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Earth Overshoot Day 2020

 

Noch 133 Tage bis zum Jahreswechsel. Doch wir als Menschheit haben bereits am 22. August alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren und nachhaltig zur Verfügung stellen kann. Doch es gibt Hoffnung. Im Vergleich zu 2019 haben wir den Erdüberlastungstag drei Wochen später erreicht. Was steckt dahinter?

Ihr habt es vermutlich schon geahnt – die weltweiten COVID-19-Quarantänen haben unseren ökologischen Fußabdruck in diesem Jahr um 9,3 % geschrumpft. Der reduzierte Holzverbrauch und die verringerten CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas, Kerosin oder Kohle sind die beiden Hauptgründe für die Trendwende.

Doch ist die Trendwende dauerhaft? Nur, wenn Du und ich am Ball bleiben

Keine Frage, die Viruspandemie verursacht Einschränkungen und Verzicht. Aber sie zeigt uns auch, dass Veränderung möglich ist. Regierungen haben schnell gehandelt, Vorschriften zum Wohle unserer Gesundheit erlassen. Und wir spüren jeden Tag, wie sehr es doch auf das Verhalten des Einzelnen ankommt. Darauf, ob ich eine Maske trage, Abstand halte, von zuhause aus arbeite oder mich in ein Flugzeug setze, um Kollegen zu treffen oder eine Veranstaltung zu besuchen. Und genau so, wie Du und ich die Verbreitung des Virus beeinflussen, beeinflussen wir auch den Verbrauch unserer ökologischen Ressourcen.

Seit 1970 hat die Menschheit den Earth Overshoot Day tendenziell jedes Jahr früher erreicht: zunächst deutlich gegen Ende des Jahres, 2019 Ende Juli. 2020 haben wir ihn drei Wochen später erreicht – am 22. August. Let’s #movethedate  

Wenn nicht jetzt, wann dann? Aktuell verbrauchen wir auf der Erde 60 % mehr als das, was unser Planet erneuern kann – oder so viel, als ob wir auf 1,6 Erden leben würden. Was können wir tun, um das ökologische Defizit zu stoppen und das Datum zu verschieben? In den Bereichen Energie, Ernährung und Umweltschutz haben wir die größten Chancen, zukunftsorientiert zu handeln:

+ 12 Tage: Alternative Transportmöglichkeiten nutzen
Wenn wir 50 Prozent weniger Auto und 30 Prozent weniger mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und stattdessen Radfahren oder zu Fuß gehen würden, könnten wir den Overshoot Day um 12 Tage verschieben.

+ 5 Tage: Unsere Ernährung überdenken
Wenn wir weltweit 50 Prozent weniger Fleisch essen und dafür mehr Pflanzen, würden wir den Überlastungstag um 5 Tage verschieben.

+ 11 Tage: Weniger Lebensmittel wegschmeißen
Die Menge der verschwendeten Lebensmittel macht ca. 9 Prozent unseres weltweiten ökologischen Fußabdrucks aus. Die Halbierung dieser Verschwendung würde den Erdüberlastungstag um 11 Tage verschieben.

+ 8 Tage: Bäume und naturnahe Gärten pflanzen
350 Millionen Hektar wiederaufgeforsteter Wald würden den Overshoot Day um 8 Tage verschieben. Aber auch ein naturnaher Garten kommt der Umwelt zugute.

Quelle: www.wwf.de/earth-overshoot-day

 

Was tut Vaillant?

Der Heizungshersteller Vaillant sorgt für ein besseres Klima – zuhause bei Euch und in der Umwelt. Denn seit 2011 gibt es das Nachhaltigkeitsprogramm S.E.E.D.S. im Unternehmen. Die Abkürzung steht für Sustainability in Environment, Employees, Development & Products and Society – also für Nachhaltigkeit in den Bereichen Umwelt, Mitarbeiter, Entwicklung & Produkte und Gesellschaft. Diese Nachhaltigkeit will das Familienunternehmen durch Maßnahmen in allen Bereichen erzielen: Von Planung und Entwicklung über Einkauf, Vertrieb, Produktion und Gebrauch bis hin zu Service und Recycling setzen sich die Mitarbeiter für die Umsetzung von S.E.E.D.S. ein – mit Erfolg.

Umwelt

Ihre Umweltziele bis 2020 hat die Vaillant Group bereits vollständig erreicht: Weniger Energie- und Wasserverbrauch sowie weniger Müllaufkommen haben es möglich gemacht.

Vaillant hat seinen Energieverbrauch von 77,3 kWh/hmi im Jahr 2010 auf 54,3 kWh/hmi im Jahr 2020 senken können.

Der Gesamtverbrauch von Strom, Öl und Gas an den Fertigungs- und Entwicklungsstandorten konnte durch Einführung des Umweltmanagementsystems initial gesenkt werden. Der folgende leichte Anstieg in absoluten Zahlen resultiert aus gestiegenen Fertigungskapazitäten. In Bezug auf die Fertigungsminuten in der Produktion konnte sich die Vaillant Group jedoch weiter verbessern.

 

Vaillant hat seine CO2-Emissionen von 46,6 kg/hmi im Jahr 2010 auf 33,2 kg/hmi im Jahr 2020 senken können.

Bei der Ermittlung der CO2-Emissionen berücksichtigt die Vaillant Group nicht nur die Strom-, Öl- und Gasverbräuche an den Fertigungs- und Entwicklungsstandorten, sondern auch die durch Logistikprozesse, Flugreisen von Mitarbeitern und die Fahrzeugflotte verursachten Kraftstoffverbräuche.

 

Vaillant hat seinen Wasserverbrauch von 325 l/hmi im Jahr 2010 auf 132 l/hmi im Jahr 2018 senken können und somit eine Einsparung von 59 % erzielt.Über die Jahre ist der Wasserverbrauch an den Fertigungs- und Entwicklungsstandorten der Vaillant Group deutlich gesunken, so dass das Einsparungsziel 2016 von ursprünglich -25 Prozent auf -50 Prozent angepasst werden konnte. Und auch das neue Einsparungsziel wurde bereits erreicht – im Jahr 2018.

 

Vaillant hat seine Abfallerzeugung von 7,46 kg/hmi im Jahr 2010 auf 5,89 kg/hmi im Jahr 2020 senken können.

Materialabfälle machen rund 60 Prozent des Abfallaufkommens an allen Fertigungs- und Entwicklungsstandorten aus. Der Rest ist größtenteils Verpackungsabfall. Insgesamt blieb das Abfallaufkommen trotz erhöhter Fertigungskapazität nahezu konstant. Schaut man auf die Fertigungsminuten, hat Vaillant sein 2020-Ziel erreicht.

Weitere interessante Infos zu den Inhalten, Maßnahmen und Zielen von S.E.E.D.S. findet Ihr auf www.vaillant-group.com.

Was ist der ökologische Fußabdruck der Menschheit?

Der ökologische Fußabdruck ist die umfassendste Bilanzierungsmetrik für biologische Ressourcen, die es gibt. Sie summiert alle Ansprüche der Menschen an biologisch produktive Flächen, die im Wettbewerb um diese Flächen stehen. Das beinhaltet: Nahrung, Holz, Fasern, Absorption von CO2 und den Platz für Straßen und Städte. Aktuell machen die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe 60 Prozent des ökologischen Fußabdrucks der Menschheit aus. Den Großteil davon verbrennen wir, um Wohnwärme und Warmwasser zu erzeugen. Wenn Du also über eine neue Heizung nachdenkst, dann am besten über eine, die sehr viel erneuerbare Energien nutzt. Also zum Beispiel eine Wärmepumpe oder eine Hybridheizung  eines nachhaltigen Herstellers wie Vaillant. #movethedate

 Wer organisiert den Earth Overshoot Day?

Organisator ist das Global Footprint Network, eine Nachhaltigkeitsorganisation, die der Welt hilft, innerhalb der Möglichkeiten der Erde zu leben und auf den Klimawandel zu reagieren. Seit 2003 arbeiten das Global Footprint Network mit mehr als 50 Ländern, 30 Städten und 70 globalen Partnern zusammen, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu liefern, die zu wirkungsvollen Politik- und Investitionsentscheidungen führen. Gemeinsam baut das Netzwerk eine Zukunft, in der wir alle innerhalb der Grenzen unseres einen Planeten leben und wachsen können. Weitere Infos auf www.footprintnetwork.org.

Fazit: Die Zukunft der Erde liegt in unseren Händen – und wir alle, jeder einzelne von uns, hat die Wirkkraft, sie zu gestalten. Packen wir es an: #movethedate. Togehter. Now.

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