14 Lesern gefällt das

Die Gerätegeneration Green iQ: Erst der Anfang (Artikel 1/2)

 

Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich nur wenig von den Mitstreitern links und rechts im Portfolio. Und trotzdem haben es die Geräte mit dem kleinen grünen Sonderlogo in sich: Noch nie waren Vaillant Geräte grüner, noch nie war ein Produkt in seinem gesamten Lebenszyklus so nachhaltig, so effizient, so intelligent.

Weiß und schlicht hängt er da. Nur ein kleines grünes Logo und eine grüne Linie an der Front weisen darauf hin, dass es sich bei diesem Gerät um etwas Besonderes handelt. „Der ecoTEC exclusive” wirkt bescheiden, hat es aber in sich“, sagt Heinz-Jörg Brecker schmunzelnd, Group R&D Manager für wandhängende Geräte. Er ist einer der Väter des jüngsten Sprosses aus der Vaillant Produktfamilie. Die ist jetzt um eine Hocheffizienzlinie reicher: Green iQ.

Heiztechnik, die CO2-Emissionen konsequent reduziert

green-iq-familieDer Name ist Programm. Grün und intelligent – das sind die wichtigsten Merkmale der neuen Produktreihe. „Die Erstellung einer Öko-Bilanz für die bestehende Gas-Brennwertserie brachte den Stein ins Rollen“, so Brecker. Vor vier Jahren wurde das Gas-Brennwertgerät Vaillant ecoTEC dafür einmal vollständig auf den Kopf gestellt. Sämtliche CO2-Emissionen des Geräts über den kompletten Produktlebenszyklus hinweg wurden erfasst – und eine neue Produktidee geboren. Eine grüne Linie sollte her. Eine, die strengen und klar definierten Umweltkriterien genügt, die CO2-Emissionen über den kompletten Produktlebenszyklus im Blick hat und diese konsequent reduziert. Ein einzigartiges Konzept für die Heiztechnik.

Kundenwünsche bestimmen das Konzept

Die Ansprüche der Kunden sollten das Konzept treiben. Das Projektteam wurde deshalb abteilungsübergreifend zusammengesetzt. Forschung und Entwicklung, Qualität, Marktforschung, Design, Marketing, Nachhaltigkeit – eine bunte Kollegenmischung sollte der Vision von einem komplett grünen Heizgerät Gestalt geben. Die erste Herausforderung: im Unternehmen selbst Akzeptanz schaffen und für das Thema sensibilisieren. Eine anstrengende Zeit für alle Beteiligten. Dabei dachte so mancher ans Aufgeben, weil die Hürden bisweilen einfach unüberwindbar schienen.

Ein grünes Gen für Vaillant

green-iq-recyclingAber, es ging um mehr als nur ein grünes Gerät. Es ging um „ein grünes Gen“, das in die DNA des Unternehmens eingepflanzt werden sollte. „Hier musste echte Überzeugungsarbeit geleistet werden“, erzählt Brigitte Kruse, damals Head of Sustainability Management und eine treibende Kraft hinter dem Projekt. Immerhin: Ganz oben, in den Reihen der Geschäftsführung, hatte die Idee einer grünen Linie seit der Vorstellung der ersten Projektskizzen höchste Priorität. Zur ISH 2015 wollte man das erste komplett grüne Heizgerät der Öffentlichkeit präsentieren.

Aus Wünschen werden Produkte

Nachhaltigkeit wurde als fester Bestandteil des Vaillant Markenkerns festgeschrieben. Der Grundstein für eine echte grüne Revolution im Unternehmen war gelegt. Es sollte ein Label geschaffen werden, das auf einen Blick erkennen lässt, dass hier die Kundenwünsche klar berücksichtigt sind. Die Kollegen aus der Marktforschung hatten diese Wünsche in aufwendigen Studien in mehreren Ländern abgefragt und daraus Produktanforderungen abgeleitet.

Gestatten? Das intelligenteste Vaillant Produkt aller Zeiten

Nun weist ein kleines grünes Logo die Kunden darauf hin, dass sie vor dem nachhaltigsten, effizientesten und intelligentesten Vaillant Produkt stehen, das nach ihren Wünschen gestaltet wurde. Und für das sie nach Ergebnissen der internationalen Erhebungen durchaus auch mehr als üblich bezahlen wollen, wenn es sich denn lohnt. Grün ist das neue Premium.

Dass es sich lohnt, davon waren die Kollegen schnell überzeugt. Nicht nur in der Entwicklung und im Marketing, sondern auch in der Produktion der neuen grünen Linie, die strengen Nachhaltigkeitskriterien genügen sollte. “Energieeinsparung beginnt schon im Werk mit effizienten Produktionsmitteln und umweltfreundlichen Fertigungsverfahren”, sagt Elmar Bossmann, der als Leader Industrial Engineering im Vaillant Group Werk in Remscheid diese Nachhaltigkeitskriterien den Mitarbeitern nahebrachte.

„Beim Label Green iQ weiß ich sofort, dass das Produkt über die gesamte Wertschöpfungskette – vom ersten Pinselstrich bis zur Entsorgung – höchsten Nachhaltigkeitsstandards gerecht wird. Entwicklung, Herstellung, Betrieb und Entsorgung: Wir haben wirklich an allen Stellschrauben gedreht, um bei Vaillant zu einer ressourcenschonenden Denke zu kommen“, fasst er zusammen.

Erfahren Sie übernächste Woche, welche Probleme ein Designer bekommt, wenn er das grünste Vaillant Gerät aller Zeiten gestalten soll.

14 Lesern gefällt das