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Heimaturlaub statt Fernreise – Der Vaillant Hase erkundet Remscheid

 

Viele Menschen verbringen aufgrund der derzeitigen Lage Ihren Urlaub Zuhause, statt in ferne Länder zu reisen. Auch der Vaillant Hase hat seine Chance genutzt, um seine eigne Umgebung einmal näher kennen zu lernen.

Unsere Idee

Man ist unterwegs, genießt die Umgebung, vergisst die Zeit und schon ist man vom Weg abgekommen und ganz wo anders als eigentlich gedacht. Genau das ist uns, Anja und Jacqueline, auch passiert. Bei einem ausgiebigen Sonntagsspaziergang in Remscheid haben wir uns lange über den anstehenden Urlaub unterhalten. Unsere Reisepläne, die aufgrund der aktuellen Reiseeinschränkungen durchkreuzt wurden, haben uns inspiriert, einmal die eigene Heimatstadt näher zu erkunden.

Denn wer kennt es nicht: Man trifft auf Touristen in der eigenen Stadt, die gerade auf dem Weg zur nächsten Attraktion sind, doch man selbst kennt die Sehenswürdigkeiten und die Schönheit der eigenen Heimat nur bedingt.

Dies war Anlass für uns, unsere ausgiebigen Spaziergänge noch weiter auszuweiten und die bergischen Landschaften „abzuwandern“. Die perfekte Herausforderung für unseren Urlaub Zuhause!

Unsere Planung

Schnell wurde die Idee in die Tat umgesetzt. Mit analogen Stadtkarten sowie der Hilfe von einem Navi wurde die Remscheider Stadtgrenze innerhalb weniger Minuten in zehn Tagesetappen unterteilt. Jeden Tag zwischen 5-7 Kilometern waren das Ziel, um innerhalb von zehn Tagen die komplette Remscheider Stadtgrenze erkundet zu haben. Dabei gehörte auch die sorgfältige Planung unsere Start- und Endpunkte dazu, da wir uns zum Ziel gesetzt hatten, auf das Auto zu verzichten. Öffentliche Bus- und Bahnhöfe dienten daher stets als Zwischenstopp zwischen den Tagen.

Mit einer langen Liste an notwendigen Utensilien, wie z.B. Selfie-Stick, Blasenpflaster, Magnesium und Müsliriegeln war der Wanderrucksack schnell gepackt. Mit zwei Vaillant Plüschhasen und einem Remscheid-Magneten stand dem ersten Tag nun nichts mehr im Wege.

 Unsere Erfahrung

Mit freudigem Gesang, guter Laune und herrlichem Wetter startete Tag 1 mit 7 Kilometern. An der Stadtgrenze entlang zwischen Remscheid und Wuppertal wurden die ersten Erinnerungsfotos geschossen. Viel unberührte Natur, grüne Wiesen und Bäume machten bereits den ersten Urlaubstag zu einem wunderbaren Erlebnis. Beeindruckt von dem, was unsere Heimatstadt zu bieten hat, wanderten wir durch die Wälder des bergischen Landes, bis wir in Lüttringhausen ankamen.

Die Tage darauf durfte auch die Stärkung zwischendrin nicht fehlen. Entlang der Stadtgrenze zwischen Remscheid, Solingen und Wermelskirchen dienten uns regionale Erdbeeren als süßer Wegbegleiter.

Neben der landschaftlichen Vielfalt beeindruckte uns vor allem aber auch die bergische Kultur. Typische Baukunst sowie lokale Speisen durften wir aus einem anderen Blickwinkel neu entdecken.

Auch die zum Teil anstrengenden und steilen Streckenabschnitte machten uns als gebürtige bergische Mädels nichts aus.

„Der Weg zum Diederichs Aussichtstempel entlang der Müngstener Brücke und die sportliche Überfahrt auf der Schwebefähre waren mein persönliches Highlight. Vor allem der Ausblick auf die Wupper hat mich besonders inspiriert.“ bestätigt Anja.

Fakten im Überblick

  • Eine Idee
  • Zwei Freundinnen (und Arbeitskolleginnen) aus Remscheid und zwei Hasen
  • Zehn Tage
  • 60 Kilometer
  • Über 1.000 Bilder
  • Wälder, Wiesen, Talsperren und Flüsse

Unser Fazit

Am Ende unserer Wandertour können wir auf eine sehr coole Erfahrung in unserer Heimat zurückblicken. Mit viel Bewegung, frischer Luft und guter Laune haben wir diesen besonderen Urlaub, der ursprünglich als Fernreise geplant war, sehr genossen. Unser Resümee ist daher: es muss nicht immer eine lange Reise sein, um neues zu entdecken. Auch die nächste Herausforderung steht schon in den Startlöchern: der Remscheider Röntgenlauf 2021.

Habt Ihr Eure Heimatstadt schon erkundet? Wart Ihr schon mal Gast in der eigenen Stadt? Was habt Ihr für Erfahrungen und Entdeckungen gemacht? Teilt Eure Geschichte gerne in den Kommentaren.

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