Kosten einer Wärmepumpe

Der Vergleich: so viel kosten unterschiedliche Wärmepumpen
Anschaffungs- und Installationskosten
Wesentliche Einflussfaktoren für die Wärmepumpen-Kosten sind: die Art der Wärmepumpe (Luft-, Wasser- oder Erd-Wärmepumpe), die Gebäudegröße, der Wärmebedarf, die Lage des Hauses sowie die Komplexität der Installation. Eine Vaillant Luft-Wasser-Wärmepumpe gehört beispielsweise dank der unkomplizierten Installation und hohen Flexibilität bei der Aufstellung zu den günstigeren Varianten. Hier ein Rechenbeispiel für ein System mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe.


Systemvorschlag
aroTHERM plus mit uniTOWER und sensoCOMFORT
Luft-Wasser-Wärmepumpen beziehen die Wärmeenergie direkt aus der Luft. Sie benötigen daher kein Bohrloch oder große bauliche Veränderungen an Ihrem Haus. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind einfach zu installieren und können fast überall aufgestellt werden. Daher punkten sie mit vergleichsweise niedrigen Kosten im Bereich Anschaffung und Installation.
Beispielrechnung: Kosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe
Bei dem Systembeispiel (oben im Bild) einer Vaillant Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Außen- und Inneneinheit sowie einem Regler können Sie in etwa mit folgenden Kosten rechnen:
- 18.535 €** inkl. MwSt
- + Installationskosten
- + eventuelle Umfeldmaßnahmen
- + Zubehör
Auf Ihre neue Wärmepumpe können Sie staatliche Förderungen* erhalten.
Welche Wärmepumpen-Kosten habe ich bei anderen Modellen?
- Kosten einer Erdwärmepumpe
- Kosten einer Warmwasser-Wärmepumpe
- Kosten einer Grundwasser-Wärmepumpe
Eine Erdwärmepumpe nutzt die Erde als Wärmequelle und arbeitet aufgrund der ganzjährig konstanten Temperaturen sehr effizient. Da hierfür ein Bohrloch mit Tiefbohrung nötig ist, sind die Installationskosten oft höher als bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Wie tief das Bohrloch sein muss, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Sie können mit einer Tiefe von durchschnittlich 20 Metern pro Kilowatt Heizleistung rechnen. Die Kosten für die Installation Ihrer Erdwärmepumpe hängen zudem auch von der Bodenbeschaffenheit, Ihrem Haus und der Lage Ihres Grundstücks ab.
Hohe Effizienz. Niedrige Abrechnungen.
Betriebskosten
Wie hoch die Stromkosten für den Betrieb Ihrer Wärmepumpe ausfallen, hängt von sehr individuellen Faktoren ab.
Berechnetes Einsparpotenzial unter folgenden Preisannahmen:
Strom = 28 Cent/kWh, Gas = 12,5 Cent/kWh, Wärmepumpe: aroTHERM plus 12 kW mit 35 °C Vorlauftemperatur und einer Außentemperatur von 2 °C.


Strompreisentwicklung
Wie hoch die Betriebskosten Ihrer Wärmepumpe sind, hängt natürlich auch stets mit dem aktuellen Strompreis und Ihrem Tarif zusammen. Der durchschnittliche Strompreis für Privathaushalte ist laut dem BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Die Strompreise der Zukunft tragen entscheidend dazu bei, wie hoch die Stromkosten für den Betrieb Ihrer Wärmepumpen ausfallen.
Stromverbrauch einer Wärmepumpe
In unserem Ratgeber zum Stromverbrauch einer Wärmepumpe haben wir Ihnen wichtige Informationen zum Thema zusammengetragen. Dort erfahren Sie auch, wie Sie Ihre Stromkosten mit einer Photovoltaik-Anlage reduzieren können.
Vaillant Tipp
Kombinieren Sie eine Vaillant Wärmepumpe mit einer Photovoltaik-Anlage und erzeugen Sie Ihren eigenen Strom. Dadurch können Sie die Betriebskosten Ihrer Wärmepumpe senken.
Weitere laufende Kosten
Die Wartung Ihrer Wärmepumpe
Vaillant Wärmepumpen haben im Vergleich zu anderen Heizsystemen keinen großen Wartungsaufwand. In den meisten Fällen reicht eine Wartung Ihrer Wärmepumpe einmal im Jahr durch einen Fachhandwerksbetrieb. Die Wartungskosten variieren je nach gewähltem Modell.
Damit Sie sich keine Gedanken und Sorgen um die regelmäßige Wartung Ihrer Wärmepumpe machen müssen, bieten wir Ihnen Wartungsverträge an. Hier können Sie zwischen basic, plus und premium wählen.


Investitionskosten vs. Effizienz
Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?
In der Regel gilt langfristig gesehen für jede Wärmepumpe: Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen verursacht eine Wärmepumpenheizung weniger umweltschädliche Emissionen. Durch niedrigere Betriebskosten und staatliche Förderungen amortisiert sich die Investition in der Regel innerhalb weniger Jahre. Zudem steigt der Immobilienwert und die Umweltbilanz verbessert sich deutlich.
Machen Sie sich darüber hinaus vor dem Erwerb einer Wärmepumpe darüber ein Bild davon, ob eine Wärmepumpe in Ihrem Haus effizient arbeiten kann und wenn ja, welche. Ziehen Sie hierzu beispielsweise die Jahresarbeitszahl zu Rate. Erfahren Sie in unserem Ratgeber mehr über die Effizienz von Wärmepumpen.
Kosten beim Kauf sparen
Förderung für Wärmepumpen
Wenn Sie Ihre alte Öl- oder Gasheizung durch eine Wärmepumpe austauschen, können Sie aktuell von bis zu 80% Förderung* profitieren. Stellen Sie jetzt Ihren Antrag, sichern Sie sich die attraktive Förderung und sparen Sie Kosten beim Kauf einer Wärmepumpe!
FAQ Wärmepumpen-Kosten
Sie haben noch Fragen? Wir haben die Antworten.
Bitte beachten Sie, dass auf sämtliche Fördermittel kein Rechtsanspruch besteht. Der Staat unterstützt den Umstieg auf nachhaltige Heizsysteme mit einer Basisförderung von 30 %. Für den Austausch einer alten, funktionierenden Heizung erhalten Sie zusätzlich derzeit 16 % Klimageschwindigkeitsbonus (ab 01.02.2027 halbjährlich jeweils um 4% sinkend) bei selbstgenutztem Wohneigentum, vorausgesetzt, das Gebäude wird nicht mehr mit fossilen Brennstoffen beheizt. Der Einkommensbonus bei selbstgenutztem Wohneigentum wird in folgenden Höhen gewährt: 40 % für zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen (zvE) bis 30.000 Euro, 30 % bis 40.000 Euro zvE und 10 % bis 50.000 Euro zvE. Das für die Berechnung der Förderung maßgebliche zvE reduziert sich um einen einmaligen Familienzuschlag von 10.000 Euro bei mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt und wird gewährt bei einem zvE bis maximal 60.000 Euro. Die staatliche Förderung ist insgesamt auf maximal bis zu 80 % der förderfähigen Gesamtkosten (bei zvE bis 30.000 Euro bzw. 40.000 Euro mit Kind) für eine Wohneinheit begrenzt. Die maximal förderfähigen Ausgaben betragen 28.000 Euro für die erste Wohneinheit (ab 01.02.2027 halbjährlich jeweils um 750 Euro sinkend), jeweils 15.000 Euro für die zweite bis sechste Wohneinheit, jeweils 8.000 Euro für jede weitere Wohneinheit. Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Förderratgeber. Alle Angaben ohne Gewähr.
**Basis der Berechnung sind Standard Vaillant Komponenten eines Heiz- und Warmwassersystems für ein Einfamilienhaus (ca. 7kW-12kW). Je nach Energiebedarf und örtlichen Bebauungsmöglichkeiten können erhebliche Unterschiede auftreten. Die Preisberechnung ist nur beispielhaft, weil die Basis lediglich unsere Bruttopreisliste (ohne Nachlässe) für Händler ist und die Weiterverkaufspreise allein in der Entscheidung des Handels und des Fachhandwerks liegen. Hinzuzurechnen sind noch Kosten für die Installation und etwaige Kosten für Wasser- und Elektroanschlüsse, Raum-/Boden-/Wandheizungen und Leitungen.