Brennstoffzellen-Heizgeräte überschreiten im Feldtest die 400.000 kWh-Marke
Bis August 2004 haben die rund 50 installierten Brennstoffzellen-Heizgeräte, die von Vaillant im Rahmen einer Feldtestreihe seit Anfang 2003 in Betrieb genommen worden sind, die Marke von 400.000 kWh überschritten. Damit wurde in etwa soviel Strom produziert, wie 80 Vier-Personen-Haushalte in einem Jahr verbrauchen. Gleichzeitig wurden durch Kraft-Wärme-Kopplung über eine Million kWh Wärme (KWK) erzeugt. Dabei sind die Geräte bis Mitte dieses Jahres insgesamt über 135.000 Betriebsstunden gelaufen. „Dies sind bemerkenswerte Ergebnisse bei der Entwicklung dieser Technologie“, so Alexander Dauensteiner, Manager Netzwerk Brennstoffzelle bei Vaillant. „Sie zeigen, dass das System unter Praxisbedingungen funktioniert und Vaillant auf dem richtigen Weg ist. Jetzt konzentriert sich das Unternehmen auf die Kostenreduzierung und Vereinfachung der Anlage.“ Die Testgeräte sind mittlerweile nicht mehr nur in Deutschland installiert, sondern auch in anderen europäischen Ländern wie Holland, Österreich, Luxemburg, Frankreich, Spanien und Portugal. Alle Erfahrungen, die Vaillant aus den Feldtests gewinnt, sind besonders wertvoll für die Entwicklung der nächsten Geräte-Generation.
Brennstoffzellen-Heizgeräte sind Minikraftwerke, die unter Verwendung von Wasserstoff, der aus Erdgas gewonnen wird, auf umweltfreundliche Weise Privathaushalte dezentral mit Strom und Wärme versorgen. Es handelt sich um eines der wichtigsten mittelfristigen Innovationsprojekte des Heizgeräteherstellers Vaillant. Weitere Informationen über Brennstoffzellen-Entwicklung gibt es auf der Internetseite von Vaillant (www.vaillant.de) unter der Rubrik Systeme und Produkte / Zukunftstechnologien.
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