Luxus-Appartments Usedom

Niedrige Betriebskosten durch intelligentes Versorgungskonzept

Die „Villa Südwind“ auf Usedom hat eine wechselhafte, aber stets mit dem Tourismus verbundene Historie. 1976 errichtet, wurde sie bis kurz nach der Wende als hochexklusives DDR-Urlaubsdomizil genutzt, stand von 1992 an zwölf Jahre leer und erlebt jetzt als topkernsaniertes Luxus-Apartmenthaus eine neue Blüte. Dass sich die 48 Wohneinheiten dabei fast von selbst verkaufen, liegt an der Lage, dem Wohnkomfort – und der anspruchsvollen Haustechnik: Durch den Einsatz von zwei Mini-BHKWs sind die energiebezogenen Nebenkosten so weit reduziert worden, dass sie in der Rentabilitätsberechnung selbst die letzten zögerlichen Kaufinteressenten überzeugen.

Usedom hat den sonnenreichsten Sommer Deutschlands

Die zweitgrößte Insel Deutschlands lockt mit ihrer 200 Kilometer langen Küstenlinie jedes Jahr rund 150.000 Touristen an. Nicht nur der 60 Meter breite Sandstrand an der 40 Kilometer langen Außenküste, sondern auch die Statistiken des Deutschen Wetterdienstes sind zwei der wichtigsten Indizien für die Beliebtheit der Insel Usedom. Mecklenburg-Vorpommern ist mit 676 Sonnenstunden in den drei Sommermonaten Juni, Juli und August der Spitzenreiter in Deutschland. Mecklenburg-Vorpommern beheimatet mit Zinnowitz gleichzeitig auch den sonnigsten Ort und mit seinen östlichen Küstengebieten die sonnenscheinreichste Region Deutschlands.

Gute Argumente für den Investor und die Käufer

Zeitlich fast punktgenau zur Fertigstellung erhielt die Dresdner „DS Baumanagement“ damit nochmals absolut stichhaltige Gründe, warum es Sinn gemacht hat, sich vor gut zwei Jahren für die Bauruine „Villa Südwind“ zu engagieren. Mit einer Investitionssumme von drei Millionen Euro wurde aus dem früheren FDGB-Heim mit einem 30 Jahre alten Baustandard ein Apartmenthaus der Luxusklasse.

Ursprüngliche Bausubstanz durch Meeresklima belastet

Dabei wies die vorhandene Bausubstanz manche ungewöhnliche Überraschung auf, denn die standardisierte industrielle Serienvorfertigung der Betonelemente ging 1976 z. B. sogar so weit, dass überflüssigerweise angelieferte Einheiten zur zusätzlichen Versteifung des ursprünglich dreigeschossigen Baukörpers einfach mit eingebaut wurden. Geschadet hatte dem Stahlbeton-Stützenriegelbau jedoch der Leerstand seit 1992, nachdem ein ausländischer Investor mit seinem Engagement gescheitert war. Vor allen Dingen die salzigen Seewinde und winterliche Schneestürme hatten für eine deutlich sichtbare Belastung des Gebäudes gesorgt.

Vorgesetzte Ytong-Wand ersetzt stilprägende Glas-/Aluminiumfassade

Doch Dresdner Aufbruchsgeist, die langjährige Erfahrung des Bauträgers und das richtige Gespür für jene Feinheiten, die ein Objekt erst lukrativ vermarktbar machen, sollten sich als stark genug erweisen, um aus dem „Ferienheim“ ein nachhaltig erfolgreiches Apartmenthaus zu machen. Dies erwies sich in der Kürze der Zeitvorgaben allerdings nur als möglich, weil die DS-Bau von Anfang an kernsanierte: Die zweifellos für ihre Zeit stilprägende Glas-/Aluminiumfassade verschwand und wurde durch eine vorgesetzte Ytong-Fassade ersetzt, um zeitgemäße, also einem Niedrigenergiehaus entsprechende Wärmedämmwerte zu erzielen.