Vaillant hat Planung unterstützt und Hydraulikschema erstellt

Mit der Installation der gesamten Heizzentrale wurde die H&N Sanitär- und Heizungstechnik GmbH aus Augsburg beauftragt. Obwohl es für den Fachbetrieb die erste Mini-BHKW-Anlage überhaupt war, ergaben sich für Mitinhaber Peter Hommers keine Schwierigkeiten: „Vaillant hat die Anlage in enger Abstimmung mit uns und dem Bauherren geplant und dann auch das dazugehörige Hydraulikschema erstellt. Damit konnten wir problemlos arbeiten. Die Installation erfolgte genauso wie bei normalen Gas-Brennwertgeräten. Etwas ungewohnt war lediglich der Anschluss der Geräte über die flexiblen Metallschläuche, um die Anlagen von der festen Verrohrung zu entkoppeln. Die Verschaltung der Pufferspeicher erfolgte im Tichelmann-Prinzip, aber auch das ist letztendlich etablierter Stand der Technik“.

Wärmeverteilung erfolgt über Radiatoren sowie Fußbodenheizungen in den Bädern

Die Wärmeverteilung im Meringer Komplex erfolgt über einen einzigen Heizkreis. In den Wohnungen sind Radiatoren installiert. Lediglich in den Nasszellen erfolgt die Wärmeübergabe mit einer Fußbodenheizung, die über Stellmotoren geregelt wird. Bedingt durch diesen Aufbau beträgt das Gesamtvolumen der Heizungsanlage rund 9.000 Liter. Dieses beträchtliche Volumen ist für die Brennwerttechnik von Vorteil und gewährleistet optimale Bedingungen für den Betrieb des Spitzenlastkessels.

Fazit: Eigentümer und Mieter profitieren gleichermaßen – dank solider Planung

Für das Wohnungsunternehmen hat das Projekt in Mehringen eine Pilotfunktion. Die Erfahrungen und das Konzept an sich sollen zukünftig auch auf andere Objekte übertragen werden. Dennoch warnt Geschäftsführer Gerhard Beutelrock davor, hemdsärmelig an die Sache heranzugehen: „Will man die Vorteile der Kraft-Wärme-Kopplung in Mietobjekten gewinnbringend nutzen, sollte man sich im Vorfeld auf jeden Fall eingehend mit der Materie auseinandersetzen. Dabei sind kompetente Partner auf der Herstellerseite und im Handwerk eine unschätzbare Hilfe. Mit dem nötigen Engagement und einem durchdachten Konzept lässt sich dann eine wirtschaftlich sehr interessante Lösung realisieren, von der letztendlich sowohl Mieter als auch Eigentümer gleichermaßen profitieren.“