Warmepumpe Warmwasser
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Warmes Wasser? Macht die Wärmepumpe – aus der Luft.

 

Wer früher gerne lange heiß geduscht hat, war schnell als Energieverschwender gebrandmarkt. Umso verblüffender ist es, wie ressourcenschonend Warmwasser heute mit Solarenergie oder mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe erzeugt werden kann.

Kennt Ihr das auch? Bei einem netten Abend unter Freunden, stellt irgendwann immer einer (oder eine!) die Frage: „Weißt Du noch, damals, als wir…?“ Auf was sich „damals“ bezieht, kann man sich meist aussuchen. Vielleicht auf die gemeinsame Zeit im Kindergarten, oder auf der Krabbeldecke, oder in der Grundschule. Gefühlt geht es immer um mindestens ein ganzes Menschengedenken an Vergangenheit…

Badetag

Erinnert ihr euch auch noch? Damals, in den 70ern war alles irgendwie anders, auch am Badetag ;-)…

So eine Erinnerung kann wirklich lustig sein. Oft fallen einem aber auch Dinge ein, die einfach nur nervend oder unbequem oder lästig waren. Wie beispielsweise der allseits beliebte „Badetag“, an dem das Heißwasser für die Wanne aus dem alten Durchlauferhitzer kam. Entweder es war zu heiß oder zu kalt. Oder man wurde als Kind nur lau abgeduscht, „weil warmes Wasser so viel Energie kostet und deswegen sehr teuer ist!“

Warmes Wasser aus Umweltwärme – Möglich macht das die Wärmpumpe

Tatsache ist: Warmwasser zu erzeugen, war bei alten Zentralheizungen wirklich energieintensiv und damit teuer. Mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe, die 75 Prozent der Energie aus der Umgebungsluft zieht, kostet das heute nur noch einen Bruchteil. Denn hier müssen lediglich 25 Prozent der Energie als elektrische Leistung zugeführt werden. Bei etwa 27 Cent pro Kilowattstunde sprechen wir also selbst beim Wannen-Vollbad nur noch über kleine Cent-Beträge!

Und sogar die lassen sich weiter einsparen, wenn der Strom vor Ort selber erzeugt wird, zum Beispiel über eine eigene Photovoltaikanlage. Werft hierzu auch einen Blick in unseren Blogbeitrag: https://www.vaillant.de/21-grad/rat-und-tat/waermepumpe-und-pv/

Wichtig ist es also nur, sich frühzeitig Gedanken über einen entsprechend ausgestatteten Warmwasserspeicher zu machen. Bei vielen Wärmepumpen ist der bereits integriert. Das macht die Montage besonders einfach, und alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt.

Wenn ihr aber mehr Warmwasserkomfort braucht oder den Speicher auch noch durch eine thermische Solaranlage mit Sonnenwärme füttern könnt, sollte ihr über eine Wärmepumpe mit nebenstehendem Speicher nachdenken. Der hat deutlich mehr Volumen und kann zusätzlich beispielsweise über eine thermische Solaranlage gefüttert werden. Dann braucht ihr fast gar keinen Strom mehr zum Nachheizen.

Auch hygienisch sauber bleiben

In großen Warmwasserspeichern lauert übrigens immer eine Gefahr: Legionellen. Das sind kleine Bakterien, die eine Art Lungenentzündung auslösen können. Sie wachsen besonders gut, wenn das Wasser nicht regelmäßig ausgetauscht wird oder Temperaturen zwischen 20 und 55 °C hat.

Die perfekte Lösung für ökologische Warmwasserbereitung und perfekte Hygiene sind deswegen sogenannte Trinkwasserstationen.  Sie werden an den Warmwasserspeicher (oder in Mehrfamilienhäusern in der Wohnung) montiert und erwärmen nach dem Durchflussprinzip immer nur so viel Heißwasser, wie zum Baden, Duschen oder Händewaschen benötigt wird.

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