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Heizkosten zu hoch? co2online hat verglichen.

 

Der Jahreswechsel wird für manche Mieter und Hausbesitzer eine unerfreuliche „Überraschung“ bringen: Für das Abrechnungsjahr 2019 müssen die Verbraucher teilweise mit deutlich gestiegenen Heizkosten rechnen. Das meldet die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online. Um das künftig zu verhindern, sollte man über einen Umstieg auf erneuerbare Energien nachdenken, empfehlen die Spezialisten.

Welche Heizkosten sind normal?

Um festzustellen, wie sich die Heizkosten entwickelt haben, wertete co2online über 147.000 Datensätze von Häusern mit Zentralheizung aus. Dann wurde ausgerechnet, wie viel Heizkosten im Jahr 2020 für eine 70 Quadratmeter große Wohnung im Durchschnitt normal sind. Im Durchschnitt lagen die Heizkosten für eine mit Erdgas beheizte 70 m²-Musterwohnung zum Beispiel bei 720 Euro.

Die Grafik zeigt die Kostenentwicklung beim Heizen mit Fernwärme, Heizöl, Wärmepumpe, Erdgas und Holzpellets.)

Wie teuer – oder mit Gas kostengünstig – das Heizen einer 70 m² großen Wohnung ist, hat co2online schon seit 2005 festgehalten.

Aber: Das ist nur der Durchschnittswert für Wohnungen beispielsweise mit Gas-Brennwertheizung. Ansonsten variiert der Betrag je nach Art des Energieträgers nämlich ganz beträchtlich. Und zwar unabhängig davon, dass Gas, Öl, Fernwärme und der Strom für Wärmepumpen allgemein teurer geworden sind: Laut co2online kostet die Beheizung der Musterwohnung mit Heizöl zum Beispiel 855 Euro. Also über 130 Euro mehr, das sind etwa zehn Euro pro Monat.

Fernwärme war mit 890 Euro sogar noch teurer! Trotz höherer Stromkosten lagen fast genau am Durchschnittswert hingegen im Übrigen auch die Wohnungen, bei denen eine Wärmepumpe zum Einsatz kam. Hier sind es nur 735 Euro Heizkosten, also ähnlich kostengünstig wie bei Erdgas.

Weil die Gas-Preise perspektivisch stabil bleiben, wird der Referenzwert von 720 Euro für Gas-beheizte Wohnungen wohl auch im kommenden Jahr so bleiben, schätzt co2online. Bei Wärmepumpen ist durch höhere Stromkosten allerdings mit einem Preisanstieg von etwa 4 Prozent zu rechnen, wenn kein dezentral vor Ort selbst erzeugter Strom genutzt wird.

Wie spart man Heizkosten?

Die Karikatur zeigt einen frierenden Mann, der auf einer Heizung sitzt und sieht, wie Geld durch den Schornstein entweicht.

Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr Geld durch den Schornstein heizt: Sprecht doch mal mit eurem Vermieter über den Einbau einer „grünen“ Heizung. Dafür gibt es richtig attraktive Förderung!

Wer im kommenden Jahr Heizkosten sparen möchte, sollte ohnehin auf erneuerbare Energien setzen, bestätigt auch co2online. Denn ab 2021 sparen Hausbesitzer, die auf nicht fossile Brennstoffe setzen, den CO2-Preis. Der beträgt zunächst „nur“ 25 Euro pro Tonne CO2-Ausstoß, steigt aber bis 2026 auf bis zu 65 Euro an. Investitionen beispielsweise in eine Wärmepumpe mit PV-Unterstützung rechnen sich also umso mehr, je eher sie in Angriff genommen werden.

Eine weitere Möglichkeit, Heizkosten zu sparen, sind energetisch Sanierungen. Dabei lohnt sich durchaus ein Gespräch mit dem Vermieter, rät co2online: „Sanierungen sollten warmmietenneutral erfolgen, um die Mieter nicht zusätzlich zu belasten.“

Wie hoch sind meine Heizkosten im Vergleich?

Wenn euch also eure Heizkostenabrechnung (zu) hoch erscheint: Sprecht doch einfach euren Vermieter mal an und macht ihn auf die Möglichkeiten aufmerksam, die der Umstieg auf eine „grüne“ Heizung finanziell und ökologisch bringt. Super Argumente für solch ein Gespräch findet ihr übrigens hier beim Vaillant Fördergeldservice. Da gibt es eine ganz individuelle Fördergeld-Beratung. Und das Schönste ist: Fragen kostet ja nichts. Ganz im Gegenteil, denn am Ende winken attraktive Zuschüsse oder Finanzierungsmodelle, die die Sanierung einer neuen Heizung noch interessanter machen.

Und wenn ihr einmal eure eigenen Heizkosten überprüfen wollt, schaut doch mal unter heizspiegel.de. Da bekommt ihr anhand einiger ganz leicht zu beantwortender Fragen eine leicht verständliche Einstufung, ob ihr wenig, durchschnittlich oder zu hohe Heizkosten habt – und wie ihr die dann senken könnt.

Ein paar wertvolle und vor allem praxisnahe Tipps, wie ihr Heizkosten sparen könnte, gibt es übrigens auch hier und hier. Und falls ihr Lust habt, eure eigenen Erfahrungen zu teilen: Schildert uns doch in unseren Kommentaren, wie es aktuell mit Euren Heizkosten aussieht und welche Tipps Ihr selber habt, um zu hohe Heizkosten zu senken.

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