Zusammenspiel Wärmepumpe und PhotovoltaikSo halbiert Familie Schiedeck ihre Heizkosten langfristig.
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In einem ruhigen Solinger Wohnviertel steht die Haushälfte von Renate Rabenschlag. Seit über vier Jahrzehnten ist sie hier zuhause. Lange lieferte ein Ölkessel die Wärme. Heute übernimmt das eine Luft/Wasser‑Wärmepumpe: leise, modern und effizient.
Als Renate Rabenschlag vor mehr als vierzig Jahren mit ihrem Mann Frank und ihren zwei kleinen Kindern in ihr heutiges Zuhause einzog, war Heizöl günstig, der Liter kostete nur 25 bis 30 Pfennig. Doch die alte Anlage war in die Jahre gekommen, die Technik nicht mehr zeitgemäß. Zeitgleich wuchs der Wunsch nach einer langfristig nachhaltigen und ressourcenschonenden Heizlösung. Deshalb stellte Frau Rabenschlag, die mittlerweile alleine in der Haushälfte lebt, das System um: Seitdem sorgt eine Luft/Wasser‑Wärmepumpe im Haus für Wärme und Warmwasser.
„Für mich ist eine Wärmepumpe die nachhaltigste Form der Wärmeerzeugung. Und ich sehe mich bei solchen Entscheidungen in der Verantwortung, auch an die Zukunft meiner Enkelkinder zu denken.“Renate RabenschlagHausbesitzerin


Der Hausentwurf
Die Haushälfte aus dem Jahr 1957 bietet rund 160 m² Wohnfläche: ein solides Haus, wie es in dieser Zeit vielerorts gebaut wurde. Entscheidend für den Umstieg zur Wärmepumpe: Es brauchte keine Vollsanierung, sondern nur wenige, gezielte Maßnahmen. Fenster wurden erneuert, zusätzlich ist die oberste Geschossdecke gedämmt worden. Eine umfassende energetische Sanierung war nicht notwendig. Lediglich ein Heizkörper wurde erneuert, zwei weitere könnten später noch folgen, sind aktuell aber nicht nötig.
Dass die Lösung im Alltag überzeugt, zeigte sich besonders im vergangenen Winter: Selbst an den kältesten Tagen blieb das Erd- und Obergeschoss zuverlässig warm.
Wie groß das Interesse an ihrem Umstieg ist, erlebt Renate Rabenschlag inzwischen häufig. „Wenn ich erzähle, dass ich eine Wärmepumpe habe, wollen viele sofort wissen, ob das im Altbau wirklich funktioniert – ganz ohne teure Rundum-Dämmung. Da merke ich, wie viel Aufklärungsbedarf es noch gibt. Umso schöner, wenn meine eigene Anlage dazu beitragen kann.


Das Energiekonzept
Anstatt sich ausschließlich auf theoretische Normwerte zu stützen, analysierte Martin Vosswinkel, Geschäftsführer von Vosswinkel Haustechnik und Vaillant Kompetenzpartner, zunächst den tatsächlichen Energieverbrauch der vergangenen Jahre. Für die Ermittlung der notwendigen Heizlast war aber auch folgende Zukunftsfrage entscheidend: Wie könnte sich die Nutzung des Hauses perspektivisch verändern? Deshalb prüften Vosswinkel und sein Team, ob die gewählte Leistung auch bei einer veränderten Haushaltsgröße zuverlässig ausreicht. „Entscheidend ist nicht nur, wie ein Haus heute genutzt wird, sondern auch, ob die Anlage langfristig ausreichend dimensioniert ist“, erklärt Vosswinkel.
Im Ergebnis fiel die Wahl auf eine Vaillant Wärmpumpe vom Typ aroTHERM plus mit 12 kW Leistung. Ergänzt wird das System durch einen 100-Liter Pufferspeicher. Den Warmwasserkomfort übernimmt der integrierte 190‑Liter‑Speicher der aroTHERM plus. „Größere Heizkörper, zusätzlicher Warmwasserspeicher oder eine weitere Pumpengruppe hätten keinen spürbaren Mehrwert gebracht“, so Vosswinkel. „Unterm Strich lag die Investition damit kaum über den zuvor berechneten Kosten für einen reinen Austausch der alten Ölheizung“, ergänzt. Rabenschlag. Und auch perspektivisch bleibt das System flexibel: Sollten später Erweiterungen wie die Einbindung einer Photovoltaikanlage gewünscht sein, ist die Wärmepumpe mit ihrer Regelung sensoCOMFORT 720 bereits entsprechend vorgerüstet.


Die Kosten-Nutzenbetrachtung
Für Renate Rabenschlag war der Umstieg auf die Wärmepumpe nicht nur eine Frage der Nachhaltigkeit, sondern auch der finanziellen Machbarkeit. Entscheidend war deshalb die Förderung, die den Umstieg für sie realistisch machte. Aufgrund der Förderung von 55% auf 30.000 Euro Investitionskosten entschied sich Frau Rabenschlag schlussendlich für den Einbau einer Wärmepumpe als moderne und zukunftssichere Heiztechnik. Der eigentliche Wert einer Heizungsanlage zeigt sich jedoch nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag, wenn sie zuverlässig und sicher läuft. Zusätzliche Sicherheit bietet die GarantiePLUS von Vaillant: Wird die Anlage innerhalb von 180 Tagen nach Installation im myVAILLANT Portal registriert und die Internetanbindung über die myVaillant App aktiviert, profitieren Eigentümerinnen und Eigentümer von fünf Jahren Garantie auf das komplette System. Voraussetzung dafür sind eine dauerhafte Online-Verbindung der Anlage sowie die regelmäßige Wartung.

