Wohnung kühlen ohne Klimaanlage: Was hilft gegen Hitze?
Wenn sich Deine Wohnung im Sommer aufheizt, kommt es vor allem auf drei Dinge an: Hitze draußen halten, kühle Luft gezielt nutzen und zusätzliche Wärmequellen vermeiden.
Schon einfache Maßnahmen wie richtiges Lüften, konsequenter Sonnenschutz und ein sinnvoll eingesetzter Ventilator können helfen, die Raumtemperatur zu senken. In diesem Ratgeber zeigen wir Dir acht praktische Tipps gegen Hitze im Zimmer und erklären, wie auch eine Wärmepumpe im Sommer beim Kühlen unterstützen kann.
Das Wichtigste in Kürze
Wenn Du Deine Wohnung im Sommer kühl halten möchtest, helfen diese Maßnahmen am meisten:
- Früh morgens, spät abends oder nachts lüften, wenn es draußen kühler ist als drinnen
- Fenster und Türen tagsüber geschlossen halten
- Sonnenschutz möglichst außen vor dem Fenster nutzen
- Direkte Sonneneinstrahlung konsequent vermeiden
- Wärmequellen wie Backofen, Trockner, Bügeleisen und Elektrogeräte reduzieren
- Ventilator nur gezielt einsetzen, wenn Du Dich im Raum aufhältst
- Feuchte Tücher nur bei trockener Hitze verwenden
- Bei dauerhaft überhitzten Räumen langfristige Lösungen wie Dämmung, Wohnraumlüftung oder Wärmepumpe mit Kühlfunktion prüfen
Warum wird die Wohnung im Sommer so heiß?
Eine Wohnung heizt sich im Sommer vor allem durch direkte Sonneneinstrahlung, warme Außenluft, schlecht verschattete Fenster und gespeicherte Wärme in Wänden, Böden oder Dachflächen auf. Auch Geräte im Haushalt geben Wärme ab, zum Beispiel Herd, Backofen, Trockner, Computer oder große Bildschirme. Besonders betroffen sind häufig Dachgeschosswohnungen. Dort treffen mehrere Faktoren zusammen: Das Dach nimmt tagsüber viel Sonnenenergie auf, die Wärme staut sich unter der Dachfläche und nachts kühlt das Gebäude oft nur langsam wieder ab.
Wohnung kühlen im Sommer: 8 wirksame Tipps gegen Hitze
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Morgens und abends gründlich lüften
Lüfte möglichst früh am Morgen gründlich durch; am besten dann, wenn die Außentemperatur niedriger ist als die Temperatur in der Wohnung. Besonders effektiv ist Querlüften: Öffne dafür gegenüberliegende Fenster und Türen für einige Minuten, damit die kühlere Morgenluft schnell durch die Räume ziehen kann. Ein Thermometer innen und außen hilft bei der Entscheidung: Sobald es draußen wärmer ist als drinnen, schließe die Fenster wieder.
Sobald die Außentemperatur am Abend oder in der Nacht unter die Innentemperatur fällt, solltest Du erneut lüften. Jetzt kann die gespeicherte Wärme aus der Wohnung entweichen. Besonders effektiv ist auch hier Querlüften. Wenn möglich, öffne Fenster auf gegenüberliegenden Seiten der Wohnung. Achte dabei auf Sicherheit, Lärm und Einbruchschutz; besonders im Erdgeschoss oder bei leicht zugänglichen Fenstern.
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Tagsüber Fenster und Türen geschlossen halten
Sobald es draußen deutlich wärmer ist als drinnen, sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben. Sonst gelangt warme Luft in die Wohnung und heizt Räume, Wände und Möbel zusätzlich auf. Das gilt besonders an heißen Nachmittagen. Auch wenn ein offenes Fenster kurzfristig angenehm wirkt, kommt meist mehr Wärme hinein, als wieder hinausgelangt.
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Sonnenschutz konsequent nutzen, am besten außen
Direkte Sonneneinstrahlung ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass sich Räume im Sommer stark aufheizen. Deshalb gilt: Sonne möglichst draußen stoppen, bevor sie auf die Fensterscheibe trifft. Besonders wirksam sind außenliegende Lösungen wie Rollläden, Außenjalousien, Markisen oder Sonnensegel. Innenliegende Vorhänge, Plissees oder Rollos helfen ebenfalls, sind aber meist weniger effektiv, weil die Wärme dann bereits hinter der Fensterscheibe angekommen ist. Wer keinen außenliegenden Sonnenschutz montieren darf, etwa in einer Mietwohnung, kann helle Vorhänge, reflektierende Sonnenschutzfolien oder mobile Verschattungslösungen prüfen. Wichtig ist, vorher die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft einzuholen, wenn bauliche Veränderungen nötig sind.
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Wärmequellen im Haushalt vermeiden
Viele unterschätzen, wie viel Wärme im Alltag in der Wohnung entsteht. Besonders an heißen Tagen solltest du zusätzliche Wärmequellen möglichst reduzieren. Sinnvoll ist zum Beispiel:
- Backofen möglichst selten nutzen
- Statt aufwendig zu kochen lieber kalte oder schnelle Gerichte zubereiten
- Wäsche bei schwüler Luft möglichst nicht in der Wohnung trocknen
- Trockner, Bügeleisen und andere wärmeintensive Geräte vermeiden
- Computer, Monitore und Unterhaltungselektronik ausschalten, wenn sie nicht gebraucht werden
- Ladegeräte und Stand-by-Geräte vom Strom trennen
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Ventilator richtig nutzen
Ein Ventilator senkt die Raumtemperatur nicht aktiv. Er bewegt die Luft. Trotzdem kann er dadurch helfen. Bewegte Luft fühlt sich auf der Haut kühler an und unterstützt die Verdunstung von Schweiß. Sinnvoll ist ein Ventilator vor allem dann, wenn Du Dich im Raum aufhältst. Läuft er in einem leeren Zimmer, bringt er kaum Nutzen und verbraucht nur Strom. Achte außerdem darauf, den Luftstrom nicht dauerhaft direkt auf Kopf, Nacken oder Rücken zu richten. Viele empfinden indirekte Luftbewegung angenehmer, besonders beim Schlafen.
Am Abend kann ein Ventilator helfen, den Luftaustausch zu verstärken. Eine Möglichkeit: Stell ihn ans offene Fenster, sodass er warme Raumluft nach draußen bläst. Wenn kühlere Außenluft nachströmt, kann sich die Wohnung schneller erholen. Später kannst Du den Ventilator so ausrichten, dass er die kühlere Luft im Raum verteilt. Wichtig ist: Der Effekt funktioniert vor allem dann, wenn es draußen tatsächlich kühler ist als drinnen.
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Feuchte Tücher nur bei trockener Hitze einsetzen
Feuchte Tücher oder leicht befeuchtete Vorhänge können bei trockener Hitze kurzfristig für Abkühlung sorgen. Beim Verdunsten entzieht das Wasser der Umgebung Wärme. Dadurch kann sich die Luft etwas angenehmer anfühlen. Bei schwülwarmer Luft ist dieser Tipp allerdings weniger geeignet. Wenn die Luft bereits viel Feuchtigkeit enthält, verdunstet Wasser schlechter. Dann kann die Wohnung noch schwüler wirken, statt angenehmer zu werden. Achte deshalb auf die Luftfeuchtigkeit. Liegt sie ohnehin hoch, sind Lüften zu kühleren Tageszeiten, Verschattung und das Vermeiden zusätzlicher Wärmequellen meist sinnvoller als feuchte Tücher.
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Schränke und gespeicherte Wärme beachten
Auch Möbel können Wärme speichern. Öffne Schranktüren am besten kurz während des morgendlichen Lüftens, damit sich dort gestaute warme Luft austauschen kann. Danach sollten die Schränke wieder geschlossen bleiben.
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Freie Flächen schaffen und Wärmespeicher reduzieren
Auch Einrichtung und Textilien können beeinflussen, wie warm sich ein Raum anfühlt. Große Teppiche, schwere Vorhänge, dunkle Stoffe oder viele dicht stehende Möbel speichern Wärme und können die gefühlte Temperatur erhöhen. Für den Sommer kann es daher helfen, schwere Textilien vorübergehend zu entfernen, helle Stoffe zu nutzen und Räume möglichst aufgeräumt zu halten. Freie Flächen lassen die Luft besser zirkulieren und sorgen dafür, dass Räume leichter und angenehmer wirken.
Dachgeschosswohnung kühlen: Was hilft bei besonders starker Hitze?
In Dachgeschosswohnungen reichen einfache Tipps gegen Hitze oft nicht aus. Das liegt daran, dass sich Dachflächen tagsüber stark aufheizen und die Wärme nachts nur langsam wieder abgeben. Besonders wichtig sind hier:
- Außenliegenden Sonnenschutz an Dachfenstern nutzen
- Fenster tagsüber geschlossen halten und konsequent verschatten
- Zusätzliche Wärme durch Geräte möglichst vermeiden
- Helle, reflektierende Verschattungslösungen nutzen, sofern erlaubt
- Langfristig Dämmung, Lüftung oder Kühltechnik prüfen
Wenn die Temperaturen trotz aller Maßnahmen dauerhaft sehr hoch bleiben, können bauliche oder technische Lösungen notwendig sein, etwa besserer sommerlicher Wärmeschutz, eine geeignete Lüftungslösung oder ein Klimagerät. Eigentümerinnen und Eigentümer haben hier mehr Möglichkeiten als Mieterinnen und Mieter; in Mietwohnungen sollten bauliche Veränderungen immer vorher abgestimmt werden.
Wohnraumlüftung im Sommer: Was kann sie leisten?
Eine kontrollierte Wohnraumlüftung senkt die Raumtemperatur in der Regel nicht aktiv wie eine Klimaanlage. Sie sorgt jedoch für regelmäßigen und kontrollierten Luftaustausch. Das ist vor allem in gut gedämmten Häusern wichtig, in denen weniger natürliche Luftwechsel stattfinden. Im Sommer kann eine Wohnraumlüftung das Raumklima unterstützen, indem sie verbrauchte Luft abführt und kühlere Außenluft gezielt nutzt, zum Beispiel in den Abend- und Nachtstunden. Entscheidend ist dabei, dass tagsüber möglichst wenig Wärme in die Räume gelangt. Zusätzlich braucht es einen wirksamen Sonnenschutz, denn direkte Sonneneinstrahlungen erwärmt Räume auch bei geschlossenen Fenstern. Am besten funktioniert eine Wohnraumlüftung deshalb als Teil eines Gesamtkonzepts aus Verschattung, Dämmung, passender Gebäudetechnik und richtigem Nutzerverhalten.
Brauche ich eine Klimaanlage, um meine Wohnung im Sommer zu kühlen?
Wenn sich Deine Wohnung nur gelegentlich aufheizt, helfen oft schon richtiges Lüften, konsequenter Sonnenschutz, weniger Wärmequellen und ein gezielt eingesetzter Ventilator. Wenn Deine Wohnung jedoch regelmäßig sehr heiß wird oder Du verlässlich niedrigere Raumtemperaturen möchtest, kann eine Klimaanlage sinnvoll sein. Im Unterschied zu Ventilator oder Wohnraumlüftung kühlt eine Klimaanlage die Raumluft aktiv. Sie entzieht dem Raum Wärme und gibt sie nach außen ab. Dadurch sorgt sie schneller und gezielter für angenehmere Temperaturen.
Ob eine Klimaanlage die passende Lösung ist, hängt von mehreren Faktoren ab: Wie stark heizt sich Deine Wohnung auf? Darfst Du bauliche Veränderungen vornehmen? Wie viele Räume sollen gekühlt werden? Wie wichtig sind Dir Energieverbrauch, Lautstärke und Bedienkomfort? In Mietwohnungen spielen außerdem die baulichen Möglichkeiten und die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft eine Rolle.
Für einzelne Räume kommen häufig mobile Klimageräte infrage. Sie lassen sich flexibel aufstellen und benötigen in der Regel einen Abluftschlauch, über den die warme Luft nach draußen geleitet wird. Wichtig ist dabei: Der Schlauch sollte möglichst kurz, gerade und gut abgedichtet nach außen geführt werden, zum Beispiel durch ein Fenster mit Fensterabdichtung. Hängt der Schlauch nur lose aus dem gekippten Fenster, strömt oft wieder warme Außenluft in den Raum. Das senkt die Kühlleistung und erhöht den Stromverbrauch.
Auch die Betriebskosten solltest Du vor dem Kauf berücksichtigen. Wie teuer eine Klimaanlage im Alltag ist, hängt vor allem von der Leistungsaufnahme, der Nutzungsdauer und Deinem Stromtarif ab. Ein mobiles Klimagerät mit einer Leistungsaufnahme von 1.200 Watt verbraucht bei einer Stunde Betrieb etwa 1,2 Kilowattstunden Strom. Bei einem angenommenen Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde kostet eine Stunde Betrieb rund 42 Cent. Läuft das Gerät an heißen Tagen acht Stunden, entstehen Stromkosten von etwa 3,36 Euro pro Tag beziehungsweise 100,80 Euro bei täglicher Nutzung über einen Monat. Effiziente Geräte, eine zur Raumgröße passende Kühlleistung, geschlossene Türen und Fenster sowie ein gut abgedichteter Abluftschlauch helfen, den Verbrauch zu begrenzen.
Kühlen mit Wärmepumpe: Wann ist das sinnvoll?
Kühlen mit einer Wärmepumpe ist vor allem dann interessant, wenn Du langfristig planst, zum Beispiel beim Neubau, bei einer Sanierung oder beim Heizungstausch. Eine Wärmepumpe kann nicht nur heizen, sondern im Sommer auch zur Kühlung beitragen. Dabei wird Wärme aus den Räumen abgeführt und nach draußen, ins Erdreich oder ins Grundwasser geleitet.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Kühlung mit Wärmepumpe: passive Kühlung und aktive Kühlung. Bei der passiven Kühlung wird die natürliche Kühle aus dem Erdreich oder Grundwasser genutzt. Das ist vor allem bei bestimmten Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen möglich. Die Wärmepumpe führt Wärme aus dem Gebäude ab, ohne dass der Kältekreis wie beim aktiven Kühlen vollständig arbeitet. Dadurch ist passive Kühlung besonders effizient, erreicht aber meist keine so starke Abkühlung wie eine Klimaanlage. Bei der aktiven Kühlung wird das Funktionsprinzip einer Luft-Wasser-Wärmepumpe umgekehrt, sodass sie ähnlich einer Klimaanlage den Räumen Wärme entzieht und nach außen abgibt. Das kann je nach System eine deutlichere Kühlwirkung ermöglichen, benötigt aber mehr Energie als passive Kühlung.
Auch hier gilt: Eine Wärmepumpe ersetzt keinen Sonnenschutz. Wenn viel direkte Sonne durch unverschattete Fenster in die Räume gelangt, muss die Technik gegen einen hohen Wärmeeintrag arbeiten. Deshalb ist Kühlen mit Wärmepumpe besonders sinnvoll als Teil eines Gesamtkonzepts aus guter Dämmung, außenliegendem Sonnenschutz, passender Wärmeverteilung und fachgerechter Planung. Wichtige Tipps rund um das Thema “Kühlen mit Wärmepumpe” gibt es in diesem Ratgeber.
FAQs: Häufige Fragen zur Hitze in der Wohnung
Wie bekomme ich meine Wohnung schnell kühler?
Wenn Deine Wohnung bereits aufgeheizt ist, helfen kurzfristig vor allem Luftbewegung und gezieltes Lüften, sobald es draußen kühler ist als drinnen. Tagsüber solltest Du Fenster, Türen und Sonnenschutz geschlossen halten und zusätzliche Wärmequellen vermeiden. Ohne technische Kühlung wird eine stark aufgeheizte Wohnung meist erst abends oder nachts spürbar kühler.
Soll ich bei Hitze tagsüber die Fenster öffnen oder schließen?
Tagsüber sollten Fenster meist geschlossen bleiben, wenn es draußen wärmer ist als in Deiner Wohnung. Öffne sie früh morgens, spät abends oder nachts, wenn kühlere Luft hereinkommen kann.
Warum wird meine Wohnung trotz Lüften nicht kühler?
Wenn Du tagsüber lüftest, obwohl es draußen wärmer ist als drinnen, gelangt zusätzliche Wärme in die Wohnung. Auch unverschattete Fenster, aufgeheizte Wände, Dachflächen und laufende Elektrogeräte können verhindern, dass Räume abkühlen.
Was hilft gegen Hitze im Dachgeschoss?
Im Dachgeschoss sind außenliegender Sonnenschutz, nächtliches Querlüften, geschlossene Fenster am Tag und weniger Wärmequellen besonders wichtig. Wenn die Räume trotzdem dauerhaft überhitzen, können Dämmung, bessere Verschattung, Wohnraumlüftung oder geeignete Kühltechnik sinnvoll sein.
Hilft ein Ventilator wirklich gegen Hitze?
Ein Ventilator senkt die Raumtemperatur nicht aktiv. Er bewegt die Luft und sorgt dadurch dafür, dass sie sich auf der Haut kühler anfühlt. Besonders sinnvoll ist er, wenn Du Dich im Raum aufhältst oder abends den Luftaustausch am Fenster unterstützt.
Kann ich meine Wohnung ohne Klimaanlage kühlen?
Ja, aber begrenzt. Am wichtigsten sind richtiges Lüften, konsequente Verschattung und das Vermeiden zusätzlicher Wärmequellen. Wenn die Wohnung stark aufgeheizt ist, lässt sie sich ohne technische Kühlung meist nur in den kühleren Abend- und Nachtstunden spürbar abkühlen.
Kann ein Klimagerät die ganze Wohnung kühlen?
Ein einzelnes mobiles Klimagerät kühlt meist nur den Raum, in dem es steht. Für mehrere Räume oder eine ganze Wohnung braucht es eine passend dimensionierte Lösung und eine geeignete Luftführung. Entscheidend sind Wohnungsgröße, Raumaufteilung, Dämmung, Sonneneinstrahlung und Geräteleistung.
Kann eine Wärmepumpe im Sommer kühlen?
Ja, bestimmte Wärmepumpensysteme können im Sommer kühlen. Je nach System geschieht das aktiv oder passiv. Ob die Lösung zu Deinem Zuhause passt, hängt vom Gebäude, der Wärmeverteilung und der vorhandenen Technik ab.
24 Kommentare
Wir haben eine Dachgeschosswohnung in Wien gekauft. Uns war die Hitzeentwicklung im Sommer bewusst. Danke für den Tipp mit dem Sonnenschutz von außen! Das werden wir probieren. Falls es immer noch zu warm ist, so werden wir uns wohl eine Klimaanlage kaufen.
Alle Kommentare hier sind gefälscht
Die Tipps helfen wirklich. Als ich noch eine Dachwohnung hatte (schräge Fenster) hab ich nasse Handtücher von draußen an das Fenster geklemmt. Kann man bei normalen Fenstern auch machen, sieht man nur von draußen gut 😀 oder ganz klassisch: Rollo zu, solange die Sonne reinscheinen kann.
Alles gefakte Werbekommentare!!
Wo er recht hat, hat er recht, wäre keiner von alleine drauf gekommen. Kappa
@Irina:
Top Kommentar zu imp! Kann da nur voll und ganz zustimmen !!!
@imp:
Aufgrund Deiner Schreib- und Ausdrucksweise gehe ich fest davon aus, dass Du noch ein pupertierender unreifer Teenie bist, der einfach nur Aufmerksamkeit sucht. Anders lässt sich Dein Verhalten wohl kaum erklären.
Die Werbebots waren ja hier fleißig aber die anderen Kommentare sind ja noch viel besser xD
Sehr geil, danke für diese Belustigung!
PS:
Ventilator kann helfen ?
Ist das hier der WErbethread zum installieren von Klimaanlagen? Toller Marketing-Gag ;DDDD
Ich werde alle Tipps beherzigen, vor und hinter jedes Fenster nasse Markisen bauen und von außen mit einer Klimaanlage die kalte Luft einblasen – oder so. Am genussvollsten erscheint mir der Tipp mit dem Bier; wobei Oettinger…
Alte Rettungsdecke aus abgelaufenen Erste Hilfe Set.
Nach dem Lüften mit der Silberseite nach aussen vor das Fenster klemmen. Wird zwar etwas dunkler im Raum, aber so bleibt das Sonnenlicht vor dem Fenster.
Locker 10° Grad Unterschied zum Rollo innen.
Meine dezentrale Lüftung kühlt im Sommer auch die einströmende Luft nach unten. Ich hatte damals für mein Einfamilienhaus bei www.luftbude.de 6 dezentrale Geräte erworben, deren Prinzip der Wärmerückgewinnung entgegengesetzt läuft, wie im Winter.
Die warme Außenluft strömt in den Wohnraum und der Wärmetauscher lädt sich dadurch auf. Wenn der Ventilator umschaltet und die verbrauchte Raumluft abführt, wird auch die Wärme im Speicher wieder mit nach draußen abgegeben. Sicherlich ist dies kein starker Hitzeschutz, aber ich habe es im vergangenen Sommer selbst getestet und es sind hier spürbare Effekte aufgetreten.
Wir haben glücklicherweise den passenden Ansprechpartner für Lüftungstechnik gefunden, der uns empfohlen hat, eine Klimaanlage in unser Haus zu installieren. Bisher sind wir damit sehr zufrieden! Interessant, dass ein Ventilator besonders abends helfen kann, die Hitze aus dem Haus zu bekommen.
Hallo Tyler,
es freut uns sehr, dass ein Experte Euch bei dem Thema unterstützt hat und Ihr mit der Lösung sehr zufrieden seid. Danke für das Teilen Deiner Erfahrung.
Dann kann der Sommer ja kommen.
Liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team
Ich habe vor kurzem eine Seite besucht, um michüber die Möglichkeit der Montage einer Klimaanlage zu informieren.
Ich habe dann diese Seite hier gefunden und war überrascht wie übertrieben schlecht die Kommentare der ganzen Werbebots waren und wie sehr über die im Artikel erwähnten Punkte diskutiert und beratschlagt wurde..
War echt ne lustige Sache ?
Schöne Grüße ausm Norden
Verstehe absolut nicht wie der Sommer so gefeiert werden kann – das sind die wahren Hitzegeschädigten. Bei denen stimmt was nicht oder es sind Obdachlose drunter? …wtf
In meiner Wohnung sind seit 3 Tagen schon 24Grad und draußen sollen es gut an die 32Grad werden….! Der totaler Horror. Ich wünsche mir den Herbst zurück und der Winter sollte auch nicht länger auf sich warten lassen. Lieber grundsätzlich kalt und trüb draußen, mit leichten Wind und drinnen wird nicht wärmer geheizt als 20Grad bei 50% Luftfeuchte!
Herbst und Winter kommt bald wieder!
Legt die Insekten schlafen, die Schweißattacken -oder Totalausfälle (Menschen mit niedrigen Blutdruck wissen was ich meine) – das Hautkrebsrisiko und Kühlungskosten! 🙁 Es gibt Menschen die euch sehr ins Herz geschlossen haben und wirklich wirklich lieben – besonders bei den jetzigen Wetterprognosen!
Und Eis kann zu jeder Jahreszeit gegessen werden. Die Wahrheit ist, dass der Sommer nicht mal eine schöne, sondern eine (ver)brennende und blendende Jahreszeit ist – auch wenn das viele, und da scheint es kommen mehr dazu – Idioten nicht begreifen können. Es sollte nur den Herbst und Winter geben.
?
Ich soll lüften wenn die Luft am kühlsten ist… Wooow, was für eine Erkenntnis!! In dem Punkt, tags ist es heller als nachts 😉
Neben den ganzen vorbeugende Maßnahme ist es noch sinnvoll, Wärme produzierende Sachen möglichst zu vermeiden, wie z. B. Das benutzen des Herdes, des Backofens, Nutzung von elektrische Geräte minimieren, besonders wie der Trockner, Kühlschrank nicht zum gefrieren umfunktionieren…
Die Rettungsdecke aus den abgelaufenen Verbandskasten kann man sinnvoll nutzen, wie z. B. von aussen ans Fenster (Achtung mit dem reflektierten Schein)
Wie dumm sind denn diese Werbebots hier? Also Firmen die sowas nutzen, bei denen würde ich garantiert nicht kaufen. Wo albern.
mein gott, was für lächerliche werbetexte hier ???. wer fällt darauf denn bitte rein?
Hallo Uschi,
danke für Deine Nachricht. Schade, dass Dir unser Artikel nicht gefällt. Was genau gefällt Dir nicht? Ziel hinter dem Artikel ist es, Tipps und Tricks zu vermittlen. Verbesserungsvorschläge nehmen wir immer sehr gerne auf.
Vielen Dank und liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team
Also diese Tipps sind für mich echt für den Arsch denn das bringt überhaupt nichts was ihr da empfehlt aber da sehe ich wieder dass solche Artikel von Leuten verfasst werden die nicht unterm Dach wohnen und daher kann ich nur sagen macht den Test doch mal bei einer Außentemperatur von 33-35 Grad dann werdet ihr sehen dass diese Tipps nichts nützen
Hallo Rolf,
vielen Dank für Deine Nachricht. Schade, dass Dir unsere Tipps nicht helfen konnten. Diese sind natürlich in erster Linie dafür da, die Raumtemperatur um wenige Grad zu senken. Wenn dies an besonders heißen Sommertagen nicht ausreicht, kann eine Klimaanlage Abhilfe schaffen.
Liebe Grüße,
Jacqueline vom 21grad Team
Da kann ich Rolf nur zustimmenn wenn man direkt unter dem Dach wohnt nutzen diese tips mal so garnichts
Dachgeschoss Nutzer hier.
Draußen nachts 20°
Drinnen nachts 30°
Ich sterbe… und das mit dem Krank werden durch den Ventilator stimmt, lag grad ne Woche flach mit ner Grippe.
Dachbewohner
Heute sind s draußen 35 Grad in meiner Dachgeschosswohnung gefühlte 45 Grad??????
Danke aber solche Ratschläge helfen nicht wirklich unterm dach