Ake mit Wärmepumpe
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Pssst, leise!!! Einfach ganz leise – wie bei uns zuhause …

 

Lärm kann krank machen. Das weiß jeder, der beispielsweise an einer viel befahrenen Straße wohnt. Die Folge sind unter anderem Schlafstörungen, Allergien, Herz- /Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Migräne, hat eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgefunden. Gegen manche der Geräusche im Hintergrund aber können wir selber etwas tun, auch durch den bewussten Kauf geräuscharmer Haushaltsgeräte.

Wenn draußen vor dem offenen Fenster ein Auto vorbeifährt, ein Flugzeug über das Haus hinweg startet oder irgendwo in der Straße ein Presslufthammer lärmt, dann ist das wohl für jeden von uns einfach nur laut. Dass uns unser Gefühl nicht täuscht, bestätigt das Messgerät: Straßenlärm hat etwa 90 dB(A), eine Bohrmaschine über 100, und der Düsenjäger sogar 120 dB(A). Automatisch hält man sich dann die Ohren zu, denn das tut weh.

dB(A) steht dabei für den sogenannten Schalldruckpegel. Er gibt also an, wie laut ein Geräusch vom menschlichen Ohr tatsächlich wahrgenommen wird. So wird auch der Unterschied zwischen dumpfen oder schrillen Geräuschen berücksichtigt: Schrille Geräusche werden nämlich in der Regel lauter empfunden als dumpfe. Dumpfe Geräusche können hingegen trotzdem belastender sein, wenn sie länger anhalten.

Ebenfalls störanfällig sind wir für viele Geräusche unterhalb der Schmerzschwelle, denen wir im Alltag ausgesetzt sind. Zum Beispiel im Büro, beim Einkaufen oder eben daheim. Diese Geräuschkulisse wirkt im Hintergrund auf uns ein und kann häufig psychische Erkrankungen verursachen.
Aber – wie laut ist eigentlich was, können Sie es abschätzen?

Wie laut ist...

Schalldruckpegel ist entscheidend

Gerade in dicht bebauten Wohngebieten spielt Lärm aber nicht nur im Haus eine wichtige Rolle: Immer wieder müssen Gerichte darüber entscheiden, wie laut Kinder spielen dürfen oder eine Teichpumpe brummen darf. Als Faustregel gilt: Tagsüber sind gut 50 dB(A) im Wohngebiet überhaupt kein Problem, nachts sollten es nur 35 sein. Ist ein Gewerbegebiet in der Nähe, dürfen tagsüber 65 dB(A) nicht überschritten werden.

Auf gute Nachbarschaft

Von besonderer Bedeutung sind solche Grenzwerte auch für die Hersteller von Luft/Wasser-Wärmepumpen, die 75 Prozent der Wärmeenergie über einen sogenannten Luftkollektor gewinnen. Um diese hoch effiziente Ausbeute zu erreichen, dreht sich in dem Luftkollektor ein großer Ventilator, der die Außenluft über einen Lamellen-Wärmetauscher führt. Dass dabei ein Geräusch entsteht, ist technisch nicht zu vermeiden. Bei leistungsstarken Luftkollektoren liegt dieser Geräuschpegel im Normalbetrieb aber mittlerweile nur noch knapp über 40 dB(A). Das ist weniger als ein Kühlschrank zuhause in der Küche!
Die Luftkollektoren können also selbst bei Reihenhaus-Bebauung problemlos im Garten an der Grenze zum Nachbargrundstück oder vor der Haustür neben dem Gehweg aufgestellt werden, ohne dass das Betriebsgeräusch irgendjemand stört.

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