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future bizz – Nachhaltige Zukunftsentwicklung durch branchenübergreifende Zusammenarbeit

Das Unternehmensnetzwerk, an dem auch Vaillant beteiligt ist, entwickelt in Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen branchenübergreifende innovative Ideen für unsere zukünftigen Lebenswelten.

Gemeinsam die Zukunft erforschen im Netzwerk von future_bizz

Think Tank oder Crowd Wisdom - das Web 2.0 hat uns vorgeführt, dass gemeinsam vieles zu erreichen ist und ein kollektives Wissen durchaus mehr bewirken kann, als das Wissen des Einzelnen. Dass dies auch im realen Leben bei einem Unternehmensnetzwerk funktioniert, zeigt die Wissens- und Forschungsplattform future bizz. Über 10 „Global Player“ aus der Baubranche haben sich 2007 zusammengeschlossen, um gemeinsam die Zukunft zu erforschen. In Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen entwickeln sie branchenübergreifend innovative Ideen für unsere zukünftigen Lebenswelten. In Workshops, Studien, Veranstaltungen und Forschungsprojekten positionieren sich die Firmen, zu denen auch die Vaillant Group zählt, zu den drängenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökonomischen Themen der nahen Zukunft.

Urbanität

Als Megatrend unserer Zeit führt die neue Urbanität nicht nur zu massiven Veränderungen bei Wohnen und Arbeiten, sondern auch in vielen Märkten und Branchen. In dem von der Vaillant Group unterstützten Orientierungsprojekt untersucht die future bizz community die Entwicklung aus unterschiedlichsten Perspektiven und leitet daraus Erkenntnisse für neue Geschäftsfelder und Handlungsoptionen für Unternehmen, aber auch für Planer ab. Neben dem Trend der Megacities beinhaltet die Analyse auch Stichworte wie „urbane Industrien“ und „Mobilität“, „Urban Farming“ oder „Urban Mining“, das auch umweltschonende Stoffkreisläufe als logistische Aufgabe und den effektiven Umgang mit Ressourcen und Rohstoffen beinhaltet.

FutureLiving 2030

Das Ziel von FutureLiving 2030 ist die fortlaufende Entwicklung von Szenarien und Zukunftsbildern für das Wohnen, Leben und Arbeiten der Menschen in Europa. Dabei werden sowohl das Wohnen an sich als auch das häusliche Wohn- und Lebensumfeld auf der Basis von verfügbaren Zukunftsstudien und Trendanalysen untersucht. Auch die Mobilität der Menschen, das Arbeits- und Freizeitverhalten oder verschiedene Formen des Zusammenlebens werden dabei als Parameter berücksichtigt. Ebenso fließen auch die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in das Projekt ein. Ausgehend von der veränderten Umwelt, den Folgen der Globalisierung und den technologischen Entwicklungen wurden fünf Visionen ausformuliert. Dabei spannt sich der Bogen von einer vernetzten Wohlstandgesellschaft über eine polarisierte Welt bis hin zum Zusammenbruch bekannter Werte- und Hierarchiewelten.

Wohnwelten 2030

Der Arbeitsbereich Wohnwelten 2030 und die gleichnamige Studie Wohnen greifen auf die branchenübergreifenden globalen Szenarien zurück, die im Netzwerk von FutureLiving 2030 erstellt wurden. In einer ersten Analyse der wichtigsten sozialen Gruppen und ihren Wohnbedürfnissen wurde die Grundlage für die weitergehende Visualisierung von Wohnwelten geschaffen. In Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Produktdesign und Innenarchitektur der Hochschulen Bremen, Hannover und Ostwestfalen-Lippe wurden daraus drei konkrete soziale Gruppen aufgegriffen. Anhand von Steckbriefen und beispielhafter Tagesabläufe der jeweiligen fiktiven Zielperson in ihrem Alltagsumfeld entwickelten Studierende der Hochschulen für den „Modern Performer“, die „Patchwork Familie“ und die „Silver Business Generation“ detaillierte Wohnwelten im Jahr 2030.

Rohstoffe und Materialien

Bei vielen Rohstoffen ist die Versorgungslage nicht gesichert und ihre Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung belastet die Umwelt. Neue Ideen und Wege im Rohstoffumgang wie erhöhte Materialeffizienz oder Emissionsreduktion, aber auch ein nachhaltiges Produktdesign, das ggf. sogar neue Produktfunktionen einschließt, können erheblich dazu beitragen, ressourcenschonend und zugleich strategisch zu arbeiten. Neben dem Blick auf High-Tech-Materialien, Edelmetalle oder seltene Erden wirken insbesondere neue Materialien und Verfahren als Treiber für Produktinnovationen. Im Rahmen des Technology Foresights „Technologietrends Oberflächen“ von future bizz wurde unter Leitung von Prof. Grienitz, Universität Siegen, eine branchenübergreifende und auch von der Vaillant Group unterstützte Trendstudie zu diesem Thema erarbeitet. Sie umfasst nicht nur wichtige neue Materialien und Verfahren, sondern auch deren Wirkprinzipien, mögliche Anwendungsfelder und ihre Bedeutung für Nutzer, Umwelt und Unternehmen.