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Baubestand

Um die angestrebte Erhöhung der Gesamteffizienz von Bestandsgebäuden zu erreichen, hat die Bundesregierung die Vorgaben für die Sanierung und Modernisierung der EnEV 2016 im Vergleich zur EnEV 2014 nicht weiter verschärft. Vielmehr setzt sie wie bisher auf die Anreize, die mit dem Ausbau und der Aufstockung der Fördermaßnahmen zum 1. Mai 2014 gesetzt wurden.

30 Jahre oder ältere Heizungen müssen ausgetauscht werden

Bereits gemäß EnEV 2014 darf seit dem 1. Januar 2015 kein Heizkessel mehr betrieben werden, der 30 Jahre oder älter ist. Von dieser Regelung ausgenommen sind allerdings Brennwertkessel und Niedertemperaturkessel mit hohem Wirkungsgrad. Eigentümer, die ihr Ein- oder Zweifamilienhaus bereits seit dem 1. Februar 2002 selbst bewohnen, sind von der Austauschpflicht befreit. Nach einem Eigentümerwechsel muss der Käufer die 30 Jahre oder ältere Heizung innerhalb von zwei Jahren austauschen.

Präzisierte Anforderungen bei Veränderungen an Außenflächen

Bei Änderung, Erweiterung oder Ausbau von Gebäuden müssen nur diejenigen Außenflächen die seit 2014 verschärften EnEV-Anforderungen erfüllen, die tatsächlich „angefasst“ wurden. Die EnEV 2009 besagte dies zwar auch schon – wurde aber an dieser Stelle häufig missverstanden.

Vereinfachter Nachweis für bauliche Erweiterungen

Baut der Eigentümer sein Bestandsgebäude an oder aus, so resultieren die zu erfüllenden Anforderungen aus der Tatsache, ob er die Gelegenheit zur Heizungsmodernisierung nutzt oder nicht. Bei neu installierter Heizung müssen die veränderten Gebäudeteile ab 2016 die Neubau-Anforderungen der EnEV 2016 erfüllen. Werden die veränderten Gebäudeteile mit der bestehenden Heizung beheizt, dann müssen diese die Anforderungen für die Bauteil-Sanierung im Bestand erfüllen. Bei mehr als 50 Quadratmetern neuer Nutzfläche gilt es zudem, die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz zu erfüllen.

Normierte Decken-Dämmpflicht

Um die Decken-Dämmpflicht von Bestandsbauten eindeutig zu klären, hat bereits die EnEV 2014 den Mindestwärmeschutz gemäß DIN 4108, Teil 2 (Ausgabe Februar 2013) eingeführt: Zugängliche Decken beheizter Räume gegen unbeheizten Dachraum mussten bis Ende 2015 auf einen maximalen Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von 0,24 Watt/(m²K) gedämmt werden – oder entsprechend das darüber liegende Dach.

Sie möchten mehr erfahren? Auf der Webseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finden Sie weitere Informationen. Unabhängig davon sollten Sie sich bei der Planung und Umsetzung Ihres Modernisierungsvorhabens von einemEnergieberater oder einen Vaillant Fachpartner vor Ort beraten lassen.