Antragstellung für KfW-Programme

Für Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen gelten für die Antragstellung der Förderprogramme verschiedene Regelungen

Möchten sie eines der Zuschussprogramme beantragen, können Sie das als Privatperson oder Unternehmer direkt via Online-Antrag bei der KfW tun. Entscheiden Sie sich hingegen für eines der Kreditprogramme, müssen Sie sich an ein Kreditinstitut wie Ihre Hausbank wenden, die den Antrag dann bei der KfW stellt. Über die Bank fließt – nach Bewilligung – auch anschließend das Darlehen an Sie.

Kommunen können einen direkten Kreditantrag als Träger selbst bei der KfW stellen – ohne die Zwischenschaltung eines Finanzierungspartners. Zuschüsse können Kommunen in der Regel allerdings nicht beantragen. Dies ist nur durch natürliche Personen möglich.

Der KfW-Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens oder bei Erwerb vor Notarunterschrift des Kaufvertrags gestellt werden. Bei den Kreditvarianten ist es auch möglich, den KfW-Antrag nachzureichen, sofern vor Beginn des Vorhabens ein aktenkundiges und protokolliertes Beratungsgespräch der durchleitenden Bank zu dem jeweiligen Förderprogramm stattgefunden hat. Der Antrag kann dann noch drei Monate nach Vorhabensbeginn gestellt werden oder bei einem Baufortschritt von weniger als 50 Prozent.

Des Weiteren unterscheiden sich die Antragsmodalitäten der einzelnen Programme geringfügig. Ausführliche Informationen darüber, wie Sie die gewünschte Förderung erhalten, finden Sie in der jeweiligen Produktdarstellung unter dem Reiter „So funktioniert’s“ auf www.kfw.de.