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1. Was ist die Marktraumumstellung und weshalb ist sie notwendig?

Umstellung bedeutet in diesem Zusammenhang den Wechsel des transportierten Erdgases in einem Netzgebiet – hier von Erdgas der Gruppe L (L-Gas) auf Erdgas der Gruppe H (H-Gas). Damit ändert sich in dem Netzgebiet die Gasbeschaffenheit.

Das L-Gas stammt aus deutschen und niederländischen Vorkommen. Das niederländische L-Gas wird über Transportnetze nach Deutschland importiert. Die Förderung aus den deutschen und niederländischen Quellen geht jedoch zurück.

Nach aktuellem Stand soll ab dem 01. Oktober 2029 kein niederländisches Gas mehr nach Deutschland exportiert werden. Wegen des Rückgangs der heimischen L-Gas-Produktion und des L-Gas-Importes aus den Niederlanden müssen in den Netzgebieten, in denen zur Zeit L-Gas verbraucht wird, die Netze umgestellt sowie alle angeschlossenen Gasverbrauchsgeräte schrittweise und möglichst frühzeitig an die Versorgung mit hochkalorischem H-Gas angepasst werden.

Es ist notwendig, das Netz und die Gasverbrauchsgeräte in allen betroffenen Haushalten und im Gewerbe- und Industriesektor nach und nach umzustellen bzw. anzupassen, um die Versorgung mit Erdgas auch in den Gebieten sicherzustellen, die aktuell noch L-Gas erhalten.

Aus dem Brennwertunterschied zwischen beiden Gassorten ergeben sich keinerlei Preisunterschiede bei der Abrechnung des gelieferten Erdgases, da sich der Preis auf den Energiegehalt bezieht. Ein Kubikmeter L-Gas ist also entsprechend günstiger als ein Kubikmeter H-Gas. Der Kunde bezahlt somit letztlich nicht das Volumen an Erdgas, das er verbraucht, sondern die darin enthaltene Energiemenge.

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