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Zinsgünstige Kredite für kommunale Unternehmen und soziale Organisationen

KfW-Programme 151 und 152 für Wohngebäude: Das Förderprogramm 151 finanziert Maßnahmen, die ein bestehendes Wohngebäude zu einem KfW-Effizienzhaus sanieren. Gefördert wird auch die Umnutzung von Gewerbeflächen in energieeffizienten Wohnraum. Die KfW hat hierzu verschiedene Gebäudestandards definiert, die nach dem voraussichtlichen Jahres-Energieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche gestaffelt sind. Moderne Wärmepumpen von Vaillant sind ganz wesentlich, um einen KfW-Effizienzstandard zu erreichen.

Das Förderprogramm 152 wurde hingegen für energetische Einzelmaßnahmen aufgelegt, wie beispielsweise die Heizungsoptimierung. Der reine Heizungstausch, beispielsweise der Ersatz einer alten Ölheizung, wird ab 2020 durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert und ist nicht mehr Bestandteil von KfW-Förderprogrammen.

Die Laufzeit der Förderkredite 151 und 152 liegt wahlweise zwischen 4 und 30 Jahren. In den ersten 10 Jahren beträgt der effektive Jahreszins 0,75 Prozent. Die Obergrenze der Fördersummen für diese zinsgünstigen Kredite ist 2020 erhöht worden. Für die Gebäudesanierung auf KfW-Effizienzhaus-Niveau steht jetzt ein Kreditvolumen bis 120.000 Euro zur Verfügung, für energetische Maßnahmenpakete und Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel die Heizungsoptimierung, bis 50.000 Euro.

Darüber hinaus kann abhängig von der Gesamtlaufzeit eine tilgungsfreie Anlaufzeit von bis zu 5 Jahren gewählt werden. Die effektive Laufzeit verkürzt sich durch die Gutschrift eines Tilgungszuschusses auf die Kreditsumme. Auch der Tilgungszuschuss ist ab 2020 gestiegen und kann bis zu 48.000 Euro betragen. Die tatsächliche Höhe errechnet sich aus einem prozentualen Anteil des Kreditvolumens, das sich nach dem erreichten KfW-Energieeffizienzstandard staffelt.

Ob ein Zuschuss oder ein Kredit mit Tilgungszuschuss im Einzelfall die profitabelste Förderung ist, ermitteln die Experten von Vaillant mit dem Fördergeld Service bis auf den Cent genau. Hier erhalten Sie auch Hilfestellung, um eventuell weitere Förderungen zu kombinieren.

KfW-Programm 153 für Wohngebäude: Den Bau oder Kauf neuer Effizienzhäuser fördert die KfW mit dem Programm 153 „Energieeffizient Bauen“. Zu den förderfähigen Kosten zählen alle Bauwerkskosten, allerdings nicht die Grundstückskosten. Ausgeschlossen von der Förderung sind Gebäude, die Wärme mit einem heizölbasierten System erzeugen. Als Teil des sogenannten Klimapakets wurden auch die Fördersummen angehoben. Das mögliche Kreditvolumen liegt jetzt bei 120.000 Euro pro Wohneinheit bei einem effektiven Jahreszins von nur 0,75 Prozent und einer Zinsbindung von 10 Jahren. Die maximale Kreditlaufzeit beträgt 30 Jahre. Tilgungsfreie Anlaufjahre sind möglich.

Besonders lukrativ ist auch die Anhebung des Tilgungszuschusses zum 24.01.2020 um 10 Prozent. Wird beispielsweise der Standard eines KfW-Effizienzhaus 40 Plus erreicht, beträgt bei einer Kredithöhe von 120.000 Euro der Tilgungszuschuss 30.000 Euro.

Weitere kombinierbare Förderungen:

KfW-Programm 167 für Wohngebäude: Mit dem Programm 167 „Energieeffizient Sanieren“ fördert die KfW die Installation neuer Heizungen, die vollständig oder zumindest zum Teil (Hybridheizungen) erneuerbare Energien nutzen. Heizölbasierte Hybridheizungen werden allerdings nicht mehr gefördert. So lautet der Beschluss der Bundesregierung im sogenannten Klimapaket. Hybridheizungen in Kombination mit Gas-Brennwertgerät und Wärmepumpe oder Solarthermie bleiben jedoch förderfähig.

Die Konditionen des Förderkredits sind ein effektiver Jahreszins von derzeit nur 0,78 Prozent bei einer Kredithöhe bis zu 50.000 Euro je Wohnung. Die Kreditlaufzeit liegt wahlweise zwischen 4 und 10 Jahren. Der Zinssatz ist fix.

Das KfW-Programm 167 „Energieeffizient Sanieren“ ist definiert als Ergänzungskredit und kombinierbar mit der

  • "Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

KfW-Programme 219 und 220 für Nichtwohngebäude: Ziel dieser zinsgünstigen Förderkredite ist, dass kommunale Unternehmen und soziale Organisationen ihre Gebäude auf einen KfW-Standard für Effizienzhäuser bringen, um die Treibhausgasemissionen zu verringern. Das KfW-Programm 220 fördert Neubauprojekte oder den Ersterwerb energieeffizienter Immobilien. Das KfW-Programm 219 unterstützt energetische Sanierungsprojekte inklusive Einzelmaßnahmen.

Förderfähige Einzelmaßnahmen sind beispielsweise die Erneuerung oder Optimierung der Wärme-/Kälteverteilung und -speicherung. Zu den Förderbedingungen gehört die Einbindung erneuerbarer Energien in das Heizsystem. Ölheizungen oder Systeme mit ölbasierter Kraft-Wärme-Kopplung werden allerdings ab 2020 nicht mehr gefördert. Selbst Neubauprojekte, die ein KfW-Effizienzstandard erreichen, erhalten keine Förderung, wenn ein System mit Heizöl als Energieträger vorgesehen ist. Weiterhin förderfähig sind jedoch Gas-Hybridheizungen.

Die Kreditkonditionen beider Programme sind identisch: Bis zu 25 Mio. Euro pro Vorhaben werden finanziert bei einer wahlweisen Kreditlaufzeit von 10 bis zu 30 Jahren. Abhängig vom erreichten KfW-Effizienzstandard werden bei einer vollständigen Gebäudesanierung bis zu 27,5 Prozent Tilgungszuschuss angerechnet. Bei Neubauprojekten beträgt der Tilgungszuschuss 5 Prozent. Die aktuellen Zinssätze sind auf der Internetseite der KfW zu erfahren. Die Zinsbindung beträgt 10 Jahre.

Kombination mit folgenden Förderprogrammen sind möglich, solange die Fördersumme nicht die förderfähigen Kosten übersteigt: