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Die sieben größten Heizmythen – entkräftet!

 

Die Heizung bei der Rückkehr voll aufdrehen? Bitte nicht! Aber ganz runter, bevor die Tür ins Schloss fällt, oder? Ebenso wenig! Obwohl täglich millionenfach praktiziert, ist so manche Heiztaktik schlichtweg die falsche. 21 grad klärt auf über die sieben populärsten Heizmythen.

Mythos 1: Am Strom kann ich am meisten sparen.

Falsch. Der größte Posten im Bereich Energie ist die Heizung. Auf das Erwärmen der Räume und des Wassers entfallen im Schnitt drei Viertel der Energie eines Haushalts. Daher ist hier auch das Einsparpotenzial am größten. Durch moderne Heiztechnologie und eine einfache Faustregel: Schon wenn Ihr Euch mit einem Grad Zimmertemperatur weniger begnügt, spart Ihr sechs Prozent Energie ein.

Mythos 2: Jeder Raum gehört auf dieselbe Temperatur geregelt.

21 Grad ist die Temperatur, bei der sich der Mensch am wohlsten fühlt. Wer deshalb glaubt, jeden Raum auf diese Gradzahl bringen zu müssen, liegt jedoch falsch. Im Flur tun es auch 15 bis 18 Grad, Grund ist die kürzere Verweildauer. In der Küche spenden Herd und Kühlschrank Wärme. Hier langen deshalb 18 bis 20 Grad auf dem Thermostat. Auch im Schlafzimmer genügen meist schon 17 Grad. Zu frisch sollte es hier allerdings nicht sein, um Schimmelbildung zu vermeiden. An kühlen Außenwänden schlägt sich Feuchtigkeit nämlich besonders gern nieder. Im Bad sind Werte zwischen 20 und 23 Grad optimal. Übrigens: Ein guter Kompromiss aus Abkühlen-Lassen und Nicht-zu-stark-Abkühlen-Lassen liegt darin, nachts in den Wohn- und Arbeitsräumen vier bis fünf Grad von der Heizung zu nehmen. Und das regelt Ihr wie folgt: Wenn Ihr das Thermostatventil auf 1 dreht, ist die Vorlauftemperatur des Heizwassers, das den Heizkörper durchströmt so warm, dass der Raum auf ca. 12 °C aufgeheizt wird. Dreht Ihr das Thermostatventil auf Stufe 2, wird der Raum durch den Heizkörper und die Vorlauftemperatur des Heizwassers auf ca. 16 °C geheizt. Dreht Ihr das Thermostat auf Stufe 3, wohnt Ihr ca. in wohligen 20 °C, auf Stufe 4 ca. in kuscheligen 24 °C. Dreht Ihr das Thermostatventil am Heizkörper auf Stufe 5, ist die Vorlauftemperatur des Heizwassers so heiß, dass ich Euer Raum auf ca. 28 °C erwärmt.

Mythos 3: Dem Heizkörper am besten ordentlich einheizen, damit es schnell warm wird.

Auf Anschlag aufdrehen, damit es schnell warm wird – den Fehler begehen viele. Dabei arbeitet ein Heizkörper auf Stufe 2 genauso schnell wie auf Stufe 5. Die Einheiten auf dem Thermostat sind nämlich keinerlei Ausdruck irgendeiner Form von Geschwindigkeit. Vielmehr stehen sie allein für den Wert, der am Ende des Heiz-Prozesses erreicht worden sein soll, wie zuvor erläutert. Wenn Ihr gleich mit Bedacht heizt, spart Ihr also nicht nur Geld ein, sondern Euch auch den erneuten Gang zum Heizkörper: Das Gerät beendet seine Arbeit von allein, sobald es die gewünschte Temperatur erreicht hat, und muss nicht wieder heruntergeregelt werden.

Mythos 4: Ein Heizkörper beheizt am besten mehrere Räume mit.

Grundsätzlich ist es zwar möglich, mit der Heizenergie eines Raumes auch andere Zimmer zu versorgen. Es ist aber nicht sinnvoll. Denn ein Heizkörper ist nur für jeweils einen Raum ausgelegt. Zudem verlangen unterschiedliche Räume unterschiedliche Idealtemperaturen. Entsprechend fahrlässig wäre es, sämtliche Türen offenstehen und die Wärme unkontrolliert ausströmen zu lassen. Ein weiteres Gegenargument: Warme Luft, die in einen kälteren Raum zieht, hat erhöhte Luftfeuchtigkeit im Gepäck. Kühlt diese Luft ab, droht sich die Feuchtigkeit den Weg in die Wände zu suchen und dort Schimmel zu bilden.

Mythos 5: Wer das Haus verlässt, dreht die Heizung am besten komplett herunter.

Bitte nicht. Wenn Ihr die Heizung komplett abdreht, zahlt Ihr später drauf. Denn das Erwärmen eines ausgekühlten Raumes kostet auf Dauer mehr, als diesen durchgehend auf kleiner Flamme zu beheizen. Außerdem befördern kalte Wände Schimmelbildung und gehen zu Lasten der Bausubstanz. Daher: Mindestens 15 Grad sollten es immer und überall sein – selbst, wenn es für zwei Wochen in den Urlaub geht. Wenn Ihr das Thermostat auf das * (Sternchen) dreht, ist die Vorlauftemperatur des Heizwassers lediglich so warm, dass der Frostschutz sichergestellt ist – durch ca. 5 °C Raumtemperatur.

Mythos 6: Regenerative Energien sind nur etwas fürs gute Gewissen.

Wärmepumpe, Solaranlage & Co. sind nicht nur von ideellem Wert, sondern auch von finanziellem: Wenn Ihr auf alternative Heizsysteme setzt, spart Ihr langfristig eine beträchtliche Summe Energie ein – und damit auch Kosten. Dabei sind die Förderbedingungen aufgrund der aktuellen Gesetzeslage attraktiver denn je. Wer beispielsweise im Neubau eine Sole/Wasser Wärmepumpe von Vaillant mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher kombiniert, erhält einen zinsgünstigen Kredit von 100.000 Euro und einen Tilgungszuschuss von bis zu 15.000 Euro. Für detaillierte Berechnungen zieht Ihr am besten einen Experten hinzu.

Mythos 7: Sanieren lohnt energetisch nicht.

Stimmt nicht. Denn mit den richtigen Maßnahmen lässt sich der Energieaufwand, der in einem unsanierten Altbau anfällt, erheblich reduzieren. Daher fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die energieeffiziente Sanierung.

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20 Kommentare

Jens

Erklärung zu Mythos 3 stimmt nicht aus thermodynamischer Sicht. Es geht ja nicht um die Temperatur nah am Heizkörper sondern an den meisten Punkten im Raum. Stichwort Temperaturgradient.

moritz

Guten Tag Jens,
Es fließt die selbe Vorlauf Temperatur und den Heizkörper, egal auf welche Stellung das Ventil gestellt wird. Der unterschied ist die Temperatur bei der das Ventil wieder schließt. Der Raum wird als kurzfristig zu weit aufgeheizt und es muss denn wieder nachgeregelt werden. Bessere den Thermostaten einfach gleich seine arbeit machen lassen

Thilo

Zu Mythos 5: „…Denn das Erwärmen eines ausgekühlten Raumes kostet auf Dauer mehr, als diesen durchgehend auf kleiner Flamme zu beheizen.“

Das halte ich für einen Mythos!!!!!
Schimmelbildung ist sicherlich ein Argument, aber der Satz da oben ist schlichtweg falsch!

Steffen

Thilo liegt falsch.
Nehmen wir das Beispiel mit dem Auto
Um es zum rollen zu bringen, muss das Losbrechmoment überwunden werden. Das kostet vielmehr Energie, als ein rollendes Auto am rollen zu halten.
Ist die Bude kalt, und damit sind auch die Wände gemeint, welche sonst einen hohen Teil an Wärme speichern, muss auch diese erst aufgeheizt werden, dieser Prozess dauert sehr lang, je nach Temperatur bis zu 5 Tage. Dass das Energie braucht, sollte wohl klar sein
Die SchimmelBildung entsteht durch Feuchtigkeit und Luftstillstand. Eine Heizung sorgt für Zirkulation, was dafür sorgt, dass ein ständiger Austausch der Luftfeuchtigkeit stattfindet und NestBildung vermieden wird. ergo – kein Schimmel

Thilo

Danke für die Belehrung über das Losbrechmoment, das hat aber leider rein gar nichts mit Wärmeübertragung zu tun. Mythos 5 ist und bleibt falsch.

Und um bei dem unpassenden Beispiel von Steffen mit dem Auto zu bleiben, wäre dieser Vergleich hier treffender:
Ich stelle mein Auto ab, lasse aber den Motor laufen damit dieser nicht kalt wird und mir beim Kaltstart später zu viel Benzin frisst.
Macht keiner, ist nämlich Blödsinn und das weiß jeder.

Andreas l.

Hallo Thilo,
man kann errechnen, wieviel Energie man benötigt, um z.b. x cm Mauerwerk zu erwärmen.
Wenn man das mit dem Energiegehalt von Brennstoffen vergleicht, abzüglich der Verluste von den Thermen etc., wird wiederum der Mythos wiederlegt.

Tut mir leid, aber Vaillant hat hier wohl Recht… 😉
Gruß
Andreas

Thomas

Guten Tag,
Als studierter Physiker muss ich mich einmischen. Der Nutzer Thilo hat recht. Zwar dauert es lange, einen abgekühlten Raum wieder aufzuwärmen, das ist korrekt. Aber um ihn auf Temperatur zu halten, braucht es noch mehr Energie.
Deutlich wird dies, wenn man den Wärmefluss nach außen betrachtet. Ein perfekt dichtes Haus kühlt vor allem durch Wärmeleitung ab (Strahlungsanteil ist gering, Konvektion tritt wegen der dichten Hülle nicht auf). Der Wärmefluss ist dann proportional zur Temperaturdifferenz. Beispielsweise draußen -10°, drinnen +-0° (Abwärme Elektrogeräte und Sonnenstrahlung heizen soweit).
Wird das Haus auf +15 oder +20° gehalten, so ist der Wärmefluss 2,5-3 mal größer. Das kalte Haus spart also Heizenergie, siehe Tipp 1.
Eine anroll Energie des Hauses gibt es hingegen nicht, nur eine thermische Masse. Die gibt beim abkühlen exakt gleich viel Wärmeenergie ab, wie beim wieder aufheizen verbraucht wird (spezifischer wärmekoeffizient * Masse * Temperaturdifferenz).
Warum rät Valiant mit einem nicht stichhaltigen Argument, aber trotzdem zurecht, davon ab, daß Haus abkühlen zu lassen?
Die Antworten lauten Schimmel, Frostsprengung und Komfort. Im kalten Raum wird das Wasser auskondensieren und Schimmel verursachen (noch ein Punkt für Thilo). Wasserleitungen bersten, sobald das enthaltene Wasser friert. Und egal, wie energieeffizient es sein mag, niemand will tagelang heizen müssen, bis Wände und Boden wieder warm sind.

Thilo

So und nicht anders ist es!
Danke Thomas!

21 grad Redaktion

Hallo zusammen,
vielen Dank für Eure Kommentare. Zwei Punkte werden besonders diskutiert, zu denen wir uns gern noch einmal äußern:

Der Mythos 3 beschäftigt sich lediglich mit der Einstellung des Thermostatkopfes, nicht mit der Vorlauftemperatur des Heizwassers, wenn es den Heizkörper erreicht. Die Vorlauftemperatur des Systems wird anhand der Heizkurve ermittelt und ist immer gleich,
egal ob der Thermostatkopf auf Stellung 3 oder Stellung 5 steht. Das heißt: Das Thermostatventil misst ständig die Raumtemperatur über einen Raumluftfühler und regelt dadurch die Durchflussmenge. Wenn Ihr das Heizkörperventil also voll aufdreht, dann heizt Ihr nicht schneller sondern nur länger, da die gewünschte Raumtemperatur bei der Einstellung 5 höher ist als bei der Einstellung 3.

Bei Mythos 5 können wir differenzieren: In der Regel lohnt sich das Herunterfahren nicht, es gibt aber auch Ausnahmen abhängig von der Gebäudehülle und dem Heizsystem. Es gilt generell: Wird die Temperatur abgesenkt, kühlen sich auch die Bauteile der thermischen Gebäudehülle langsam bis auf Absenktemperatur ab. Einmal abgekühlt, muss die Heizung mehr leisten, da sie nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die Temperatur der Bauteile wieder aufheizen muss. Damit dauert es auch länger, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Im Neubau ist diese Absenkung gleich 0. Selbst wenn die Heizung mehrere Stunden komplett ausfällt, kann sie nicht spürbar abkühlen. In einem schlecht gedämmten Altbau dagegen sinkt die Temperatur stärker ab. Hier greift dann das Aufheizen der Speichermasse. Das bedeutet: Speziell in einem schlecht gedämmten Haus solltet Ihr darauf achten, dass die Temperatur nicht unter ein Niveau abrutscht und sich Kondenswasser an den Wänden niederschlägt und zu Schimmelbildung führt.

Viele Grüße,
Euer 21 grad Team

Ralf

Guten Tag, warum heißt das Team „21 grad Team“? Warum wurde die 21 gewählt? Danke für Info.

21 grad Redaktion

Hallo Ralf,

vielen Dank für Deinen Kommentar.

21 grad ist die Temperatur, bei der sich Menschen besonders wohlfühlen.
Auch unsere Themen in diesem Blog haben einen Wohlfühlfaktor. Deswegen haben wir uns für den Namen 21 grad entschieden.

Viele Grüße
Dein 21 grad Team

Nils

Hallo, zur Mythos 5: Der Eintrag von Thomas vom 18.07.2017 sowie der Kommentar zu Mythos 1 bringen es auf dem Punkt. Wärmeverlust entsteht immer aus dem Delta zwischen Innentemperatur zu Außentemperatur. ist dieses Delta „0“ existiert kein Wärmeverlust. Von daher gilt für mich die Regel: Ist man etwas länger nicht im Hause die Therme immer auf Frostschutz stellen bzw. die Heizkörper auf „Stern“ herunterstellen. Mit dieser Maßnahme werden negative Begleiterscheinungen verhindert.

Knufdi

Hallo!
Ich glaube, bei der Diskussion hier wurde bisher der thermodynamische Aspekt der Verdunstungskälte und in der Umkehrung, die Kondensationswärme der Luftfeuchtigkeit im Mauerwerk vergessen. Je weiter sich der Raum nachts abkühlt, desto weiter wandert der Kondensationspunkt der Feuchtigkeit ins Rauminnere und es entsteht Wärme (Kondensationswärme) im Mauerwerk, zu einem Zeitpunkt wenn der Raum unbewohnt ist und was letztendlich zu einem höheren thermischen Verlust nach aussen führt. Beim Wiedererwärmen der Wände muss diese Feuchtigkeit wieder in gasförmigen Zustand überführt werden (Verdunstungskälte), was nicht unerhebliche Energie aus dem Rauminneren kostet, zu einem Zeitpunkt wenn der Raum bewohnt wird.

Dominik

Hallo Knufdi,

vielen Dank für Deinen Nachtrag! Du hast recht, diesen Effekt gilt es insbesondere bei sehr alten Gebäuden zu berücksichtigen. Bei neueren kommt er nicht mehr so stark zum tragen.

Liebe Grüße
Dominik vom 21 grad Team

Mehmet Özsarik

meine Tochter brauchte eine Info wo sich zu Hause die Temperatur ändert diese Seite hat ihr ein wenig geholfen doch konnte sie die Aufgabe nicht vervollständigen

Der Thermostat

Was für ein Schwachsinn @ Mythos #3…..
Nur ein Beispiel:
Ich habe im Raum 15°C und hätte gerne 23°C. Stelle ich das Thermostat auf Stufe 2 (wie im Text erwähnt), dann erreiche ich 1. die 23°C mal so überhaupt gar nicht und 2. – falls ich doch auf Stufe 4 gedreht haben sollte – schließt sich das Thermostat ja nicht bei exakt 23°C und die Heizung wird auch nicht schlagartig kalt!! Die Herunterregelung des Durchflusses passiert schon bei weniger als 23°C, da die Temperaturfühler des Thermostats ja die direkte Umgebungsluft (also sehr nah an der Heizung) misst. Heißt: Drehe ich die Heizung gleich auf 5, muss ich zwar ein mal mehr Laufen (oh je, oh je, die fetten Menschen in dieser Überflusswohlstandsgesellschaft sind sich selbst dafür zu schade….), habe dafür aber eine durchgehend heiße Heizung. Ob es nach dem Herunterdrehen des Thermostats der Heizung 23,3°C im Raum sind oder 22,8°C spielt in meinen Augen überhaupt gar keine Rolle! Aber die Zeit, bis zum Erreichen der (durchschnittlich) 23°C ist auf jeden Fall kürzer (!!!), da die Heizung eben durchgängig heiß ist und der Durchfluss nicht schon zeitlich etwas vorher durch das Thermostat heruntergeregelt wird.

Bei Mythos #3 spielt der finanzielle Aspekt keine Rolle, denn es wurde ausschließlich von der Schnelligkeit der Temperaturerhöhung gesprochen: „Mythos 3: Dem Heizkörper am besten ordentlich einheizen, damit es schnell warm wird. Auf Anschlag aufdrehen, damit es schnell warm wird….“

Der Satz „Wenn Ihr gleich mit Bedacht heizt, spart Ihr also nicht nur Geld ein, sondern Euch auch den erneuten Gang zum Heizkörper“ ist also in mehrerlei Hinsicht schwierig zum Mythos #3! Den Extragang zum Heizkörper habe ich oben schon in Klammern angesprochen, aber die Erwähnung des Faktors Geld hat hier halt nix zu suchen.
Dass man mehr Geld ausgibt, wenn man mehr heizt – im Vergleich zu weniger heizen – ist wohl jedem 1. Klasseschüler bewusst. Erst nur vermeintlich ein Thema ansprechen (Schnelligkeit der Temperaturerhöhung) und auf einmal ein anderes Thema ins Spiel bringen (Geldfaktor) sind halt 2 Paar Schuhe.

Marc

Zu Mythos 5: Die Schimmelbeseitigung und neue Möbel kosten ja auch Geld, insofern kostet Heizung abschalten auf Dauer möglicherweise tatsächlich mehr 🙂
Ohne mich in Thermodynamik oder Physik gut auszukennen glaube ich aber an folgendes: Wenn die Nachtabsenkung Energie spart dann spart auch eine mehrere-Tage-Absenkung Energie, da meines Erachtens die gleichem Wirkmechanismen greifen sollten, es sei denn es gäbe ab einer bestimten Absenkungszeit oder Absenkungstemperatur eine Umkehrung des Wirkprinzips. Die alternierenden Temperaturschwankungen Tag/Nacht bei mehrtätiger Abwesenheit und die eventuellen Solargweinne sollten m.E. das Prinzip auch nicht umkehren. Bringt hingegen eine Nachtabsenkung keine Einsparung dAnn wohl auch nicht eine Urlaubsauskühlung.

NinjaWalross

Hallo 21grad Redaktion,
Mythos 5 beschäftigt mich schon eine Weile und zum Glück habe ich diese Seite gefunden.
Ich bin auch der Meinung, dass Thilo und Thomas recht haben und bezüglich euren Kommentar vom 31.07.2017: Es kühlen sich die Bauteile der thermischen Gebäudehülle doch die ganze Zeit ab bzw. geben Wärme ab, die meine Heizung die ganze Zeit nachliefern muss. Also würde ich sie doch bei Abwesenheit lieber so lange abkühlen lassen bis sie auf Außentemperatur fällt und ich in der Zeit keine Heizkosten habe.

Beim allgemeinen Argument der kodensierenden Feuchtigkeit und dem folgenden Schimmel stimme ich aber definitiv zu.

Bojo

mit 2 Pullovern, Hausschuhen und überhaupt komplett an gezogen, mögen sich ja einige Menschen bei 21 Grad Celsius wohl fühlen, aber doch nicht ernsthaft in seinem Wohnzimmer wo man lebt und möglicherweise auch mal ohne Pullover sitzen will.
Also unter mind. 24 Grad Celsius ist alles zu kalt auf Dauer…

NinjaWalross

Bei mehr als 20 °C habe ich (im übertragenen Sinn) das Gefühl die Bude fängt gleich an zu brennen. haha

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