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Lang lebe der Weihnachtsbaum!

 

Gekauft, geschmückt, entsorgt – jedes Jahr landet der Weihnachtsbaum, unter dem kurz zuvor noch die Geschenke liebevoll drapiert waren, auf der Straße. Ob Öko-Weihnachtsbaum oder Miet-Service: Wir zeigen euch, wie ihr die Tannenbaum-Tradition nachhaltiger gestalten könnt.

Oh Tannenbaum! So schön sie zum Fest auch in unseren Wohnzimmern strahlen – der Anbau von Weihnachtsbäumen belastet Umwelt und Klima durch Monokulturen, Pestizide, Herbizide und weite Transportwege. Zum Glück gibt es inzwischen Ansätze, die Weihnachten mit geschmücktem Baum ohne schlechtes Gewissen möglich machen.

Weihnachtsbäume mieten

Wer sein Bäumchen nicht entsorgen möchte, kann sich für Tannenbaum-Leasing entscheiden. Der Paderbäumchen-Miet-Service beispielsweise liefert pünktlich zum 24. Dezember Weihnachtsbäume und holt sie nach dem Fest wieder ab. Und so funktioniert’s: Die Bäume werden in Töpfen gezüchtet, sodass sich die Wurzeln entsprechend entwickeln können und über das Jahr in der Kultur schonend wachsen. Allerdings: Lebende Weihnachtsbäume sind pflegebedürftig und benötigen ausreichend Wasser.

Die Preise und Bestelldeadlines des Paderbäumchen-Miet-Services richten sich nach Baumgröße und Lieferregion. Die CO2-Belastung, die mit einem (weiten) Transportweg verbunden ist, wirkt sich in puncto Nachhaltigkeit leider negativ aus. Wer sich also auch in Flensburg, Schwerin oder Brandenburg einen nachhaltigen Tannenbaum wünscht, sollte ähnliche, lokale Angebote recherchieren – oder die folgenden Tipps beachten.

Ökologisch, fair oder regional?

Auch für Weihnachtsbäume gibt es inzwischen verschiedene Zertifizierungen, die bei der Wahl einer nachhaltigen Tanne helfen können. Öko-Weihnachtsbäume beispielsweise wurden in Mischkulturen ohne Herbizide großgezogen. Beim Kauf eines fairen Weihnachtsbaums werden nicht nur ein umweltschonender und schadstoffarmer Anbau, sondern auch faire Arbeitsbedingungen und Unterstützung der örtlichen Gemeinden zugesichert.

Ein weiterer Nachhaltigkeits-Tipp: eine regionale Baumart wie Fichte, Kiefer oder Tanne auswählen. Häufig gibt es auch Angebote von Weihnachtsbaumverkäufern, die Bäume selbst zu schlagen. Wer lieber nicht das Abenteuer im Wald sucht, kann sein Bäumchen im Topf selbst ziehen. Oder einfach einen Weihnachtsbaum aus nachhaltigen Materialien basteln – der darf dann nach den Feiertagen bis zu seinem nächsten Einsatz warten. Erste Inspirationen und Bastelideen findet ihr hier.

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