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Ganzjährig sicher Schimmelbefall vermeiden

Schimmel häufigste Ursache von Bauschäden / Allergien durch Schimmel nehmen zu / Falsches Heizen und Lüften häufigste Ursache / Relative Feuchte mit Hygrometer kontrollieren / Mechanische Lüftungsanlagen mit wesentlichen Vorteilen / Bis zu 96 % Wärmerückgewinnung / Staatliche Förderung / Saubere, frische Zuluft ohne Pollen, Staub und Luftverschmutzung


Remscheid - Schimmelpilzbefall ist in deutschen Wohnungen zur häufigsten Ursache von Bauschäden geworden. Dabei sehen Schimmelpilze an Wänden oder Decken nicht nur unschön aus. Sie verursachen auch einen unangenehmen "modrigen" Geruch, schädigen die Bausubstanz und sind der Auslöser einer ganzen Reihe von ernsthaften Erkrankungen. Ursache für die Entstehung von Schimmelpilzen ist oft falsches Heizen und / oder Lüften. Doch wie entsteht Schimmel eigentlich? Basis ist immer eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in den eigenen vier Wänden oder eine Auskühlung der Innen- im Vergleich zu den Außenwänden. Hier entsteht ein Effekt, den Fachleute "Taupunktunterschreitung" nennen und den jeder von zuhause kennt: Sobald z.B. eine kalte Glasflasche im Sommer aus dem Kühlschrank geholt wird, bildet sich am Glaskörper sofort Kondensat - weil die Flasche kälter als die Umgebung ist.

Im Gebäude gelangt Raumwärme, z.B. durch Möbel, die direkt an der Außenwand stehen, nicht mehr an die Wand, die dann zu tiefe Oberflächentemperaturen aufweist und die Feuchtigkeit in der Luft quasi wie ein Schwamm anzieht. Die Folge: Raumluft kondensiert und es entsteht Schimmel. Doch gerade der Wunsch Heizkosten zu sparen, führt in vielen Gebäuden dazu, dass zu wenig geheizt und vor allen Dingen zu wenig gelüftet wird. Immer häufiger tritt Schimmel gerade in perfekt abgedichteten und isolierten Häusern auf.

Mit richtigem Lüften und Heizen können Sie die Luftqualität in Ihrer Wohnung ganz einfach optimieren. Ihre Instrumente sind Fenster und Heizungsthermostat - oder Lüftungsanlagen, die Ihr Wohnklima weitgehend „automatisch “regeln. Mit einem Hygrome-ter stellen Sie fest, ob die „relative Feuchte “geringer als 65% ist. Die relative Feuchte ist von der Temperatur der Luft abhängig. Faustregel: Warme Luft nimmt mehr Feuchte auf als kalte Luft. Das hat zweierlei Konsequenzen:

1) Ist es außen kälter als in der Wohnung, können Sie durch Lüften die Raumluft trocknen. Die kalte Außenluft wird in der Wohnung erwärmt und nimmt Feuchte auf.
2) Überall in der Wohnung, wo niedrige Temperaturen auftreten, kann es kritisch feucht werden. Zum Beispiel im Schlafzimmer, in dem man kühl schlafen will.

Vermeiden Sie ständig angekippte Fenster. Sie erhöhen den Energieverbrauch und Ihre Heizkosten drastisch, wenn sie über längere Zeit oder immer angekippt bleiben. Also lüften Sie besser nach Bedarf - doch das kostet Zeit und Aufmerksamkeit. Immer mehr Wohungs- und Hauseigentümer greifen deswegen auf mechanische Lüftungsanlagen zurück. Lüftungsanlagen regulie-ren die Luftqualität nach der jeweiligen Feuchtebelastung individuell und bedarfsgerecht vollautomatisch sowie haben – im Vergleich zum freien Lüften – weitere Vorteile:

* Ruhe: keine Lärm- / Schadstoffbelastung durch Straßenverkehr
* Sicherheit: kein Einbruchsrisiko
* Effizienz: keine Energieverschwendung durch ständig angekippte Fenster
* Wirtschaftlichkeit: Durch eine integrierte Wärmerückgewinnung wird die Wärme der abzuführenden Luft zurückgewonnen und an die Zuluft übertragen. Bei hoch effizienten Systemen wie z.B. dem Vaillant recoVAIR beträgt der Rückgewinnungsgrad bis zu 96 %. Das heißt: Durch das Lüften geht kaum Wärme verloren. Dadurch rentieren sich entsprechende Lüftungsgeräte rasch.
* Staub, Blütenpollen und Luftverschmutzung werden dank feinporiger Filtersysteme gar nicht in das Haus gelassen - Allergiker können aufatmen!
* Beim Einbau in Niedrigenergie- und Passivhäuser werden Lüftungsgeräte sogar staatlich gefördert.
* Der Einbau dezentraler Lüftungsanlagen kann schnell und einfach durchgeführt werden. Auch die Integration in bestehende Gebäude durch das SHK-Fachhandwerk kann vorhandene Feuchteprobleme in der Regel sicher beheben.

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