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Greifbare Vision: das intelligente Effizienzhaus der Zukunft

Zukunftsweisend aus Bewährtem

In dem neuen HUF Haus sieht das individuelle System auf Basis eines hohen Vorfertigungsgrads der Komponenten so aus: Die Wärmeverteilung sowie Kühlung erfolgt sowohl über die Fußbodenheizung als auch mit Unterflurkonvektoren. So lassen sich die Vorteile beider Systeme kombinieren. Das eher träge Verhalten der Fußbodenheizung sorgt für eine gleichmäßige Temperaturhaltung, die Unterflurkonvektoren können sehr flink im Sommer zusätzlich kühlen oder im Winter in einzelnen Räumen die Temperatur schnell anheben. Außerdem ist über die Konvektoren eine automatische Entfeuchtung der Räume gegeben.

Eine weitere Anforderung war, eine Einzelraumregelung auch für den Komfortluftaustausch zu ermöglichen. Der sollte analog des Schadstoffgehalts der Raumluft (VOC) sowie der CO2-Sättigung automatisch erfolgen. Aber Luftventile durften weder die Außen- noch die Innengestaltung des transparenten Fachwerkhauses stören. Mit einer zentralen Lüftungsanlage ist allerdings eine so differenzierte Komfortbelüftung der Räume kaum möglich. Andererseits ist bei einer dezentralen Anlage die rückgewonnene Wärme nicht flexibel nutzbar. Außerdem besteht bei dem HUF Haus die Außenfassade größtenteils aus Fachwerk und Glas – es gibt also kaum Platz für Luftein- bzw. -auslässe.

Die Lösung besteht in der Kombination von dezentraler Zuluft mit Heizregister, die in die Fachwerkkonstruktion integriert wurde, und einer zentralen Abluftanlage. Die darüber rückgewonnene Wärme kann gespeichert und für die Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung genutzt werden.

Vereinbarkeit von Ökologie und Wohnkomfort

Perspektivisch fordert der Gesetzgeber ein Null-Energie-Haus. Dass mehr möglich ist, beweisen HUF HAUS und Vaillant. Das neue HUF Haus wird als KfW-Effizienzhaus 40 Plus gefördert und weist einen negativen Primärenergiebedarf von -26,3 kWh/m²a aus – gewinnt also mehr Energie, als es verbraucht. Und das dezentral. Auf die viel diskutierten „Stromautobahnen“ zum Transport regenerativer Energie muss dieses Hauskonzept also nicht warten. Die Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in der höchsten Zertifizierungskategorie „Platin“ unterstreicht den ökologischen Anspruch – den das Haus sogar mit einem Plus an Komfort erfüllt.

Weitere Informationen:

Bautafel HUF Haus „green (r)evolution“ MODUM

Bauweise: moderne Fachwerkarchitektur aus Leimholz-Fachwerkkonstruktion
DGNB Auszeichnung: Platin
Wohnfläche, gesamt: 214,21 m²
zzgl. Technikraum 10,39 m²
Primärenergiebedarf: -26,30 kWh/m²a
KfW-Klassifizierung: KfW-Effizienzhaus 40 Plus

Vaillant Systembausteine

Luft/Wasser-Wärmepumpe: flexoTHERM exclusive VWF 117/4 (Heizleistung ca. 7 kW bei minus 15 °C)
Luft/Sole-Kollektor: aroCOLLECT VWL 11/4 SA
Multifunktionsspeicher: allSTOR exclusive VPS 800/3-7
Trinkwasserstation mit Zirkulation: aguaFLOW exclusive VPM 40/45/2 W
Lüftungstechnik: Abluftmodul Luft/Sole-Wärmetauscher für Hybridsystem geoTHERM VWL 3/4 SI
Photovoltaik: PV-Module 9,8 kWp mit Batteriespeicher eloPACK 12 kWh
Regelung: eHOME Energiemanagement-Regler, mobile Energiemanagement-App, cloudbasiertes Energiemanagement