SHKG Leipzig 2009 - ecoVIT exclusiv: Serienmäßiger eBUS vereinfacht Systemintegration
- Komplette bodenstehende Gas-Brennwert-Range mit eBUS ausgerüstet
- Erweiterte Möglichkeiten zum Anschluss externer Regler
- Hohe Flexibilität bei Anlagenerweiterungen
- Einfache, verpolungssichere Installation in Zwei-Draht-Technik
- Zeitersparnis bei Installation
Leipzig/Remscheid, 28. Oktober 2009 – Der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist Vaillant hat sein System ecoVIT exclusiv als letzten Gas-Brennwertkessel aus seinem Produktangebot serienmäßig mit dem eBUS als Kommunikationsprotokoll ausgerüstet. Der eBUS bietet erweiterte Möglichkeiten zum Anschluss externer Regler und der Anbindung z. B. an das Internet-Kommunikationssystem vrnetDIALOG. Gerade die durch den eBUS gewonnene hohe Flexibilität in puncto Anlagenerweiterungen mit der Einbindung regenerativer Energien eröffnet sowohl dem Fachhandwerk als auch dem Endkunden weitreichendes Potenzial und nachhaltigen Nutzen.
"Mit dem Einsatz des eBUS können wir jetzt in unserer kompletten bodenstehenden Brennwert-Range deutlich flexibler und ohne Aufwand gerade bei Nachrüstungen und Erweiterungen neue Anlagenbestandteile einbinden", so Andreas Christmann, Leiter Produktvermarktung bei Vaillant Deutschland. "Auch die Integration in Systeme der Gebäudeleittechnik lässt sich über Buskoppler nun schnell und sicher umsetzen."
Der eBUS benötigt lediglich eine zweiadrige Leitung und ermöglicht Leitungslängen bis 300 m. Der Anschluss der Kabel ist darüber hinaus verpolungssicher. Im Gegensatz dazu setzen Bussysteme, die ein vieradriges Kabel benötigen und die ebenfalls in der Branche verwendet werden, eine exakte Aufschaltung für eine störungsfreie Funktion voraus. "Auch deswegen haben wir uns zusammen mit unseren Fachhandwerkspartnern zugunsten des eBUS entschieden", so Christmann weiter.
Aufgrund seiner Flexibilität, Effizienz und Sicherheit hat sich der eBUS heute in vielen Anwendungen der Branche durchgesetzt. Die technischen Eigenschaften des eBUS sind dabei so flexibel gestaltet worden, dass sie nicht nur den aktuellen, sondern auch den künftigen Anforderungen von Heizanlagen und den wachsenden Komfortansprüchen genügen. Dazu zählen nicht nur mehrere Heizkreise und Regler, sondern auch der komplexe Zusammenschluss mehrerer Anlagenbestandteile, Wärmeerzeuger-Kaskaden und vor allen Dingen auch die Möglichkeiten der Fernwartung und -diagnose. In Verbindung mit dem Internet-Kommunikationssystem vrnetDIALOG können pro Kommunikationseinheit bis zu 16 voneinander unabhängige Heizgeräte vollständig überwacht und ferneingestellt werden. Selbst komplexe Heizanlagen lassen sich mithilfe des eBUS einfach planen und installieren.
Die früher eventuell notwendige aufwendige Verdrahtung zwischen den Bestandteilen einer umfassenden Heizungsanlage entfällt durch die Kommunikationsleitung des eBUS. Gleichzeitig können weitere Informationen über das Busprotokoll fließen, die indirekt, nämlich durch eine einfache und schnelle Abstimmung aller Komponenten, zu einer höheren Gesamteffizienz führen. Als wichtigstes Argument zählt jedoch die Zeitersparnis in der Installation und vor allen Dingen auch Erweiterung bzw. Nachrüstung einer Heizanlage durch das Fachhandwerk.



