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Familie Trautmann hat gebaut

Effiziente Haustechnik wird einfach per App auf dem Smartphone gesteuert

In Solingen, am Rande des Rheinlandes, haben sich Jennifer und Christian Trautmann mit den Kindern Jonas und Felix ihren Traum vom eigenen Haus erfüllt. Und wie für jede junge Familie war der Bau mehr als nur „ein neues Zuhause“: Schön sollte es werden, komfortabel, zugleich möglichst ökologisch und bei allem natürlich auch noch bezahlbar. Es ist, das sei vorweg genommen, dank gewissermaßen serienmäßig intelligenter Heizungs- und Lüftungstechnik rundum gelungen.

Die Bau- und Wohnsituation ist in Ballungszentren wie dem Rheinland in weiten Teilen nicht mehr marktgerecht. Für junge Familien beispielsweise fehlen einerseits bezahlbare Baugrundstücke, während andererseits für unsanierte Bestandsobjekte aus den 30er oder 50er Jahren kaum Käufer zu finden sind. Doch Trautmanns konnten ein neu aufgeteiltes Grundstück erwerben, auf dem zuvor ein Haus abgerissen werden musste. Nun steht dort Trautmanns 2,5-geschossige Doppelhaushälfte.

Das Objekt ist maßgeschneidert für den Bedarf der jungen Solinger Familie: 120 m² Wohnfläche plus Vollkeller, 300 Quadratmeter Garten und Garage mit zusätzlichem Stellplatz davor. Das Ganze gab es darüber hinaus zu erschwinglichen Konditionen. Zudem liegen Kindergarten und Nahversorgung nicht weit entfernt. Jennifer Trautmann: „Diese Infrastruktur in einem gewachsenen Wohnumfeld war für uns ein wichtiges Kaufargument. Gerade mit zwei kleinen Kindern ist man darauf besonders angewiesen.“

Einen genauso hohen Stellenwert hatte für die Trautmanns aber zugleich die Wohnqualität: „Wirtschaftliches Bauen an einem attraktiven Standort ist das eine. Im Haus sollte es aber natürlich genauso schön sein. Wir haben bei den Gesprächen mit unserem ausgewählten Bauunternehmen deshalb nicht nur auf die Raumaufteilung oder große Fensterflächen geachtet, sondern ebenso auf möglichst ökologisches Bauen mit niedrigen Verbrauchswerten und einem komfortablen Ausstattungsniveau.“

Gas-Brennwertheizung plus Solar plus Lüftung

Wie gut das alles passt, wenn es frühzeitig abgestimmt wird, zeigt acht Monate nach dem Einzug der Blick aufs Detail. Der Neubau mit 36,5 cm Porenbeton-Mauerwerk entspricht dem Effizienzhaus KfW 70-Standard. Energetisch betrachtet ist das schon respektables Mittelfeld. Der Effizienz steigernde Mehrwert des Neubaus ergibt sich jedoch über die drei insgesamt 7,5 m² großen Solarkollektoren auf dem nach Westen ausgerichteten Hausdach. Diese übernehmen einen großen Teil der Warmwasserbereitung. Auch die kontrollierte Wohnraumlüftung recoVAIR (KWL) trägt einen wesentlichen Teil dazu bei. Sie sorgt mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von etwa 85 Prozent dafür, dass die von einem hoch effizienten Gas-Brennwertgerät erzeugte Raumwärme im Haus bleibt und trotzdem immer frische Luft herrscht.

Warum Gas-Brennwerttechnik als Heizung und nicht eine noch regenerativere Lösung, erklärt Christian Trautmann zu einem mit dem geringen Platzbedarf und der Konzentration der gesamten Technik im Heizungskeller. Zum anderen argumentiert er mit dem tatsächlichen Wärmebedarf des Hauses und der Aufteilung dieses Bedarfs: „In einem KfW Effizienzhaus 70 mit verbrauchsarmer Fußbodenheizung liegt der Raumwärmebedarf mittlerweile deutlich niedriger als der Energiebedarf für die Erzeugung von Warmwasser. Und da sind wir durch die Kombination einer thermischen Solaranlage mit einem Mindestertrag von 1.560 kWh pro Quadratmeter und Jahr, einem 400 Liter großen Solar-Warmwasserspeicher und der ergänzenden Gas-Brennwertheizung bestens aufgestellt. Die Kombination war also technisch wie wirtschaftlich die günstigste Lösung.“ Hinzu kommt, dass am Bauplatz bereits ein Gasanschluss vorhanden war. Eine Gasleitung musste nur noch von der Straße zum Haus gelegt werden.

Vernetzte Anlagentechnik App-gesteuert

Besonders attraktiv wurde die Anlagenkombination für Familie Trautmann durch ein technisches Feature, das gerade bei internetaffinen, jungen Bauherren immer wichtiger wird: eine zentrale, webbasierte Steuerung sämtlicher Funktionen, die mit Heizen, Lüften und Warmwasser zu tun haben. Idealerweise ermöglicht sie es gleichzeitig, den Verbrauch der Anlage und die solaren Energieeinträge ständig im Blick zu halten.

Im Neubau in Solingen ist das Herzstück dieses Komforts die zentrale Systemregelung multiMATIC 700, die über eine Kommunikationseinheit mit dem Internet verbunden ist. Mit der entsprechenden App von Vaillant lassen sich beispielsweise Laufzeiten, Temperaturen und Lüftungsstufen einstellen und Erträge und Verbräuche direkt auf dem Display ablesen. Funktionen, die ansonsten am Raumregler im Wohnzimmer eingestellt würden, können also mit einem Fingerwisch auf dem Handy oder Tablet gesteuert werden. Welche Wunschtemperatur soll nachher herrschen, wenn Jonas und später einmal auch Felix aus dem Kindergarten kommen? Jennifer Trautmann beantwortet die Frage ganz lässig mit einem Fingertipp auf ihrem Smartphone-Display. Und genauso unkompliziert werden Zeitprogramme für die Heizung abgespeichert oder die Lüftungsstufe der kontrollierten Wohnraumlüftung eingestellt, wenn abends beispielsweise gekocht wird und der Frischluftbedarf höher ist.

Christian Trautmann hat beruflich mit Regelungstechnik zu tun – und ist von der Endkunden-App selbst als „Profi“ in diesem Metier begeistert: „Bei so einem Angebot ist die intuitive Bedienung ganz entscheidend. Das ist hier gelungen. Zudem habe ich dank der abgestimmten Anlagentechnik dahinter nur eine Anwendung für alle Funktionen, die mein Wohlfühlklima daheim betreffen. Bequemer geht es kaum!“

Bequemer, und letztlich auch wieder ökologischer, denn so wird im Hause Trautmann mit jedem Fingerwisch auf den Smartphone-Displays ein fein abgestimmter Automatismus in Gang gesetzt, der für optimalen Energieeinsatz sorgt. Wenn nachts zum Beispiel geringerer Lüftungsbedarf herrscht, „erkennt“ das auch das angelernte System und reduziert die Lüftungsleistung der Wohnraumlüftung. Ist andererseits mal eine Stoßlüftung notwendig, wie nach einem bunten Kinderfest am Nachmittag mit vielen Gästen, dann fährt die KWL-Anlage auf Knopfdruck auf 130 Prozent Leistung hoch – die intelligente Steuerung schaltet aber gleichzeitig die Heizung ab. So wird keine wertvolle Heizenergie vergeudet. Und wenn die Sonne im Sommer kostenloses Warmwasser im Überfluss liefert, könnte Christian Trautmann über die App-Info und entsprechend angesteuerte Schalter sogar Spül- oder Waschmaschine automatisch in Betrieb setzen und auf diese Weise den Energiebedarf zum Aufheizen des Wassers nochmals reduzieren.

„Es funktioniert einfach!“

„Entscheidend ist aber letzten Endes“, sind sich Jennifer und Christian Trautmann einig, „dass diese vernetzte und über das Internet steuerbare Technik schlicht und einfach so funktioniert, wie sie soll. Ohne große Abstimmung der Geräte untereinander und ohne zeitraubende Programmierung. Wir können uns also einfach darauf konzentrieren, den Komfort- und den Effizienzgewinn zu genießen.“

Bestätigt werden sie dabei durch Fachhandwerker Marc Hermes, der das System installiert und in Betrieb genommen hat: „Es wird viel vom Smart Home gesprochen. Hier haben wir ein Beispiel, wie der intelligente Einstieg in diese neue Technik mit wenig Aufwand, aber viel Nutzen für den Alltag gelingen kann.“ Vor allem, weil der Heizungsfachmann ebenfalls über ein speziell für die Profis entwickeltes Programm auf die Anlagendaten zu- und bei möglichen Problemen dank WLAN sogar aus der Ferne eingreifen kann: „Das bringt ein wichtiges Plus an Betriebssicherheit, denn gerade Familien mit kleinen Kindern sollten ja definitiv nicht einen Tag im Kalten sitzen, nur weil vielleicht einmal die Heizung auf Störung gegangen ist …“.