Die Welt 2050
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Die Welt 2050: Wie werden wir in Zukunft leben?

 

Wir schreiben das Jahr 2050. Das Klima hat sich verändert und die Welt ist ein paar Grad wärmer geworden. Mittlerweile leben 9,8 Milliarden Menschen auf der Erde. Personalisierte Ernährung und die Digitalisierung der Medizin erhöhen die Lebenserwartung. In Megacitys leben wir umweltbewusst im vernetzten Smart Home. Der Blick in die Zukunft zeigt: Das gesamte Leben wird digitalisiert.

So werden wir uns ernähren

Im Jahr 2050 ist es selbstverständlich Lebensmittel aus Algen oder Insekten-Mehl zu essen, um die Menschheit zu ernähren und Ressourcen zu schonen. Die Verbraucher legen Wert auf Faktoren wie Regionalität und Bio-Anbau. Nahrung ist funktional, denn sie fördert die Steigerung der Leistungsfähigkeit. Das gelingt dank personalisierter Ernährung auf Basis von Gentechnik: Designer Food hat gesundheitsfördernde Wirkungen für jeden Einzelnen und Nutraceuticals – Nahrungsmittel mit pharmazeutischer Wirkung – beugen Krankheiten vor. Persönliche Gesundheitsdaten sind jederzeit verfügbar und ermöglichen auf das individuelle Profil abgestimmte Menüs.

So bleiben wir gesund

Unsere Gesundheit erhalten wir 2050 vor allem mithilfe von digitalen Technologien und elektronischen Alltagshelfern wie Cybertraining, Fitness-Apps sowie Wearables. Dank detaillierter Genanalyse ist der Kampf gegen Erbkrankheiten so gut wie gewonnen. Bei der Behandlung kranker Menschen spielen Robotik, Gentherapie und biologisch abbaubare Implantate eine zentrale Rolle. Der Arzt ist dank Telemedizin 24 Stunden täglich erreichbar und der Bildschirm ersetzt Hausbesuche sowie Konsultationen. Insgesamt führt der medizinische Fortschritt zu einer höheren Lebenserwartung und einer besseren Versorgung von Senioren: Alte und hilfsbedürftige Menschen können länger ein eigenständigeres Leben führen. Die Betreuung durch Dritte wird dank bedürfnisgerecht eingestellter, digitaler Lebenshelfer mitunter sogar überflüssig. Und im intelligenten Zuhause übernehmen Technologien sogar pflegerische Tätigkeiten.

So werden wir leben

2050 ist die Urbanisierung noch weiter fortgeschritten und Wohnraum noch knapper als heute. Wir leben vermehrt in vernetzten, energieeffizienten und bedarfsoptimierten Hochhäusern. Mikroelektronik, die von überall steuerbar ist, übernimmt dann alltägliche Aufgaben. Das Zuhause ist permanent online, denn das Internet der Dinge bestimmt das gesamte Leben: Sprachassistenten sind alltägliche Begleiter, der Kühlschrank bestellt fehlende Lebensmittel nach, der Saugroboter macht den Hausputz, der Herd gibt Kochanleitungen und die Wohnung reagiert auf unsere Stimmung. Auch die Heizung passt sich mithilfe von Sensoren automatisch an die aktuelle Raum- und Körpertemperatur an. Sicher ist: Effizientes Heizen bleibt auch 2050 ein entscheidender Faktor, wenn es um eine klimaneutrale Lebensweise geht. Der Grundstein hierfür wird heute schon mit dem Klimapaket der Bundesregierung gelegt: Unter anderem sollen klimafreundliche Heizungen helfen, bis 2050 die Klimaneutralität in Deutschland zu erreichen. Wichtig sind nach wie vor auch mobile Apps, die es ermöglichen von überall die Heizung zu regulieren und so Ressourcen zu sparen.

So wird das Klima

Mitte des 21. Jahrhunderts ist es wahrscheinlich um ein bis zwei Grad Celsius wärmer als heute. Der Weltklimarat geht davon aus, dass sich die Erde bis 2100 sogar um bis zu 5 Grad Celsius aufheizen könnte. Der Klimawandel hat vielschichtige Auswirkungen auf Mensch und Natur: Wetterextreme, wie Starkniederschläge oder Hitzewellen treten infolge der höheren Erdtemperatur verstärkt auf. Zusätzlich steigt durch die schmelzenden Eiskappen der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 voraussichtlich um bis zu einem Meter. Auch Überschwemmungen, Verwüstung, Nahrungsmittelknappheit und Artensterben sind direkte Folgen der globalen Erwärmung. Außerdem wird der Zugang zu sauberem Trinkwasser immer prekärer. Dadurch werden klimabedingte Migrationsbewegungen zur globalen Herausforderung. Angesichts dieser Aussichten appellieren Klimaforscher zum schnellen Handeln: Wenn wir unseren CO2-Ausstoß bis 2050 um 40 bis 70 Prozent und bis 2100 auf null senken, lässt sich die Erderwärmung noch auf 2 Grad Celsius begrenzen.

Weitere Informationen:

Erfahrt mehr zur Ernährung der Zukunft in einer aktuellen Nestlé-Studie:
https://www.nestle.de/zukunftsstudie/uebersicht

Über die Gesundheitsversorgung der Zukunft informiert eine aktuelle Studie des VDI: https://www.vditz.de/fileadmin/media/VDI_Band_101_C1.pdf

Die Wohnung der Zukunft beschreibt der GdW in einer neuen Studie:
http://www.inwis.de/fileadmin/user_upload/team/PDFs/GdW_Branchenbericht_6_Wohntrends2030.pdf

Diese Klimaänderungen sagt der Weltklimarat voraus:
https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2019/03/IPCC2007-WG1_german.pdf

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14 Kommentare

P.G.Braun

Sollte die Welt bis 2050 „ein paar Grad“ wärmer geworden sein, wie hier beschrieben, werden extreme Fluchtbewegungen aus den Todeszonen mit hohen Temperaturen und Wassermangel katastrophale Kriege zur Folge haben. Europa schottet sich ja bereits jetzt nahezu komplett ab und hofft, z.B. mittels „Frontex“ eine unsichtbare Mauer um den Kontinent errichten zu können. Das ist völlig abwegig, denn selbst, nachdem wir Asyl- und damit Menschenrechte komplett ausgehöhlt haben und die Waffe auf Flüchtende richten, wird der immense Druck nicht aufhören. In Todeszonen kann nun mal niemand existieren. Daher ist eine derart technisierte, digitalisierte und „smarte“ Zukunft als extrem unwahrscheinliches Wunschszenario zu bewerten. Im Gegenteil wird es sich aus meiner Sicht um ein analoges Europa handeln, in dem große Umweltzerstörungen individuelles Leben stark eingeschränkt haben werden. KI wird nur wenigen Superreichen und – wenn überhaupt – administrativen Institutionen zur Verfügung stehen, die alles dafür tun, den Planeten schnellstmöglich zu verlassen.

Marina

Ich bin froh um 1985 geboren zu werden, denn fürs wahr die beste lebendszeit auf Erden. Ich wünsche der Welt aus tiefstem Herzen bis zum Ende der Welt ein gutes Gleichgewicht. Danke das ich so leben durfte wie ich gelebt habe

Deine Intelligenz vor dem Verlust

Ok Marina einfach atmen nicht vergessen alles wird gut. Wir finden bestimmt bis 2050 eine Lösung durch die Innovation bis dahin und falls nicht – können wir uns auch erst später anfangen darüber Sorgen zu machen und lieber die Probleme von Heute lösen.

Jason

Mir dauert das noch zu lange. Ich finde es sollte bis 2022 Hannover an der Küste liegen. Ich werde später alles versuchen, dass ich später ein Haus für mich alleine habe.

Peter Goldberger

Es ist sehr interessant, den Kurztext unter der Überschrift „Die Welt 2050: Wie werden wir in Zukunft leben?“ zu lesen. Vieles darin weicht allerdings von dem ab, was ich von vielen verschiedenen Seiten zu lesen oder zu hören bekomme. Das ist im Diskurs so üblich und regt dazu an, „die Wahrheit“ zu suchen. Ich gehe davon aus, dass Ihr Text nicht „die Wahrheit“, zumindest nicht die volle, ist. Aber der Link, den Sie zu Aussagen des Weltklimarats (https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2019/03/IPCC2007-WG1_german.pdf) legen, ist unbrauchbar, weil es sich dabei um eine der (ich würde sagen: berüchtigten) Zusammenfassungen für Policymakers handelt, aber nicht um das Original. Den Zusammenfassungen kann man meines Wissens wegen Lücken und Verdrehungen nicht trauen. *** Und eine Studie von Nestlé? Ich habe sie nicht gelesen, werde es auch nicht, aber die Reputation Nestlés ist durch die eigene Firmen- und Produktionspolitik in meinen Augen schwer beschädigt.

Senem

Ich finde es sehr schade dass unsere Welt so leidet.Ich bin 2007 geboren und habe daher noch einige Jahre vor mir aber ich will nicht negativ denken sondern positiv denken und helfen dass es der welt besser geht.

Marcus

Bis 2050 wird es bedingt durch den Klimawandel zu vielen Katastrophen kommen. Dazu zählen Überschwemmungen, Stürme, Hungersnöte und Krankheiten. Besonders besorgniserregend, ist das abschmilzen der Eismassen und das auftauen der Permafrostböden. Der Klimawandel wird dadurch nur noch beschleunigt. Die Erde könnte in den nächsten 500 Jahren unbewohnbar werden. Eine zweite Venus. Allerdings besteht immer noch Hoffnung. Kernfusion wird bis 2050, die Lösung aller Energieprobleme sein. Der Weltraum wird immer mehr erforscht. Auf dem Mond und dem Mars werden Basen und Habitate entstehen. Vielleicht wird bis dato eine neue Physik auf Basis von Quantentechnologie entstehen. Und somit nahe Exoplaneten erreichbar werden. Die Menschen als multiplanetare Spezies, die in der Lage ist andere Planeten zu besiedeln. Die Zukunft der Menschen hängt vom technologischen Fortschritt ab. Eins muss klar sein, die Erde wird nicht ewig bewohnbar sein. Eine mutige Generation in naher Zukunft, wird zu neuen Welten aufbrechen müssen. Marcus von https://www.bewerta.de

Martin

Sollte es bis 2050 keinen größeren Sinneswandel bei der großen Allgemeinheit geben bezüglich der Wertevorstellungen und keine systematischen Änderungen der Gesellschaftsorganisation in allen Lebensbereichen (darin enthalten auch die Abschaffung aller Ländergrenzen, die Entwicklung und den Übergang in eine neue Gesellschaftsform, Abschaffung des Privateigentums, Bildung einer globalen Verwaltung, weltliche Forschung und Entwicklung ohne Marken und Copyright, Zusammenfassung aller Lebensbereiche in Abteilungen, Abschaffung des Konkurenzdenkens zwischen Unternehmen, Aufteilung der Arbeit, Maximierung der Freizeit usw…), was mit einer Wahrscheinlichkeit von grob geschätzt und aufgerundet 0% im Jahr 2050 geschehen wird, dann wird sich die Welt wie bisher für einen kleinen Teil der Menschen weiterentwickeln und für den großen Teil zurückentwickeln. Die Zukunft der Menschheit ist nicht abhängig vom technischem Fortschritt, sondern von der Art und Weise, wie die Menschen sich gesellschaftlich organisieren und zusammenleben. Solange die Welt noch in Länder und Grenzen aufgeteilt ist, könnte man jeden Bürger eines Landes theoretisch als Nazi bezeichnen. Weltoffenheit bedeutet mehr als ein sportliches Event zwischen ein paar Ländern zu veranstalten. Einen schönen Gruß an Globalisierungsgegner und an alle Globalisierungsbefürworter mit anderen Zielen als Lebensqualitätsmaximierung.

Realist2020

Was hat das ganze für einen Sinn?
Wir sind geboren, um in einem grottigen Schulsystem zu überleben, damit wir arbeiten können und hoffen, dass wir mit der Rente überleben, was die meisten kaum können. Und dann sterben wir.

Science97

@ Realist 2020

Und wie wäre Ihr gegenvorschlag?
Sie sind doch realist. Diese Vorstellungen der Zukunft funktionieren nur in unserer kleinen Welt. Die Länder der „dritten Welt“ werden einfach noch mehr verslummen und die Sparte wird noch viel größer. Rente ist im Sudan ein Fremdwort.

Wir sollten Froh sein grundsätzliche Bildung zu erfahren, in unserem Leben einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft beitragen zu können und unseren Lebensabend halbwegs ordentlich und ohne große Anstrengung zu ende bringen zu können.

Das

Guten Tach miteinander.
Das

GottFriedDinös

ICH WILL DIE DINéS BACKK VERSTANDE?!
ICH ZEIG DE KLIMAWANDEL A GOPFERDAMMI

Ursina😘

Du machst mich traurig ☹️
Bullying führt zu selbstmord….. aber Kopf hoch ich stehe das durch!!!!!!

GlaubenSieMir

Wir werden innerhalb der nächsten 10 Jahre eine Möglichkeit finden auf dem Mars die ersten Kolonien zu bilden.
Bis wir die Erde schlussendlich in 22 Jahren verlassen werden.

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