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5 Projekte, 5 Ideen für mehr Nachhaltigkeit

 

Was kann der Einzelne für mehr Nachhaltigkeit tun? Diese Frage bleibt oft unbeantwortet, folglich ändert sich auch nichts. Hier sind fünf spannende Projekte, die es anders machen, und etwas bewegen wollen.

1. Spielerisch lernen: „About change“

Was hat der Klimawandel mit meinem Verhalten zu tun? Wie kommen Treibhausgase auf den Teller? Wieso hat mein neues Smartphone Kohlendioxid-Emissionen in anderen Ländern der Welt verursacht? Fragen wie diese beantwortet das Projekt der BUNDjugend About change. Die Macher laden Jugendliche zu spannenden Klimaexperimenten im Alltag ein oder bilden sie zu Klimastadtführern aus. Dabei lernen die Teilnehmer grüne Orte in ihrer Stadt kennen – von der Fahrradleihstation über den Stadtgarten bis hin zum veganen Restaurant. Dieses Wissen geben sie dann in eigenen Führungen weiter.

2. Barrierefreiheit kategorisieren: „BPASS“

Jeder kennt das Energielabel am Kühlschrank. Dieses System möchte der Verein EUKOBA mit seinem Projekt BPASS auf Barrierefreiheit übertragen. Angaben gibt es von G – nicht barrierefrei, bis A – barrierefrei. Die einheitliche Skala soll helfen, Barrierefreiheit branchenübergreifend, zielgruppenorientiert und gesellschaftlich messbar zu machen.

3. Klimapolitik verstehen: „Keep Cool Mobil“

Beim ersten Multiplayer-Spiel zur Klimapolitik für Smartphones und Tablets müssen die Spieler genaustens abwägen: Welche Entscheidung ist positiv für meine Stadt, welche kommt gemeinschaftlichen Zielen zugute? So werden die Kinder und Jugendliche selbst zu Akteuren der Klimapolitik. „Keep Cool“ kommt in Schulen und der Jugendbildung zum Einsatz. Wissenschaftler von der Universität Oldenburg haben das Spiel mit dem Ziel entwickelt, Klimapolitik mit vertrauten Medien erfahrbar zu machen.

4. Smarter verschicken: „RePack“

Das finnische Startup möchte den Kartonmüll im Onlinehandel reduzieren. Die Idee: die Verpackung „RePack“, die sich bis zu zwanzig Mal wiederverwenden lässt. Erhält der Kunde seine Waren zugestellt, lässt sich die Pappe auf Briefgröße zusammenfalten und wieder in den Briefkasten stecken. Der Versand erfolgt kostenfrei – ist das „RePack“ wieder beim Hersteller angekommen, gibt’s eine Gutschrift. Mit jeder Verpackung werden mindestens 30 Prozent CO2 im Vergleich zu einer herkömmlichen Lösung eingespart.


5. Bilder sprechen lassen: „Syria on the move“

Syria on the moveDer Verein SocialVisions gibt mit seinem Fotoprojekt „Syria on the move“ jungen syrischen Flüchtlingen die Gelegenheit, stärker mit anderen Personen in Kontakt zu treten. In Workshops lernen die Teilnehmer Selbstausdrucksformen und verschiedene Methoden der Fotografie. So können Syrer aus ganz Europa miteinander kommunizieren und ihre Fotos teilen. Das soll auch den Dialog der einheimischen Bevölkerung mit den Flüchtlingen stärken. Ziel des Projektes ist es auch, Flüchtlinge als Individuen darzustellen und nicht als Gruppe.

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