Suchen

Der Vaillant Nachhaltigkeitskompass S.E.E.D.S

Unter dem Label S.E.E.D.S., kurz für Sustainability in Environment, Employees, Development & Products and Society, bündelt die Vaillant Group ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten. In den Fokusfeldern Umwelt, Mitarbeiter, Entwicklung & Produkte sowie Gesellschaft werden verbindliche messbare Ziele gesetzt, konkrete Maßnahmen abgeleitet und die Ergebnisse laufend überprüft. Warum das für Architekten und Fachplaner relevant ist? Weil nicht nur das „Was“, sondern auch das „Wie“ eine Rolle spielt. Weil gute Produkte nicht nur durch ihre technischen Kennzahlen überzeugen, sondern der Kunde immer auch ein Image kauft. Erfahren Sie, welche Unternehmensbotschaft hinter den Vaillant-Produkten steht – und zwar nicht anhand von Lippenbekenntnissen, sondern belegt durch Auszeichnungen, Leuchtturmprojekte, Referenzen und Engagement.

Für ein Technologieunternehmen, das umweltfreundliche und hocheffiziente Lösungen im Bereich Heizen, Kühlen und Warmwasser entwickelt, liegt es nahe, sich mit dem Themenkomplex „Nachhaltigkeit“ auseinanderzusetzen. Das Leitbild Nachhaltigkeit meint allerdings mehr als die Vermarktung besonders energiesparender Produkte. Es drückt aus, dass strategische und operative Entscheidungen in einem Unternehmen immer auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu fällen sind. Das Vorhaben ist komplex. Um die S.E.E.D.S.-Ziele zu erreichen, müssen alle Unternehmensbereiche involviert sowie konkrete Maßnahmen definiert und umgesetzt werden. Zwei Jahre nach der Ausweisung der Nachhaltigkeitsziele gibt es in vielen Bereichen Erfolge zu verzeichnen:

Produkte: Lebenszyklus

Vaillant Produkte sollen nachhaltig sein, vom Anfang bis zu ihrem Lebensende. Dieser Ansatz beginnt bereits in der Konzeption der Produkte. Neben der größtmöglichen Energieeffizienz achten die Ingenieure auf verantwortungsvolle Materialien und eine recycling- und reparaturfreundliche Konstruktion. Die Fertigung ist so ausgelegt, dass möglichst wenig CO2 freigesetzt wird, Ressourcen geschont und Produktionsabfälle vermieden werden. Bei den zugekauften Bauteilen wird neben der Qualität auch auf die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards durch die Lieferanten geachtet. Über 90 Prozent des CO2-Ausstoßes im Produktlebenszyklus eines Gasgeräts entfallen auf die Nutzung. Vaillant unterstützt den Anwender dabei, das Potenzial seines Heizsystems auszuschöpfen. Durch ein gut ausgebautes Servicenetzwerk wird sichergestellt, dass jedes Gerät effizient und emissionsarm betrieben wird. Am Ende seines Lebenszyklus sollte es einfach zu demontieren sein. Die Konstruktion muss deshalb recyclingfreundlich sein, die Komponenten trennbar. So kann einmal verwendetes Material tatsächlich zum Rohstoff für Neues werden, damit sich der Kreis schließt.

Auszeichnungen: Nachhaltigkeitspreise

Konsequent und konkret – das sind die Attribute, mit denen die Fachjury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2013 die Strategie S.E.E.D.S. der Vaillant Group beschreibt. Sie würdigte sie mit einem zweiten Platz in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategien 2013 (Konzern)“. Rund 600 Unternehmen hatten sich für die Auszeichnung beworben. „Vaillant differenziert sich durch das Nachhaltigkeitsprogramm S.E.E.D.S. mit verbindlichen Zielen und konkreten Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, führte die Jury aus. Das Nachhaltigkeitsteam der Vaillant Group wurde im Jahr 2014 weiterhin auch mit dem B.A.U.M.-Umweltpreis in der Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen“ ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. jährlich Unternehmen und Persönlichkeiten, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, dass Umwelt und Wirtschaft nachhaltig zusammenwachsen.

Umwelt: Reduzierung & Recycling

Das Vaillant Werk im englischen Belper wurde 2014 für seine Bestrebungen mit dem „National EEF/ENER-G Sustainable Manufacturing Award 2013“ geehrt. Hinter dieser Auszeichnung als nachhaltigste Produktionsstätte in Großbritannien stecken viele verschiedene Maßnahmen und engagierte Mitarbeiter. Die Zahlen können sich sehen lassen: Jeweils im Vergleich zu 2010 ist es bis 2012 gelungen, den Ausstoß von CO2 um 31 Prozent zu senken, den Energieverbrauch um 35, den Wasserbrauch um 56 und das Müllaufkommen um 53 Prozent. Und das, obwohl gleichzeitig das Produktionsvolumen gestiegen ist. So ergibt sich von 2010 bis 2013 beispielsweise eine Reduktion des Wasserverbrauchs um 61 Prozent pro produzierte Einheit, das entspricht etwa einer Einsparung von einer Million Liter.

Aber auch jede Kleinigkeit kann dazu beitragen, einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu fördern. Vaillant hinterfragt deshalb auch die scheinbar kleinen Aspekte. So beispielsweise auch den Papierverbrauch. Die Zahl ist enorm: 12.000.000 Blatt Papier werden in den Büros der Vaillant Group in Deutschland jedes Jahr verbraucht. Im Sommer 2014 folgte nun die deutschlandweite Umstellung, sämtliches Kopier- und Druckpapier ist seitdem aus recyceltem Material. Der Effekt ist gewaltig. Damit lassen sich mehr als 130.000 Kilogramm Holz einsparen und so knapp 4.400 Bäume erhalten – in nur einem Jahr.

Gesellschaft: Soziales Engagement

Die Vaillant Group engagiert sich an allen Unternehmensstandorten für sozial benachteilige Menschen. So unterstützt sie z.B. SOS-Kinderdörfer überall dort, wo das Unternehmen selbst tätig ist. Was im Jahr 2011 im ungarischen Battonya im Kleinen begonnen hat, ist gewachsen. Aus der spontanen Hilfe der Kollegen vor Ort ist eine weltweite strategische Partnerschaft geworden. Die Vaillant Group engagiert sich für „SOS-Kinderdörfer weltweit“ und unterstützt diese sowohl mit der kostenlosen Bereitstellung von Heiztechnik als auch mit vielen weiteren individuellen und persönlichen Aktionen sowie langfristigem Engagement.

Diskurs: Gremien und Mitgliedschaften

In die Arbeit der Vaillant Nachhaltigkeitsgremien fließen regelmäßig Impulse der öffentlichen Nachhaltigkeitsdiskussion ein. So ist Vaillant etwa Mitglied im Sustainability Leadership Forum, das der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e. V.) und das Centre of Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg initiiert haben. Mit dem Beitritt zum Global Compact der Vereinten Nationen bekräftigt Vaillant eine umfassende Verantwortung in allen Dimensionen nachhaltiger Unternehmensführung. Die Initiative verlangt von den Mitgliedsunternehmen, Grundwerte auf dem Gebiet der Menschenrechte, der Arbeitsnormen, des Umweltschutzes und der Korruptionsbekämpfung anzuerkennen und in der gesamten Wertschöpfungskette in die Praxis umzusetzen. Über die Ergebnisse wird jährlich öffentlich Auskunft gegeben.

Normen: ISO Zertifikation

Die Vorgaben an unternehmerische Managementsysteme sind in europaweit gültigen Normen festgelegt. Auch die Vaillant Group lässt die Anwendung dieser Standards regelmäßig im Rahmen einer sogenannten Multi-Site-Zertifizierung von unabhängigen Instituten überprüfen. So sind alle Hauptstandorte nach der Qualitätsnorm EN ISO 9001 und nach der Umweltnorm EN ISO 14001 zertifiziert. Erstere regelt die Anforderung an einen hohen Qualitätsstandard eines Unternehmens, letztere die stetige Verringerung von Umwelteinflüssen. Im Bereich Arbeitsschutz ist Vaillant ebenso ambitioniert. Die ersten Standorte wurden Ende 2014 gemäß der internationalen Norm OHSAS 18001 zertifiziert. Weitere Standorte werden folgen.