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8. Wie läuft die Umstellung im Detail ab?

Dem Umstellungszeitplan des Netzentwicklungsplans Gas folgend informiert der zuständige Fernleitungsnetzbetreiber Ihren lokalen Netzbetreiber mit ca. drei Jahren Vorlauf über die anstehende Umstellung. Wegen des hohen personellen und koordinativen Aufwands wird der lokale Netzbetreiber in der Regel Spezialunternehmen beauftragen, die ihn bei der Anpassung der Gasgeräte unterstützen. In einem ersten Schritt wird ein sogenanntes „Erdgasbüro“ eingerichtet.

Zeitlicher Ablauf der Umstellung

Erster Schritt des Anpassungsprozesses ist eine Bestandsaufnahme aller im Netzgebiet angeschlossenen Gasgeräte:

Diese erfolgt in der Regel ein Jahr vor Beginn der Umstellung. Dies betrifft alle Gasgeräte in Privathaushalten, wie Heizungen und Gasherde, aber auch Gasgeräte bei Industriekunden oder in der Landwirtschaft. Im Rahmen dieser Bestandsaufnahme werden Mitarbeiter des Netzbetreibers, des Gasbüros oder eines in deren Auftrag handelnden Unternehmens zu Ihnen nach Hause kommen und Informationen zu allen angeschlossenen Gasgeräten aufnehmen. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass Sie den Mitarbeitern Zugang zu allen Gasgeräten gewähren. Die Erfassung dauert im Regelfall nur wenige Minuten und wird Ihnen vom Gasbüro mit ausreichendem Vorlauf bekannt gegeben. Sollten Sie am betreffenden Tag verhindert sein, verabreden Sie bitte mit dem Gasbüro einen passenden Ausweichtermin.

Ist die Bestandsaufnahme aller Gasgeräte abgeschlossen, wird das Gasbüro anhand der aufgenommenen Daten alle notwendigen Umbausätze für die Gasgeräte bestellen.

Im zweiten Schritt findet die Anpassung der Gasgeräte statt:

In der Regel findet etwa ein Jahr nach der Bestandsaufnahme die Anpassung aller Gasgeräte statt. Um die Gasgeräte anzupassen, schickt das Gasbüro spezialisierte Monteure, die die entsprechenden Ersatzteile für Ihre Gasgeräte mitbringen und damit Ihr Gasgerät an die neue Gasbeschaffenheit anpassen. Die Anpassung ist normalerweise nicht zeitaufwändig und geübte Praxis. Wiederum werden Sie frühzeitig vom Gasbüro informiert, allerdings ist der Ihnen genannte Termin dieses Mal zwingend einzuhalten. Sind Sie zum betreffenden Zeitpunkt verhindert, ist es sehr wichtig, dass Sie einen Nachbarn, Verwandten oder Bekannten bitten, den Monteuren Zugang zu Ihren Gasgeräten zu gewähren. Die Anpassung erfolgt für alle Gasgeräte eines bestimmten Bezirkes in einem engen Zeitfenster und darf nur durch speziell ausgebildete Monteure erfolgen, weshalb die Einhaltung des Termins sehr wichtig ist.

Für sämtliche Arbeiten an Ihren Gasgeräten dürfen und werden Ihnen keine Kosten in Rechnung gestellt.

Nicht angepasste Gasgeräte können bei einem Weiterbetrieb mit H-Gas beschädigt werden. Für eine Beschädigung eines solchen Gasgerätes durch den Weiterbetrieb mit H-Gas müssten Sie gegebenenfalls selbst aufkommen, sofern dies nicht auf den Anpassungsprozess zurückzuführen ist.

Nach der Anpassung kann eine Qualitätskontrolle durchgeführt werden.

Ist die Anpassung abgeschlossen, können Sie sich bei eventuell auftretenden Fragen oder Auffälligkeiten jederzeit an das Gasbüro wenden. Zudem wird in der Folge die Qualität der Arbeit der Monteure kontrolliert. Dazu werden stichprobenartig mindestens 10 Prozent der Gasgeräte ausgewählt. Sollte eines Ihrer Gasgeräte ausgewählt werden, wird das Gasbüro Ihnen einen Termin mitteilen. Wie schon bei der Bestandsaufnahme können Sie diesen Termin mit dem Gasbüro absprechen.

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