Akteure im Energiemarkt
Politik
Die Europäische Kommission hat im November 2007 einen Strategieplan für Energietechnologie (SET-Plan) veröffentlicht. Er fordert, Treibhausgasemissionen und Primärenergieverbrauch bis 2020 um 20 Prozent zu senken, während der Anteil erneuerbarer Energien am europäischen Energiemix im selben Zeitraum auf 20 Prozent steigen soll.
Mit dem „Integrierten Energie- und Klimaprogramm“ (IEKP) hat die Bundesregierung Ende 2007 ein weiteres Mal wichtige Weichen für eine sichere und klimaverträgliche Energieversorgung in Deutschland gestellt. Die dazugehörigen Maßnahmen sind bereits in einigen gesetzlichen Regelungen umgesetzt. Zu ihnen gehört die Zweite Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von 2009. Schon mit der Einführung des EEG im Jahr 2000 hat Deutschland weltweit eine Vorreiterrolle in der Förderung Erneuerbarer Energien eingenommen. Wesentlichen Anteil am Erfolg haben nicht zuletzt die günstigen Einspeisetarife.
Andere Regierungen folgten mit ähnlich vorteilhaften Tarifsystemen, wie beispielsweise Spanien und Italien. Ebenfalls seit 2009 ist das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz in Kraft, nach dem der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmebereitstellung bis 2020 auf 14 Prozent ansteigen soll. Zudem soll nach dem Biomasseaktionsplan der Anteil der Biokraftstoffe bis 2020 so weit erhöht werden, dass eine CO2-Einsparung von 7 Prozent erreicht werden kann. Dies entspricht einem Energieanteil von 12 Prozent.
Verbände und Organisationen
Informationsvermittlung und Lobbyarbeit finden im Energiesektor sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene statt. Die folgende Zusammenstellung enthält eine Auswahl der wichtigsten Verbände und Organisationen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Auch Forschungsinstitute aus aller Welt wurden integriert: Sie stehen für die Entwicklung neuer Energietechnologien, die mehr leisten, weniger kosten und den Energieverbrauch senken.
In Deutschland
BDEW: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
Download von Jahresberichten, Grafiken und Datenmaterial.
www.bdew.de
BDH: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V.
Download von Förderprogrammen und Broschüren mit Schwerpunkt Heiztechnik.
www.bdh-koeln.de
BEE: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.
Dachverband aller Sparten der erneuerbaren Energien. Downloads von Publikationen und Studien. "Stromversorgung 2020", 2010
www.bee-ev.de
BHKS: Bundesindustrieverband Heizungs-, Klima-, Sanitärtechnik/ Technische Gebäudesysteme e.V.
Fachinformationen und Downloads zur Energieeinsparverordnung, Lieferantenverzeichnis für Gebäudetechnik, Messekalender, Seminare, Artikelreihe „Bonner Themen“.
www.bhks.de
BSW: Bundesverband Solarwirtschaft
Daten und Informationen zur deutschen Solarbranche.
www.solarwirtschaft.de/
BEW: Bundesverband WindEnergie e.V.
Informationssammlung zur Windenergie-Nutzung in Deutschland, Europa und der Welt. Download von Statistiken, Datenblättern, Broschüren, Jahresbilanz Windenergie 2009, 2010.
www.wind-energie.de
bwp: Bundesverband Wärmepumpe e.V.
Download von Pressemitteilungen zu aktuellen technischen, wirtschaftlichen und politischen Themen, Infografiken, Daten und Studien.
www.waermepumpe.de
FVEE: ForschungsVerbund Erneuerbare Energien
Bundesweites Forschungsnetzwerk für erneuerbare Energien. Download von Broschüren, Themenheften, Workshopbänden für Experten, Studienbänden und weiteren themenspezifischen Publikationen, Kontaktdaten zu Experten.
www.fvee.de
ZVSHK/GED: Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima/Gebäude- und Energietechnik Deutschland
Standesorganisation, Wirtschaftsverband und Interessenvertretung des SHK-Handwerks in Deutschland. Informationen zu Gebäude- und Energietechnik, aktuelle Gesetzeslage „Erneuerbare Energien“, Fördermittel. www.wasserwaermeluft.de




