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Heizungsoptimierung: Gefördert macht’s doppelt so viel Freude!

 

Wer jetzt seine Heizung optimiert, spart Energie, gewinnt Komfort – und wird umfassend bezuschusst: Der Staat übernimmt 30 % der Investitionskosten für einen Pumpentausch und einen hydraulischen Abgleich.

Pumpentausch – bis zu 76 % Stromersparnis

Schnell gemacht – und lohnenswert – ist der Austausch veralteter einstufiger Heizungspumpen gegen moderne Hocheffizienzpumpen. Ungeregelte, ineffiziente Heizungspumpen schicken das Wasser stets mit voller Leistung durch das Rohrnetz, auch wenn die Heizungsventile geschlossen sind. Das kostet viel Strom. Dagegen wendet die Hocheffizienzpumpe durch ihre elektronische Drehzahlregelung niemals mehr Kraft auf als nötig – und verbraucht so bis zu 76 Prozent weniger Strom als ihre veraltete Schwester.

Tipp: Wer seine Pumpe tauscht, lässt am besten auch gleich die Qualität des Heizungswassers prüfen! Verschmutztes Wasser kann nämlich die Pumpe schädigen und ihre Lebensdauer verkürzen. Wenn ihr wissen möchtet für welche Vaillant Geräte es ein Effizienz Upgrade mit der Hocheffizienzpumpe gibt, findet ihr hier weitere Informationen.

Hydraulischer Abgleich – bis zu 15 % Heizkostenersparnis

Die Heizkörper gluckern oder werden nicht richtig warm? Höchste Zeit, die Heizung genauer unter die Lupe zu nehmen, die Heizkosten zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen. Und das ganz ohne bauliche Änderungen – allein durch die Optimierung des bestehenden Systems mittels hydraulischem Abgleich. Er sorgt dafür, dass die Wärme im Haus gleichmäßig verteilt wird. Das spart zum Beispiel in einem Einfamilienhaus mit 125 m²  Wohnfläche mindestens 100 Euro Heizkosten jährlich und kann sich so schon nach dreieinhalb Jahren amortisieren. Fördermittel noch nicht einkalkuliert! Alles Wissenswerte zum hydraulischen Abgleich erfahrt Ihr hier.

Förderprogramm „Heizungsoptimierung“ – die Rahmenbedingungen

Mit dem Programm „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ fördert der Staat seit 1. August 2016 Privatpersonen, Unternehmer und Kommunen, die ihre Heizung optimieren lassen: Er übernimmt 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten – maximal aber 25.000 Euro. Diese Förderung gilt für den Austausch veralteter und die Installation von besonders effizienten Heizungspumpen (Umwälzpumpen) und Warmwasserzirkulationspumpen, wenn sie durch einen Fachbetrieb ausgeführt wird. Und wenn die Heizsysteme mindestens bereits zwei Jahre im Gebäude installiert sind.

Darüber hinaus fördert der Staat nicht nur den hydraulischen Abgleich selbst, sondern auch die Anschaffung und professionelle Installation von voreinstellbaren Thermostatventilen, Einzelraumtemperaturreglern, Strangventilen, Technik zur Volumenstromregelung, separater Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Benutzerinterfaces, Pufferspeichern sowie die optimale Einstellung der Heizkurve.

Das Antragsverfahren – erst registrieren, dann optimieren

Wer das Programm „Heizungsoptimierung“ nutzen möchte, muss sich zunächst beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit seinen persönlichen Daten registrieren: www.bafa.de. Nun kann die Maßnahme durchgeführt werden. Bis zu sechs Monate nach der Registrierung können dann an gleicher Stelle alle für die Antragsstellung relevanten Daten eingegeben werden. Dabei wird ein Formular erzeugt, das ausgedruckt, unterschrieben und zusammen mit der Fachhandwerkerrechnung an das BAFA übermittelt wird. Dies prüft die Unterlagen und verschickt den Zuwendungsbescheid.

Achtung: Für die geförderten Maßnahmen dürfen keine öffentlichen Mittel aus anderen Förderprogrammen in Anspruch genommen werden. Die Kombination mit einer Steuerermäßigung für Handwerksleistungen nach § 35a Einkommensteuergesetz ist nicht möglich.

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2 Kommentare

Hubert

Das hört sich alles gut und schön an wenn ich aber den ganzen Förderdschungel erst durchlaufen muss und dann auch noch die Kosten und vor allen Dingen die Zeit rechne bis der Antrag bewilligt wird frage ich mich was das überhaupt soll. Hier wird mit einem Programm geworben „Mit dem Programm „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ fördert der Staat seit 1. August 2016 Privatpersonen“ mehr alls lächerlich – wer weiß denn wenn die Anlage schon 20 Jahre und älter ist wielang die Heizkreise der Fußbodenheizung sind ??? – Heizungsbauer bestätigen das dies nicht bei vorhandenen Anlagen nicht möglich ist. Und wer hat diese Angaben schon ?

Dominik

Hallo Hubert,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Du hast recht, natürlich sollte die Beantragung von Förderung immer möglichst einfach, verständlich und wenig umständlich sein. Hier ist es sicherlich sinnvoll einmal direkt an die Fördermittelgeber heranzutreten und auf Kritikpunkte hinzuweisen. Vielleicht nutzt hierfür mal die Kontaktseite des der BAFA unter http://www.bafa.de/bafa/de/kontakt/index.jsp.

Liebe Grüße
Dominik vom 21 grad Team

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