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Kosten reduzieren: einfach Strom selber erzeugen!

Strom selber erzeugen und sogar öffentliche Fördergelder erhalten / 20 Jahre lang garantierte Einspeisevergütungen für erzeugte Elektrizität / In der Regel keine Baugenehmigung erforderlich / Auf Garantiezeiten achten


Remscheid - Wann haben Sie sich zuletzt richtig über Ihren Abschlagsbetrag auf der Stromrechnung geärgert? Im vergange-nen Jahr sind die Kosten für Elektrizität erheblich gestiegen. Den Stromverbrauch sinnvoll zu reduzieren ist zwar begrenzt durch energiesparende Geräte und energiesparendes Verhalten möglich, doch funktioniert das i.d.R. nur so lange wie der Komfort nicht spürbar eingeschränkt werden muss. Eine Alternative dazu ist es, seinen Strom einfach selbst zu erzeugen und dafür sogar noch öffentliche Fördergelder zu erhalten. Die Photovoltaik (PV) - die Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie - erlebt dement-sprechend in den letzten Jahren einen beispiellosen Boom. Was ist bei Planung und Kauf einer PV-Anlage zu beachten?

* Woraus besteht eine PV-Anlage?
Eine PV-Anlage besteht aus den Modulen, einem Wechselrichter, der den erzeugten Gleich- in Standard-Wechselstrom umwandelt und in das Stromnetz einspeist sowie der Verkabelung und einem Einspeise-Stromzähler. Das ist alles!

* Soll ich den erzeugten Strom selber nutzen oder in das
öffentliche Stromnetz einspeisen?
Durch die, seit dem 1.1.2004 geltenden erhöhten Einspeisevergü-tungen des EEG hat sich nicht nur die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen deutlich verbessert. Als Einspeisevergütung erhalten Sie außerdem einen erheblich höheren Betrag als Sie der Bezug einer kWh Elektrizität selber kostet - nämlich in 2006 51,8 Ct./kWh. Insofern sollten Sie den erzeugten Strom vollständig in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Auf Ihrer Stromrechnung tauchen dann künftig Positionen für von Ihnen verbrauchten und gelieferten Strom auf, die gegeneinander aufgerechnet werden. Diese Einspeisevergütungen Ihres Netzbetreibers erhalten Sie gesetzlich garantiert 20 Jahre lang - unabhängig von Regierungswechseln.

* Benötige ich für die Errichtung einer PV-Anlage eine
Baugenehmigung?
In der Regel ist eine Baugenehmigung nicht erforderlich, es sei denn es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude oder der äußere Eindruck des Hauses wird erheblich verändert. Nehmen Sie am besten vorab Kontakt zum zuständigen Sachbearbeiter Ihrer Baubehörde auf.

* Wo erfahre ich, welche Fördergelder ich beantragen kann
und was ich darüber hinaus beachten sollte?
Informieren Sie sich einfach unter www.vaillant.de. Hier erfahren Sie alles über die Fördergelder von Bund und Ländern sowie, was Sie noch rund um den wirtschaftlichen Betrieb Ihrer PV-Anlage wissen sollten.

* Wie finde ich den passenden Anbieter / Hersteller?
Sie wollen mit Ihrer PV-Anlage langfristigen Ertrag erzielen. Wählen Sie dementsprechend auch einen Anbieter, bei dem Sie davon ausgehen können, dass er auch in 25 Jahren noch am Markt tätig ist und sie deswegen mit Ersatzteilen etc. unterstützen kann. Ein untrügliches Zeichen für hohe Qualität in der PV stellen die Garantiezeiten dar: Achten Sie darauf, dass der Hersteller 25 Jahre Garantie auf 80 % der zugesagten Modul-Mindestleistung und fünf Jahre Garantie auf die Funktion des Wechselrichters wie z.B. beim System auroPOWER gibt.

* Wen soll ich für die Errichtung einer PV-Anlage ansprechen?
Entweder der Elektro- oder der SHK-Fachhandwerker sind die geeigneten Ansprechpartner für die Planung und Installation einer PV-Anlage. Hier wird man Sie auch hinsichtlich der nötigen Anträge etc. unterstützen können.

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