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KfW-Programme mit zinsgünstigen Krediten für Unternehmen, Handwerksbetriebe und Freiberufler

KfW-Programm 276, 277 und 278 für gewerblich genutzte Nichtwohngebäude: Mit diesen zinsgünstigen Förderkrediten inklusive hoher Tilgungszuschüsse unterstützt die KfW Unternehmen, Handwerksbetriebe und Freiberufler darin, effiziente Nichtwohngebäude für die gewerbliche Nutzung zu schaffen. Das KfW-Programm 276 fördert den Neubau oder Ersterwerb von Nichtwohngebäuden nach den Standards für KfW-Effizienzgebäude. Das KfW-Programm 277 subventioniert Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden, um sie auf das Niveau eines KfW-Effizienzgebäudes zu heben.

Mit dem KfW-Programm 278 werden einzelne Energieeffizienzmaßnahmen gefördert. Dazu gehört zum Beispiel die Erneuerung oder Optimierung der Wärme-/Kälteverteilung und -speicherung. Zu den Förderbedingungen zählt die Nutzung erneuerbarer Energie für die Wärmeversorgung. Ölkessel und andere ölbasierte Wärmeerzeuger werden ab 2020 nicht mehr gefördert. Werden solche Systeme in Neubauten oder bei Sanierungen vorgesehen, entfällt die Bauförderung für das gesamte Vorhaben. Weiterhin förderfähig sind Gas-Hybridheizungen.

Förderfähige Kosten bis 25 Mio. Euro je Bauvorhaben sind kreditfähig. Laufzeiten der Darlehen können von 10 bis zu 20 Jahren vereinbart werden, ebenso tilgungsfreie Anlaufjahre. Abhängig vom erreichten KfW-Effizienzstandard werden bei Sanierungsprojekten bis zu 27,5 Prozent Tilgungszuschuss gezahlt, bei neugebauten KfW-Effizienzgebäuden 55 sind es 5 Prozent. Der Tilgungszuschuss verkürzt die Kreditlaufzeit. Der aktuelle Zinssatz ist auf der Internetseite der KfW zu erfahren. Die Zinsbindung beträgt 10 Jahre.

Eine Kombination mit anderen Förderungen ist möglich. Die Fördersummen dürfen dabei allerdings nicht die förderfähigen Kosten übersteigen. Eine Kombination ist beispielsweise mit folgenden Förderprogrammen möglich:

  • 271 – Investitionen zur Nutzung von Wärme aus regenerativen Energien
  • "Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

KfW-Programme 270 und 271 für die Nutzung erneuerbarer Energien: Das KfW-Programm „270 Erneuerbare Energien – Standard“ ist ein zinsverbilligter Kredit zur Finanzierung von Anlagen für die Strom- und Wärmeerzeugung aus regenerativen Quellen. Die Förderhöhe beträgt bis zu 50 Mio. Euro. Dieses KfW-Programm unterstützt beispielsweise den Bau von Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher.

Eine Kombination aus zinsverbilligtem Kredit bis zu 25 Mio. Euro und einem Tilgungszuschuss von bis zu 50 Prozent bietet das KfW-Programm „271 Erneuerbare Energien – Premium“. Damit werden große Anlagen zur Wärmeerzeugung aus regenerativen Energien, wie beispielweise Wärmepumpen-Kaskaden und Solarthermieanlagen, gefördert (Fragen zu Vaillant Wärmepumpen-Kaskaden beantwortet gerne unser HelpCenter).

Der KfW-Förderkredit 272 finanziert Wärmepumpen, die Tiefengeothermie ab 400 Meter nutzen.

Förderprogramme für kleinere Anlagen zur Wärmeerzeugung sind:

  • "Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)