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Effizient heizen im Bestand: Wärmepumpe für unsanierte Haushälfte

Zweistöckiges, weiß verputzte Haushälfte mit dunklem Dach, gelegen an einer ruhigen Wohnstraße. Vor dem Haus befindet sich ein kleiner, gepflegter Vorgarten mit Rasenfläche, niedriger Steinmauer und Metallzaun samt Gartentor. Rechts an der Hausfassade steht die Wärmepumpe aroTHERM plus von Vaillant. Seitlich führt eine gepflasterte Einfahrt zu einer Garage im Hintergrund. Angrenzend stehen weitere Wohnhäuser, im Hintergrund sind kahle Bäume zu sehen. Das Haus ist in warmes Morgenlicht getaucht.

Heizungswechsel in Solingen: Ölheizung raus, Wärmepumpe rein

In einem ruhigen Solinger Wohnviertel steht die Haushälfte von Renate Rabenschlag. Seit über vier Jahrzehnten ist sie hier zuhause. Lange lieferte ein Ölkessel die Wärme. Heute übernimmt das eine Luft/WasserWärmepumpe: leise, modern und effizient.

Als Renate Rabenschlag vor mehr als vierzig Jahren mit ihrem Mann Frank und ihren zwei kleinen Kindern in ihr heutiges Zuhause einzog, war Heizöl günstig, der Liter kostete nur 25 bis 30 Pfennig. Doch die alte Anlage war in die Jahre gekommen, die Technik nicht mehr zeitgemäß. Zeitgleich wuchs der Wunsch nach einer langfristig nachhaltigen und ressourcenschonenden Heizlösung. Deshalb stellte Frau Rabenschlag, die mittlerweile alleine in der Haushälfte lebt, das System um: Seitdem sorgt eine Luft/Wasser‑Wärmepumpe im Haus für Wärme und Warmwasser.

Porträt einer Frau mit weißem, schulterlangem Haar und Brille, die im Freien steht und in die Kamera lächelt. Sie trägt eine dunkle Fleecejacke und einen gemusterten Schal. Im Hintergrund sind ein Garten mit Bäumen sowie die Außeneinheit einer Wärmepumpe von Vaillant an einem Gebäude zu sehen.
Für mich ist eine Wärmepumpe die nachhaltigste Form der Wärmeerzeugung. Und ich sehe mich bei solchen Entscheidungen in der Verantwortung, auch an die Zukunft meiner Enkelkinder zu denken.
Renate Rabenschlag
Hausbesitzerin
: Ein Mann und eine Frau sitzen gemeinsam an einem Esstisch in einem hellen Wohnraum. Vor ihnen steht ein aufgeklappter Laptop. Der Mann zeigt auf den Bildschirm und spricht, während die Frau lächelnd zuhört. Im Hintergrund sind Pflanzen und Wohnmöbel zu sehen, warmes Tageslicht fällt durch ein Fenster: Ein Mann und eine Frau sitzen gemeinsam an einem Esstisch in einem hellen Wohnraum. Vor ihnen steht ein aufgeklappter Laptop. Der Mann zeigt auf den Bildschirm und spricht, während die Frau lächelnd zuhört. Im Hintergrund sind Pflanzen und Wohnmöbel zu sehen, warmes Tageslicht fällt durch ein Fenster

Der Hausentwurf

Mit wenigen Eingriffen bereit für die Wärmepumpe

Die Haushälfte aus dem Jahr 1957 bietet rund 160 m² Wohnfläche: ein solides Haus, wie es in dieser Zeit vielerorts gebaut wurde. Entscheidend für den Umstieg zur Wärmepumpe: Es brauchte keine Vollsanierung, sondern nur wenige, gezielte Maßnahmen. Fenster wurden erneuert, zusätzlich ist die oberste Geschossdecke gedämmt worden. Eine umfassende energetische Sanierung war nicht notwendig. Lediglich ein Heizkörper wurde erneuert, zwei weitere könnten später noch folgen, sind aktuell aber nicht nötig.
Dass die Lösung im Alltag überzeugt, zeigte sich besonders im vergangenen Winter: Selbst an den kältesten Tagen blieb das Erd- und Obergeschoss zuverlässig warm.
Wie groß das Interesse an ihrem Umstieg ist, erlebt Renate Rabenschlag inzwischen häufig. „Wenn ich erzähle, dass ich eine Wärmepumpe habe, wollen viele sofort wissen, ob das im Altbau wirklich funktioniert – ganz ohne teure Rundum-Dämmung. Da merke ich, wie viel Aufklärungsbedarf es noch gibt. Umso schöner, wenn meine eigene Anlage dazu beitragen kann.

: Außeneinheit einer Wärmepumpe von Vaillant an der Hauswand eines verputzten Wohngebäudes. Die rechteckige, dunkelgraue Wärmepumpe aroTHERM plus mit zwei: Außeneinheit einer Wärmepumpe von Vaillant an der Hauswand eines verputzten Wohngebäudes. Die rechteckige, dunkelgraue Wärmepumpe aroTHERM plus mit zwei

Das Energiekonzept

Wärmepumpe individuell ausgelegt statt überdimensioniert

Anstatt sich ausschließlich auf theoretische Normwerte zu stützen, analysierte Martin Vosswinkel, Geschäftsführer von Vosswinkel Haustechnik und Vaillant Kompetenzpartner, zunächst den tatsächlichen Energieverbrauch der vergangenen Jahre. Für die Ermittlung der notwendigen Heizlast war aber auch folgende Zukunftsfrage entscheidend: Wie könnte sich die Nutzung des Hauses perspektivisch verändern? Deshalb prüften Vosswinkel und sein Team, ob die gewählte Leistung auch bei einer veränderten Haushaltsgröße zuverlässig ausreicht. „Entscheidend ist nicht nur, wie ein Haus heute genutzt wird, sondern auch, ob die Anlage langfristig ausreichend dimensioniert ist“, erklärt Vosswinkel.

Im Ergebnis fiel die Wahl auf eine Vaillant Wärmpumpe vom Typ aroTHERM plus mit 12 kW Leistung. Ergänzt wird das System durch einen 100-Liter Pufferspeicher. Den Warmwasserkomfort übernimmt der integrierte 190‑Liter‑Speicher der aroTHERM plus. „Größere Heizkörper, zusätzlicher Warmwasserspeicher oder eine weitere Pumpengruppe hätten keinen spürbaren Mehrwert gebracht“, so Vosswinkel. „Unterm Strich lag die Investition damit kaum über den zuvor berechneten Kosten für einen reinen Austausch der alten Ölheizung“, ergänzt. Rabenschlag. Und auch perspektivisch bleibt das System flexibel: Sollten später Erweiterungen wie die Einbindung einer Photovoltaikanlage gewünscht sein, ist die Wärmepumpe mit ihrer Regelung sensoCOMFORT 720 bereits entsprechend vorgerüstet.

Installierte Heiztechnik

Ein Mann und eine Frau stehen vor der Inneneinheit einer Wärmepumpe von Vaillant. Der Mann zeigt auf ein integriertes Display an der Front des Geräts, während die Frau aufmerksam hinsieht. Beide wirken im Gespräch.Ein Mann und eine Frau stehen vor der Inneneinheit einer Wärmepumpe von Vaillant. Der Mann zeigt auf ein integriertes Display an der Front des Geräts, während die Frau aufmerksam hinsieht. Beide wirken im Gespräch.

Die Kosten-Nutzenbetrachtung

Förderung und Garantie für mehr Sicherheit

Für Renate Rabenschlag war der Umstieg auf die Wärmepumpe nicht nur eine Frage der Nachhaltigkeit, sondern auch der finanziellen Machbarkeit. Entscheidend war deshalb die Förderung, die den Umstieg für sie realistisch machte. Aufgrund der Förderung von 55% auf 30.000 Euro Investitionskosten entschied sich Frau Rabenschlag schlussendlich für den Einbau einer Wärmepumpe als moderne und zukunftssichere Heiztechnik. Der eigentliche Wert einer Heizungsanlage zeigt sich jedoch nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag, wenn sie zuverlässig und sicher läuft. Zusätzliche Sicherheit bietet die GarantiePLUS von Vaillant: Wird die Anlage innerhalb von 180 Tagen nach Installation im myVAILLANT Portal registriert und die Internetanbindung über die myVaillant App aktiviert, profitieren Eigentümerinnen und Eigentümer von fünf Jahren Garantie auf das komplette System. Voraussetzung dafür sind eine dauerhafte Online-Verbindung der Anlage sowie die regelmäßige Wartung.

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