Duales Studium Vaillant
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3 Zimmer, Küche, Bad, Balkon – die Vaillant Studi-WG

 

Auf dem Tisch steht ein Pflänzchen, das die Gießkanne schon länger nicht mehr gesehen hat. Drum herum sitzen vier junge Leute und plaudern über ihren Tag, während im Hintergrund die Kaffeemaschine läuft. Keine Frage: In der Sensburger Straße in Remscheid sind wieder Studierende aus dem Dualen Studium von Vaillant eingezogen. Wie läuft es in der Praxisphase? Ein Besuch in der Vaillant Studi-WG.

StudierendeRemscheid statt Karlsruhe. Alle drei Monate wechseln die Studierenden aus einem der vier Studiengänge, die Vaillant im Rahmen des Dualen Studiums anbietet, von der Studentenstadt zum Unternehmenssitz. Hier absolvieren sie ihre Praxisphasen. Moritz arbeitet beispielsweise gerade in der Personalentwicklung. Maik wiederum ist zusammen mit Eric, einem kanadischen Austauschstudenten, in der Abteilung Research & Development. Wo die Studierenden die Praxisphasen absolvieren, wird gemeinsam mit der Ausbildungsleitung unter Berücksichtigung des Ausbildungsrahmenplans der Hochschule besprochen. „Oft ergibt sich das einfach während der Arbeit. Man lernt ein Team kennen oder hört von einem Projekt, und dann können wir das mit der jeweiligen Abteilung direkt absprechen“, erklärt Annika.

Die Studierenden sind auf zwei Wohnungen mit jeweils drei Schlafzimmern aufgeteilt. Je nach Praxisphase kann man mal in der einen oder in der anderen WG landen. Die Zimmer sind alle gleich möbliert, und jeder macht es sich mit ein paar persönlichen Dingen gemütlich. Das Zusammenleben klappt offensichtlich gut. An der Kreidetafel im Flur steht, dass Spülmaschinen-Tabs und Müllbeutel fehlen – beides auf Englisch, schließlich ist Eric ein vollwertiges WG-Mitglied.

Ruhig aber flexibel – so ist Remscheid

In Remscheid ist das Leben deutlich anders als in Karlsruhe, darin sind sich alle einig. Die Studierenden genießen vor allem die Vorzüge der Gleitzeit. Maik ist oft schon um kurz nach sieben unterwegs ins Büro, während es bei Eric auch mal acht werden kann. Im Studium gibt es diese Flexibilität nicht. Der Stundenplan ist festgelegt, und die Arbeitstage sind oft deutlich länger: Vorlesungen können abends um acht enden, oder man muss nach Vorlesungsschluss noch lernen. „In Remscheid habe ich einfach Feierabend, und das sogar schon am Nachmittag, wenn ich früh anfange. In Karlsruhe habe ich eigentlich nie Feierabend. Es gibt immer noch etwas, was man tun könnte“, fasst Maik zusammen.

Die freie Zeit verbringen die WGler mit Sport oder Alltäglichem wie Einkaufen. Anders als in Karlsruhe gehen sie in Remscheid weniger häufig raus. Stattdessen sitzen sie oft lange in der WG zusammen, essen gemeinsam und unterhalten sich. Am Wochenende unternehmen sie manchmal Ausflüge nach Köln oder Düsseldorf. Eric plant, mit Maik ein paar Tage bei dessen Familie zu verbringen, um noch ein bisschen mehr in die deutsche Kultur einzutauchen. Einiges hat ihn schon überrascht. Der Kanadier findet die Deutschen beispielsweise viel entspannter als gedacht und auf eine angenehme Art zuverlässig. Wenn seine Zeit bei Vaillant endet, möchte er noch ein bisschen durch Europa reisen.

Ein wichtiger Blick ins Unternehmen

Moritz bevorzugt grundsätzlich die Praxisphasen. Ihm gefällt, dass er das Gelernte anwenden und sich persönlich entwickeln kann. Für ihn sind die Praxisphasen sehr wertvoll, weil er darin „lernt, wie ein Unternehmen tickt“.

Außerdem hebt Moritz die Weiterbildungen und Seminare wie Telefontraining hervor, an denen die Studierenden teilnehmen. „Solche Angebote sind eine super Ergänzung zum theoretischen Studium, denn man wird wirklich auf den Arbeitsalltag vorbereitet“, findet nicht nur Moritz. Der Schalke-Fan hat seinen letzten Tag, bevor es in den Urlaub geht, und dafür Kuchen mit ins Büro genommen. Und das obwohl er bei Vaillant stets von BVB-Anhängern umzingelt ist. Annika moniert, dass er nicht daran gedacht hat, für die WG etwas Kuchen übrig zu lassen. Zum Trost planen die fünf schon mal das Abendessen: Es soll Currywurst mit selbst gemachter Soße geben – und Eric steuert kanadische Wedges bei.

Die Dualen Studiengänge

Vaillant bietet insgesamt vier Bachelorstudiengänge an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe an: International Business (B. A.), Wirtschaftsinformatik (B. Sc.), Maschinenbau (B. Eng.) und Elektrotechnik (B. Eng.). Dabei wechseln sich Theorie und Praxis, und damit Hochschule und Unternehmen, dreimonatlich ab. Während der Praxisphasen werden verschiedene Abteilungen im Unternehmen durchlaufen. Auf Wunsch ist ein Auslandsaufenthalt möglich – im Studiengang International Business ist er sogar Pflicht.

Weitere Infos unter career.vaillant-group.com

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