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Vaillant und Wiengas präsentieren erstes Brennstoffzellen-Heizgerät in Wien

Wien, 24.02.2003 - Gemeinsam mit Kooperationspartner Wiengas hat Vaillant Österreich das erste Brennstoffzellen-Heizgerät in Wien in Betrieb genommen. Es handelt sich bei dieser Praxisanwendung um ein revolutionäres Pilotprojekt für die Entwicklung einer dezentralen, zukunftsorientierten Energietechnik. Die Werkstätten der Wiengas werden durch die innovative Vaillant Feldtestanlage mit Strom, Wärme und Warmwasser versorgt.

Was vor wenigen Jahren noch als Utopie galt, wird jetzt als Feldversuch bereits Realität. Vaillant Österreich hat in enger Zusammenarbeit mit Österreichs größtem Energieversorger Wiengas die erste Praxisanwendung eines Brennstoffzellen-Heizgeräts in Wien eingerichtet. Diese Anlage versorgt die Werkstätten der Wiengas mit Strom (4,2 kW), Wärme und Warmwasser.

Innovation Brennstoffzelle:  Erste Praxisanwendung in Wien.
Beim Wiener Pilotprojekt kommt ein Vaillant Brennstoffzellen-Heizgerät in Kombination mit Fernwärme zum Einsatz. Als Energieträger dient Erdgas, durch die sogenannte „kalte“ Verbrennung entsteht elektrische Energie und Wärme. Ein Inverter wandelt den Gleichstrom in hausüblichen Wechselstrom um, die Wärme wird in der Folge in den Heizkreis geleitet. Anders als bei herkömmlichen Systemen wird somit die Endenergie dort erzeugt, wo sie verbraucht wird.

Vaillant Forschung seit 1997
Schon seit 1997 arbeitet bei Vaillant ein hochkarätiges Forschungs- und Entwicklungsteam an der neuen Technologie, die eine ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Strom- und Wärmeproduktion sowie ein optimiertes Verteilmanagement realisieren soll. Ziel der Forschungsarbeit ist das kleine, kompakte „Kraftwerk“ für jedes Mehrfamilienhaus mit 6 bis 10 Wohneinheiten, sowie für kleinere Gewerbebetriebe: dezentrale Einheiten am Ort des Verbrauchs, die den gesamten Bedarf an Warmwasser, Heizwärme und Strom abdecken. Als erstes Unternehmen der Heizungsbranche hat Vaillant damit begonnen, sich mit der Schlüsseltechnologie Brennstoffzelle intensiv zu beschäftigen. Mit der CE-Zertifizierung des ersten Vaillant Brennstoffzellen-Heizgeräts im November 2001 wurde in Deutschland bereits die Feldtestphase eingeläutet. Im Jahr 2003 folgen die ersten Pilotprojekte in Österreich: Praxistests, die dazu dienen die Technik weiter zu optimieren.

Visionäre Technik von Vaillant
Das wärmegesteuerte Vaillant Brennstoffzellen-Heizgerät ist ein Meilenstein in der Entwicklung zukunftsorientierter Energietechnik. Die in Wien präsentierte Lösung nutzt Wasserstoff, der mittels eines Reformers aus Erdgas gewonnen wird. Dieser Wasserstoff wird in den Brennstoffzellenstapel geleitet, wo er mit Luftsauerstoff vermischt wird. In einer elektrochemischen Reaktion mit hohem Wirkungsgrad werden auf diese Weise Wärme und Strom erzeugt.

Vorteile der Brennstoffzellen-Technologie
Besserer Umweltschutz und effizientere Energiegewinnung. Die erste Feldtestanlage in Wien soll wichtige Impulse zur weiteren Produktverbesserung liefern. Schon jetzt steht allerdings fest, dass das Vaillant Brennstoffzellen-Heizgerät eine Menge Vorteile gegenüber traditionellen Wegen der Strom- und Wärmeproduktion bietet. Die hier angewendete Kraft-Wärme-Kopplung (die Nutzung der anfallenden Koppelwärme zum Heizen und zur Brauchwasserbereitung) hilft die Energiekosten zu senken. In Summe kommt es zu einer effizienteren Nutzung der Energie und zu einem höheren Gesamtwirkungsgrad, weil diese Technologie um 25 Prozent weniger Primärenergie für die Abdeckung mit Strom und Wärme verbraucht. Netzverluste bei der Übertragung gehören mit dem Brennstoffzellen-Heizgerät endgültig der Vergangenheit an. Besonders erfreulich aus ökologischer Sicht: der CO2-Ausstoß wird um bis zu 50 Prozent verringert und es kommt zu keinen Stickoxidemissionen!

Pilotprojekt mit Vorbildwirkung
„Wiengas ist seit mehr als zehn Jahren mit dem Thema Brennstoffzelle beschäftigt“, erläutert Ing. Mag. Helmut Miksits, Geschäftsführer der Wiengas GmbH, den Stellenwert der zukunftsweisenden Technologie. „Von dem gemeinsamen Projekt mit der Firma Vaillant erwartet sich das Unternehmen optimale, variable Anwendungsmöglichkeiten zur Erreichung eines ökologischen und ökonomischen Nutzens. Wenn sich Vaillant und Wiengas an diesem gemeinsamen Pilotprojekt beteiligen, so ist dies eine sinnvolle Investition in ein Energiesystem der Zukunft. Der erfolgreiche Abschluss des Projekts wird sowohl dem Fachhandwerk, der Industrie, als auch den Erdgasunternehmen einen Vorteil bringen. Und die Umwelt wird zum Nutzen aller entlastet werden.“


Kontakt
Vaillant Hepworth Gruppe
Ebrulf Zuber
Leiter Unternehmenskommunikation
42850 Remscheid
Telefon: 02191 - 18 2754
Fax: 02191 - 18 2895
E-mail: ebrulf.zuber@vaillant.de

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