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Optimierung mit MAP

Zwei Formen der nachträglichen Optimierung bereits geförderter Heizsysteme sind möglich:

Der Heizungscheck. Hierbei wird das gesamte System unter die Lupe genommen. Ziel ist es, durch ein Bündel an Maßnahmen die Energieeffizienz weiter anzuheben. Dazu kann die Justierung der Heizkurve gehören, die Anpassung der Vorlauftemperatur oder die Regelung der Pumpenleistung sowie der Einsatz von Einzelraumreglern. Sie können einen einmaligen Investitionszuschuss von pauschal bis zu 200 Euro für den Heizungscheck beantragen, wenn Ihre Heizungsanlage mindestens drei Jahre und maximal sieben Jahren in Betrieb ist.

Außerdem fördert das BAFA den Wärmepumpencheck. Dabei wird die tatsächliche Jahresarbeitszahl mit dem berechneten Wert im Förderantrag verglichen. Gibt es auffällige Differenzen, können Optimierungsmaßnahmen die Effizienz steigern. Sie können einen einmaligen Investitionszuschuss von pauschal bis zu 250 Euro für diese Qualitätsüberprüfung beantragen, wenn Ihre Wärmepumpe mindestens ein Jahr in Betrieb ist.

Der Online-Förderantrag des Heizungschecks oder des Wärmepumpenchecks muss bei der BAFA eingehen, bevor die Maßnahme durchgeführt wird. Da diese Regelung neu ist, können Sie den Förderantrag noch innerhalb von neun Monaten nach der Durchführung stellen, wenn Sie die Optimierung bereits vor dem 31.03.2018 durchgeführt haben.

Optimierungsboni im Rahmen der MAP-Förderung werden ebenfalls bei Neuinstallationen gezahlt. Für die Heizungsoptimierung von Bestandsanlagen, die nicht MAP-gefördert wurden, zahlt die BAFA durch das eigenständige Programm „Heizungsoptimierung“ Zuschüsse. Welche Fördermöglichkeiten für Sie die lukrativsten sind, kann Ihnen Ihr Vaillant Fachpartner genau sagen.