deutschland.

Die einfachste Lösung: Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung
Die Vorschriften der DIN 1946-6 greifen schnell: Werden zum Beispiel gleichzeitig die alten Fenster durch moderne Wärmeschutzverglasung und die Eingangstüren ausgetauscht, sind die Kriterien für die Gebäudedichtheit in der Regel erfüllt. Damit werden lüftungstechnische Maßnahmen notwendig. Mit Hilfe von einfach aufgebauten Berechnungsprogrammen kann nach der Eingabe weniger Parameter sofort festgestellt werden, ob eine Lüftungsmaßnahme erforderlich ist oder nicht.

Die notwendigen Maßnahmen können auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden. Die praktikabelste Lösung ist die kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung.

Deutliche Reduzierung der Gebäudeheizlast
Mit der neuen Norm rückt die kontrollierte Wohnungslüftung stärker in den Blick der Fachhandwerker. Bei der Planung sollten unbedingt auch die enormen Wechselwirkungen zwischen Lüftungs- und Heizanlage beachtet werden. "Mit unserer kontrollierten Wohnraumlüftung recoVAIR reduziert sich die Gebäudeheizlast um durchschnittlich 20 Prozent. Unsere Lüftungstechnik wurde schon oft zum ausschlaggebenden Faktor dafür, dass ein Gebäude eine bessere KfW-Klassifizierung erreichen konnte“, so Christmann. Darüber hinaus kann die 20 prozentige Reduzierung der Gebäudeheizlast beim Einsatz einer Wärmepumpe erhebliche Auswirkungen haben. Nicht nur der Wärmeerzeuger kann kleiner ausfallen, sondern auch die wärmeabgebenden Flächen und die Erdsonde können kleiner dimensioniert werden. Zusammen mit einer höheren staatlichen Förderung verkürzt sich der Amortisationszeitraum für die kontrollierte Lüftung deutlich.

Bei der Auswahl der passenden Lüftungsanlage sollten vor allen Dingen zwei Fakten beachtet werden: das Angebot eines Komplettsystems und der Wärmerückgewinnungsgrad. Fachhandwerker sollten aufeinander abgestimmte Komplettsysteme inklusive Lüftungskanälen bevorzugen, weil ansonsten Schnittstellen- und Abstimmungsprobleme auftreten können. Der Wärmerückgewinnungsgrad sollte sich am derzeit technisch Machbaren orientieren und bei rund 95 Prozent liegen.

recoVAIR: Im Sommer und im Winter eine Lösung
Eine Lösung bietet der recoVAIR von Vaillant. Das Gerät ist mit allen Heizsystemen kombinierbar. Insbesondere weitere Energie sparende Technik, wie Brennwertgeräte, Wärmepumpen- oder Solarsysteme, stellen eine ideale Ergänzung dar. Mit einem einfachen Bedienkonzept lassen sich Automatik-, Tag- und Nacht- sowie Partybetrieb umsetzen. Eine zeitgesteuerte Filterüberwachungsanzeige ergänzt das komfortable Regelungskonzept. Die Luftleistung der Geräte reicht für Wohnhäuser bis ca. 250 m² Wohnfläche. Darüber hinaus bietet das Produkt noch verschiedene Anschlussmöglichkeiten, beispielweise für einen externen Feuchtigkeitssensor.

Beim recoVAIR kann darüber hinaus ein optionaler Bypass für die Umgehung der Wärmerückgewinnung im Sommerbetrieb sorgen. Dieser wird dank neuer plug- and play-Technik einfach auf das Lüftungsgerät gesetzt und erleichtert so die Installation. Konstantvolumenstrom-Ventilatoren gewährleisten einen sparsamen und extrem leisen Betrieb. Zudem balancieren sie – angesteuert durch eine digitale Fernbedienung – Ab- und Zuluft automatisch aus, um stets die gleichen Luftdruckverhältnisse im Objekt zu garantieren. Aufwändige Einstellarbeiten am Gerät sind dadurch nicht mehr erforderlich – das verringert den Zeitaufwand bei der Inbetriebnahme wesentlich.

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