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Ziele und Förderung des EEG

Ziel des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist es, den Anteil erneuerbarer Energiequellen zur Stromerzeugung in Deutschland zu steigern. Laut Gesetz soll dabei bis zum Jahr 2050 eine Zielmarke von 80 Prozent erreicht werden.

Quelle: http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Erneuerbare-Energien/eeg-reform,did=616826.html

Um die Energiewende voranzutreiben, trat am 29. März 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Mit seiner Hilfe soll die Stromversorgung klima- und umweltverträglicher werden, indem es Strom aus Wind- und Sonnenenergie sowie anderen erneuerbaren Energiequellen fest vergütet und die garantierte Abnahme fördert.

Solar- und Windenergie werden als Energieträger bei der Energiewende besonders gefördert. Die Windenergie hat bereits einen Anteil von etwa acht Prozent und die Solarenergie deckt viereinhalb Prozent der deutschen Stromversorgung. Aber auch Biomasse, Wasserkraft und Geothermie leisten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung.

Einspeisungsvergütung

Quelle: http://www.hamburgportal.de/media/Photovoltaik-Anlage.jpg

Das EEG verpflichtet die Netzbetreiber, Strom aus erneuerbaren Energien in ihr Netz aufzunehmen. Für jede Kilowattstunde erzeugten Stroms, den Betreiber einer Erneuerbaren-Energien-Anlage ins Netz einspeisen, erhalten sie eine sogenannte Einspeisungsvergütung. Die Höhe dieser Vergütung ändert sich monatlich und wird von der Bundesnetzagentur bekannt gegeben. So werden die Eigentümer von Photovoltaik-Anlagen auf Wohngebäuden vergütet. Die Einspeisungsvergütung erhalten Anlagen bis 100 Kilowatt; Anlagen bis 500 Kilowatt nur noch bis Ende 2015. Ansprechpartner für die Netzeinspeisung ist der örtliche Netzbetreiber.

Der aus erneuerbaren Energien produzierte Strom wird von den Netzbetreibern an der Strombörse vermarktet. Der Preis an der Börse ist in der Regel niedriger als die Einspeisevergütung, den die Anlagenbetreiber von den Netzbetreibern erhalten. Betreiber von größeren Neuanlagen mit einer Leistung von 500 Kilowatt und mehr sind verpflichtet, den von ihnen erzeugten Strom direkt an der Strombörse zu vermarkten. Sie erhalten als Ausgleich eine Marktprämie.

Anlagen sind zu registrieren

Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien sind verpflichtet, ab dem 1. August 2014 neu in Betrieb genommene Anlagen beim Anlagenregister der Bundesnetzagentur zu melden. Für Photovoltaikanlagen besteht bereits seit 2009 eine Meldepflicht. Bestandsanlagen müssen nur gemeldet werden, wenn bestimmte meldepflichtige Ereignisse eintreten, wie eine Änderung der installierten Leistung oder Stillegung der Anlage.