Massivholzhaus Großkarolinenfeld

Nachhaltige Wärmeversorgung mit natürlicher Umweltenergie

Der Traum vom eigenen Familiendomizil – wohl selten ist er in solcher Konsequenz verwirklicht worden wie mit dem „fibahaus“ im oberbayerischen Großkarolinenfeld. Robert und Susanne Fischbacher haben sich dort diesen Traum erfüllt mit einem ansehnlichen KfW 55-Haus, das vor allem durch ein ganzheitliches Konzept überzeugt. Hierzu gehört die landschaftstypische Architektur ebenso wie die biologische Bauweise, der ökologische Garten mit Naturschwimmteich und Heilkräuterbeet sowie – und das ist heute im Sinne der Nachhaltigkeit wertvoller denn je – ein energetisch ressourcenschonend aufgestelltes Wärmekonzept. Die Außenwände des „fibahauses“ bestehen aus Massivholzelementen, die beplankt und verputzt wurden. Mit einem U-Wert von 0,16 W/m²K, der entsprechend gedämmten Bedachung und der luftdichten Bauweise ergeben sich Transmissionswärmeverluste von 0,26 W/m²K – ideale Voraussetzungen, um das Haus weitgehend mit Umweltwärme zu beheizen.

Wärmepumpe deckt über 70 % des jährlichen Wärmebedarfs

Im Rahmen des ressourcenschonenden Wärmekonzeptes deckt die Luft/Wasser-Wärmepumpe geoTHERM den Energiebedarf der vierköpfigen Familie nebst der beiden Hunde von knapp 14.000 kWh pro Jahr zu etwa 74 Prozent. Unterstützt wird sie dabei von einer thermischen Solaranlage. Dank der integrierten Hocheffizienz-Pumpen (Effizienz-Klasse A) arbeitet die Wärmepumpe besonders energiesparend – und lässt sich mit passenden Warmwasserspeichern kombinieren. Im „fibahaus“ ergänzt der Multi-Funktionsspeicher allSTOR mit 1.000 l Inhalt die Anlage und stellt ganzjährig immer genügend gespeicherte Energie für eine komfortable Warmwasserversorgung und die Niedrigtemperatur-Fußbodenheizung zur Verfügung.

Sole-Split-Technologie stellt vollständige Nutzung der gewonnen Umweltwärme sicher

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe arbeitet im Gegensatz zu anderen Konzepten am Markt mit der so genannten Sole-Split-Technologie. Die flüsterleise Außeneinheit ist dabei mit der Wärmepumpe im Technikraum durch einfache Kunststoffleitungen verbunden, in denen eine spezielle Soleflüssigkeit fließt. Diese Sole ist immer kälter als die Umgebungstemperatur. Potenzielle Wärmeverluste zwischen Außeneinheit und Wärmepumpe sind daher ausgeschlossen, so dass die Umweltwärme vollständig zur Beheizung bzw. Wassererwärmung genutzt werden kann. Der Bauherr ist von dem nachhaltigen Wärmekonzept überzeugt: „Durch die Nutzung von unbegrenzt und gratis zur Verfügung stehenden Wärmequellen punktet die Wärmepumpe zum einen durch ihre Effizienz. Zum anderen ist die Anlage sehr kompakt, und die Außeneinheit fügt sich auch optisch harmonisch in das idyllische Gesamtbild rund um das Haus ein.“