Kombiförderung für Brennwertheizung und Solarthermie wird verlängert und ausgebaut
Remscheid, 19. Juni 2008 – Der Austausch alter, uneffizienter Heizanlagen gegen moderne, sparsame Technologie ist für Verbraucher so attraktiv wie nie zuvor. Das Bundesumweltministerium wird die Kombiförderung für den Austausch alter Öl- und Gas-Heizgeräte gegen hocheffiziente Brennwerttechnik in Verbindung mit Solaranlagen nicht nur verlängern, sondern sogar noch ausbauen. Bei drastisch steigenden Preisen für Öl und Gas können Verbraucher mit dem staatlich geförderten Einsatz von kostenloser Sonnenenergie ihre Heizkosten um bis zu 40 Prozent reduzieren.
Der staatliche Zuschuss beim Austausch eines alten Wärmeerzeugers gegen ein neues, hocheffizientes Gas- oder Öl-Brennwert-Heizgerät in Verbindung mit solarer Heizungsunterstützung beträgt weiterhin 750 Euro. Darüber hinaus wird jetzt auch die solare Warmwasserbereitung in Kombination mit dem Tausch des Heizgerätes mit 375 Euro gefördert. Diese Regelung soll bereits für alle Anträge gelten, die seit dem 1. Mai 2008 beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) eingegangen sind.
Zusätzlich wird der Einbau von Solarkollektoren gefördert. Hier gewährt der Staat 60 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche, mindestens jedoch 410 Euro je Anlage. Annähernd 2.000 Euro Fördergelder können Verbraucher so z. B. beim Tausch des Heizgerätes und dem Einsatz von solarer Heizungsunterstützung einplanen.
Noch nicht berücksichtigt sind dabei die erheblich sinkenden Kosten für Gas oder Öl durch die neue Heizanlage und die solare Warmwasser- oder Heizungsunterstützung mit kostenfreier Sonnenenergie. Durch das neue Fördermodell sind die Rahmenbedingungen der Modernisierung von Heizung und Warmwasserversorgung und damit für nachhaltige Heizkosteneinsparungen und wirksamen Klimaschutz so attraktiv wie nie zuvor.
Ursprünglich sollte das als Kombiförderung bezeichnete Modell Ende Juni auslaufen. Aufgrund des großen Zuspruchs wurde das Fördermodell jedoch nicht nur verlängert, sondern weiter ausgebaut.
Großes Einsparpotenzial mit erneuerbaren Energien und Hybridsystemen
Bei dem Ziel, Kosten für die Verbraucher zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und Emissionen zu verringern, spielt der Austausch veralteter Heizanlagen eine entscheidende Rolle. Die Wärmeversorgung von Wohngebäuden macht rund ein Drittel des gesamten deutschen Energiebedarfs aus. In Deutschland befinden sich nur etwa 10 Prozent aller Heizungsanlagen auf dem aktuellen Stand der Technik. 20 Prozent aller Heizgeräte sind sogar älter als 24 Jahre. Durch den Austausch alter Anlagen gegen hocheffiziente Brennwertgeräte ließen sich jährlich weit mehr als 30 Prozent Heizenergie und dazu korrespondierend 30 Prozent beziehungsweise 30 Millionen Tonnen CO2 sparen. Noch größere Einsparpotenziale können durch Hybridsysteme genutzt werden, die fossile und regenerative Energien kombinieren. Dabei stehen vor allem Solarthermieanlagen im Fokus. Beim Einbau einer Hybridlösung aus Solarthermieanlage und Brennwertheizgerät verringern sich Heizkosten, Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Vergleich zu einem alten Heizkessel um rund 40 Prozent.
Effiziente Brennwerttechnologie nutzt Energie fast zu 100 Prozent
Beim Einsatz der fossilen Energieträger Gas und Öl ist heute hocheffiziente Brennwerttechnik Standard. Brennwertgeräte nutzen auch die in den Abgasen enthaltene Wärmeenergie, die bei alten Heizanlagen durch den Schornstein verloren geht. Der Wärmeverlust wird dadurch geringer. Somit verbraucht die Heizung weniger Energie. Die erzielbaren Wirkungsgrade hochmoderner Öl- und Gas-Brennwertgeräte wie des Vaillant icoVIT exclusiv oder des ecoTEC plus liegen kurz vor der physikalischen Grenze. Eine weitere Effizienzsteigerung bei der Ausnutzung von Gas und Öl ist kaum noch möglich.
Als Ergänzung zu Brennwert-Heizgeräten empfiehlt sich die Verbindung mit einer regenerativen Energiequelle. Dabei ist der Einsatz von Solarkollektoren eine sparsame und effiziente Lösung, zumal sich die Amortisationszeit durch die staatliche Förderung weiter verringert.
Generell sollte bei allen Modernisierungen vorab auch die Möglichkeit der Gewährung regional zusätzlich verfügbarer Fördergelder geprüft werden. Eine Zusammenfassung weiterer Förderungen in den jeweiligen Bundesländern ist unter www.vaillant.de verfügbar.
Vaillant bietet seinen Kunden weltweit umweltfreundliche und energiesparende Heiz-, Lüftungs- und Klimasysteme, die verstärkt regenerative Energien nutzen. Das Produktportfolio umfasst Solarthermie- und Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Pelletkessel, Lüftungsgeräte für Niedrigenergiehäuser, hocheffiziente Heizsysteme auf Basis fossiler Energieträger sowie intelligente Regelungen.
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